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Geblitzt in Enger: Kia-Fahrer mit Bielefelder Kennzeichen erwarten erhebliche Strafen

»Viermal – das ist wirklich kurios«

Enger (WB). Hauptkommissar Reinhard König hatte am 19. Juni sein sogenannten ESO-Messgerät auf der Hiddenhauser Straße in Enger aufgebaut. »Es kommt schon gelegentlich vor, dass Leute zweimal gemessen werden. Aber viermal – das ist wirklich kurios.«

Moritz Winde

Reinhard König mit der Radarfalle. Foto: Moritz Winde

Doch es ist möglich, wie ein Autofahrer in Enger unter Beweis gestellt hat: Er war innerhalb der geschlossenen Ortschaft in nur einer Stunde vier Mal durch eine Radarkontrolle gerast – mit Tempo 96, 102, 87 und 107.

Der Blitzer der Polizei stand zum ersten Mal an dieser Stelle. Der Fahrer, der einen Kia Sorento mit Bielefelder Kennzeichen steuerte, muss nun mit Bußgeldern, Punkten in Flensburg, Fahrverbot und einer Überprüfung seiner charakterlichen Eignung rechnen. Allerdings muss noch ermittelt werden, wer hinterm Lenkrad saß.

Da die Messungen ohne ein unmittelbares Anhalten durchgeführt wurden, muss die Identität des Fahrers noch ermittelt werden. Das dürfte allerdings nicht schwierig sein: »Er hat ein markantes Aussehen«, sagt Hauptkommissar König. Warum der Fahrer innerhalb einer Stunde viermal dieselbe Stelle passierte, kann die Polizei naturgemäß noch nicht sagen.

Die ESO-Technik funktioniert mit Lichtschranken. Damit können beide Fahrtrichtungen überwacht werden. Auch die Messung in Kurven ist möglich. Der Aufbau einer solchen Anlage dauert eine dreiviertel Stunde.

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