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Heimischer Hochschulverbund eröffnet Büro in New York

US-Studenten nach OWL

Bielefeld (WB/as). Ostwestfalen-Lippe soll bei Studenten aus den USA bekannter gemacht werden. Auch zu diesem Zweck hat Campus OWL, der Verbund der fünf staatlichen Hochschulen in der Region, ein Verbindungsbüro in New York City eingerichtet, das im Februar offiziell eröffnet wird, aber schon im Deutschen Haus angesiedelt ist.

Ein Verbindungsbüro in New York City des Verbundes der fünf staatlichen Hochschulen in der Region (hier die Universität Bielefeld), soll künftig in den USA für OWL werben. Foto: Thomas F. Starke/Archiv

Leiterin ist Dr. Katja Simons, die in dieser Woche in OWL die Universitäten Bielefeld und Paderborn, die Fachhochschule Bielefeld, die Technische Hochschule OWL in Lemgo und die Musikhochschule in Detmold besucht.

„Kurze Wege, Sicherheit, viel Grün, hohe Lebensqualität bei relativ geringen Kosten – das macht OWL für US-Studenten interessant“, sagt Simons. Und vor allem: keine Studiengebühren. In den USA, so Simons, fallen 20.000 bis 40.000 Dollar pro Jahr an. Hinzu kämen die wirtschaftliche Stärke der Region und, damit verbunden, die Präsenz einiger Weltkonzerne, die auch in den USA bekannt sind. Als Beispiel nennt sie Miele.

Wissenschaftlicher Austausch

Voraussetzung sind englischsprachige Studiengänge hier und die richtigen Abschlüsse dort. Simons: „Mit einem Bachelor aus dem USA kann man bei uns auf Master studieren.“ An der Uni Bielefeld böten sich Wirtschaft, Neurobiologie und Soziologie als internationale Studiengänge an, in Paderborn Informatik und Materialwissenschaften sowie in Detmold ein Tonmeisterstudium.

Nicht nur OWL will Studenten aus den USA nach NRW holen. Die Uni Köln wirbt ebenso für sich wie die drei Ruhrgebiets-Unis. Simons setzt auf eigene Messen für Graduierte und auf die Karrieretage mit dem Goethe-Institut. Und sie hat noch andere Aufgaben: „Das Büro ist auch eine Plattform für wissenschaftlichen Austausch.“

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