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Vorfall in Bielefeld-Theesen entpuppt sich als Missverständnis

Unbekannter spricht Schulkind an: Polizei sorgt für Aufklärung

Bielefeld

Am Ende war es nicht das, wovor sich viele Eltern fürchten: Der Vorfall am 19. September, bei dem ein Schulkind in Theesen von einem unbekannten Fremden angesprochen wurde, hat keinen kriminellen Hintergrund. Nach Angaben der Polizei hat er sich als Missverständnis herausgestellt.

Von Peter Bollig

An der Tür eines Streifenwagens steht der Schriftzug «Polizei». Foto: David Inderlied/dpa/Illustration

Mehrere Schulen hatten per Brief an die Eltern bereits gewarnt und im Nachgang dieses Vorfalls in der Nähe der Falkenkita aufgerufen, die Kinder dafür zu sensibilisieren, sich auf dem Schulweg nicht von Fremden ansprechen zu lassen und nicht auf Autos zuzugehen, die neben ihnen halten. Weil sich der Fall am Montag (19. September) im Umfeld der Falkenkita ereignet hatte, gingen Schreiben von der dortigen Grundschule aus. Und weil das betroffene Kind das Gymnasium am Waldhof besucht, wurden auch dort die Eltern informiert. Die Polizei hatte Ermittlungen aufgenommen.

Nachdem in den Medien am Donnerstag über den Vorfall in Theesen berichtet worden war, meldete sich der Unbekannte nun selbstständig bei der Polizei und klärte den Sachverhalt auf. „Der Mann hatte aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse seinen eigenen Nachwuchs mit dem Fahrzeug abholen wollen und dabei schlichtweg das Kind verwechselt“, erklärt Polizeisprecherin Hella Christoph. In dem Glauben, dass es sich um sein Kind handele, habe er die Schülerin angesprochen - und erst als es loslief, seinen Irrtum erkannt.

Das Mädchen war direkt weggelaufen und hat seine Eltern informiert - sich also so verhalten, wie es Polizei und Lehrer in derartigen Situationen empfehlen.

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