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Das Historische Museum Bielefeld präsentiert auf 220 Plattencovern 70 Jahre weibliche Popkultur

Von Ella bis Amy: Frauen auf Vinyl

Bielefeld

Wer in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufwuchs, wird sich lebhaft erinnern: Da trug man eine für 20 Mark – damals eine Stange Geld! – erstandene Langspielplatte (LP) mit Stolz nach Hause und hütete sie wie einen Schatz. Mit dem Aufkommen der CD in den 1990er Jahren begann der Niedergang der Schallplatte. Heute spielen die einst begehrten Stücke nur noch für Sammler und Liebhaber eine Rolle. Der Rest ist Nostalgie.

Von Uta Jostwerner

Fast wie im Plattenladen von einst: Dr. Wilhelm Stratmann präsentiert die Sonderausstellung „Frauen auf Vinyl“. Foto: Thomas F. Starke

Darin schwelgen lässt es sich von diesem Sonntag an vorzüglich in einer Sonderausstellung des Historischen Museums: „Frauen auf Vinyl – 70 Jahre weibliche Popkultur“ präsentiert in Form von 220 Plattencovern, welche Rolle Frauen in Bezug auf die Entwicklung der Populärmusik vom Beginn der 1950er Jahre bis heute spielten. „Die Ausstellung entstand ergänzend zur bereits erfolgreich laufenden Sonderausstellung ‚Frauenbewegt‘ und speist sich zu 95 Prozent aus den Beständen eines Privatsammlers. Den Rest habe ich aus meiner eigenen Plattensammlung beigesteuert“, erklärt Museumsleiter Dr. Wilhelm Stratmann.

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