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Zwei Fälle innerhalb weniger Tage - Polizei sucht Täterin

Vor Stadtbahn geschubst: Mordkommission ermittelt

Bielefeld

Erneut ist ein junger Bielefelder an einer Haltestelle gegen eine einfahrende Stadtbahn geschubst worden. Der Mann  blieb glücklicherweise unverletzt. Nach zwei Vorfällen dieser Art binnen 48 Stunden ermittelt jetzt die Mordkommission „Bahn“. Gesucht wird eine 1,75 Meter große Frau mit pummeliger Statur.

Von Michael Delker

Der erste Vorfall ereignete sich am Sonntag an der Haltestelle Schillerstraße. Foto: Thomas F. Starke

Der zweite Angriff ereignete sich am Dienstagvormittag an der Herforder Straße an der Haltestelle „Stadtheider Straße“ – in Nachbarschaft zur Haltestelle „Schillerstraße“, wo bereits am Sonntagnachmittag ein 21-jähriger Bielefelder von der unbekannten Frau gegen die Seite einer einfahrenden Vamos-Stadtbahn gestoßen und schwer verletzt worden war.

Nach Angaben der Polizei hielt sich der 29-jährige Bielefelder gegen 10.30 Uhr an dem Hochbahnsteig der Haltestelle „Stadtheider Straße“ auf, als er von der Täterin gegen den in Richtung Innenstadt einfahrenden Stadtbahnzug der Linie 2 gestoßen wurde. „Der junge Mann beschrieb, dass er einen heftigen Stoß in den Rücken erhielt und im Bereich des Triebwagens seitlich gegen die Straßenbahn prallte“, berichtet Polizeisprecher Michael Kötter. Der 29-Jährige sei durch den Angriff nicht verletzt worden und habe Anzeige bei der Polizei erstattet.

Gleiche Täterin?

Zu beiden Taten wird eine Frau gesucht: Sie soll 1,75 Meter groß sein und eine pummelige Statur besitzen. Sie war laut Polizei schwarz gekleidet und trug einen schwarzen Kopftuchschal, eine schwarze Mundnasenmaske und weiße Schuhe der Marke Adidas, die mit drei schwarzen Streifen abgesetzt waren.

Hinweise nimmt die Mordkommission "Bahn" unter Telefon 0521/5450 entgegen.

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