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Bulli-Fahrer tritt in Bielefelder Tempo 30-Zone immer wieder aufs Gaspedal

Viermal hintereinander von der Polizei geblitzt

Bielefeld

Ein Bulli-Fahrer ist in Bielefeld viermal hintereinander von der Polizei an ein und derselben Stelle geblitzt worden. Dabei raste der Mann teilweise doppelt so schnell wie erlaubt durch eine Tempo 30-Zone. Dem Fahrer drohen neben dem Entzug der Fahrerlaubnis mehrere hundert Euro Bußgeld.

wn

Symbolbild Radarmessung Foto: dpa

Beamte des Verkehrsdienstes der Polizei Bielefeld staunten nicht schlecht. Ein Bulli-Fahrer wurde innerhalb von gut eineinhalb Stunden gleich viermal auf der Heilbronner Straße in Bielefeld-Milse mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt, berichtete Polizeisprecherin Hella Christoph. Hier ist die Geschwindigkeit auf 30 km/h begrenzt.

Warum der Fahrzeugführer eines Firmenbullis eines Heidelberger Unternehmens nach der ersten gemessenen Geschwindigkeitsüberschreitung von 28 km/h zu viel nicht seine Geschwindigkeit anpasste, gibt der Polizei Rätsel auf. Der noch unbekannte Fahrer, ein Mann mittleren Alters, fuhr im Abstand von sieben Minuten zwei weitere Male mit 21 km/h und 31 km/h Überschreitung und dann noch ein viertes Mal nach eineinhalb Stunden mit 18 km/h zu viel in die Messstelle.

„Zu prüfen bleibt, ob der Mann überhaupt im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist und ob er die charakterliche Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs besitzt“, sagte die Polizeisprecherin. In Bezug auf das Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen der Geschwindigkeitsüberschreitungen wird er sich wegen aller vier Verstöße verantworten müssen, heißt es vom Verkehrsdienst der Polizei.

Laut Straßenverkehrsordnung muss der Mann mindestens einen Monat lang seine Fahrerlaubnis abgeben und für alle Verstöße zusammengerechnet 375 Euro Bußgeld zahlen. Wird von der zuständigen Führerscheinstelle festgestellt, dass er ein notorischer Raser und ungeeignet zum Autofahren ist, ist er seine Fahrerlaubnis eventuell für immer los.

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