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Polizei ermittelt - mit Video

Tödlicher Motorradunfall: Verdacht der fahrlässigen Tötung

Bielefeld/Steinhagen/Rheda-Wiedenbrück (WB/hz). Nach dem tödlichen Unfall am Sonntag auf der Steinhagener Straße in Bielefeld-Ummeln hat die Polizei gegen den mutmaßlichen Verursacher, einen BMW-Fahrer, Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung im Straßenverkehr eingeleitet. Das bestätigte Polizeisprecherin Sarah Siedschlag.

Der Unfall ereignete sich auf der Steinhagener Straße. Foto: Christian Müller

Wie berichtet, kam am vergangenen Sonntag unmittelbar an der Grenze Bielefeld/Kreis Gütersloh ein Motorradfahrer (56) aus Rheda-Wiedenbrück ums Leben. Der Mann kollidierte mit einem mehr als zwei Tonnen schweren BMW X5, der plötzlich in den Gegenverkehr ausscherte und den in Richtung Steinhagen fahrenden Motorradfahrer erfasste.

Unterdessen korrigierte die Polizei das Alter des mutmaßlichen Unfallverursachers. Am Steuer des mit drei Personen besetzten BMW saß demnach kein 18-jähriger Fahranfänger, sondern ein 27-Jähriger aus Steinhagen.

Wie Zeugen berichteten, leistete am Sonntag eine an der Unfallstelle wohnende Krankenschwester umgehend Erste Hilfe beim Motorradfahrer. Wenig später übernahm ein mit Rettungshubschrauber Christoph 13 eingeflogener Notarzt die Reanimation des 56-Jährigen. Aber für den Motorradfahrer kam jede Hilfe zu spät. Er verstarb an der Unfallstelle.

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