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Aktion der Bewegung „Animal Save“ in Bielefeld

Tierschützer stellen Grabsteine aus Pappe auf

Bielefeld

Zum Weihnachtsfest, dem Fest der Liebe, soll aller Lebewesen gedacht werden. Das meinen zumindest Aktivisten von „Animal Save“, einer weltweiten Bewegung, die sich für Tierrechte einsetzt und vegane Ernährung propagiert.

Westfalen-Blatt

Tierschützer stellten Grabsteine aus Pappe auf. Foto: A. Wienböker

Bielefelder Mitglieder haben den vierten Advent zum Anlass genommen, um mit Grabsteinen aus Pappe auf schlechte Haltungsbedingungen und das Elend von Schlachttieren hinzuweisen.

„Lebewesen sind keine Lebensmittel“ titelten sie zum Beispiel in Senne vor dem ehemaligen Standort der Fleischerei Damisch. „Ruht in Frieden“, „Getötet für das Fest der Liebe“, „In jedem Stück Fleisch befand sich ein Herz, das schlug“ hieß es auf weiteren Papp-Grabsteinen, die die Tierschützer im gesamten Stadtgebiet vor Fleischereien und Feinkostgeschäften aufstellten.

„Die Kunst-Aktion soll Passanten dazu bringen, sich über die Feiertage bezüglich ihrer Tierliebe neu zu positionieren und den eigentlichen Sinn von Weihnachten wieder zu erkennen“, teilt „Save Animal“ dazu mit.

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