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„Nixistunmoeglich“: Der Bielefelder Matthias Klei (50) berichtet aus dem Leben eines Tetraspastikers

Von Lotto, Mut und kaltem Wasser

Bielefeld

Schneebedeckte Berggipfel in der Ferne, 3000 Meter weiter unten ein nebelverhangenes Tal, ganz vorne ein gigantisches graues Felsplateau. Nur wenige Meter vor dem Abgrund: eine dunkle Gestalt im Rollstuhl. Matthias Klei, ganzkörperbehindert seit seiner Geburt, sitzt in seiner modernen Wohnküche im Bielefelder Westen und betrachtet die riesige gerahmte Aufnahme an der Wand hinter dem Sofa: 2013, Grenzgipfel Dolomiten, irgendwo zwischen Österreich und Italien. „Eigentlich wollte ich auf die Zugspitze“, erzählt er lässig. Meint es aber ernst.

Von Marlien Kischel

Grenzgipfel in den Dolomiten: An die Momentaufnahme seiner Erlebnisse in den Bergen erinnert Matthias Klei (im Rollstuhl) sich gerne zurück. Foto: Daniel Fort Photography

Was aussieht wie eine Fotomontage, ist die Momentaufnahme eines der vielen zurückliegenden Wagnisse des gebürtigen Bünders. Doch für Matthias Klei ist es mehr als nur ein Bild, nicht nur ein weiteres Abenteuer. Es ist Ausdruck seiner selbst geworden. Sein Markenzeichen, seine Botschaft, sein Motor.

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