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Das WESTFALEN-BLATT lädt zur vierten Holz-Exkursion an den Osning ein

Wald-Spaziergang mit den Experten

Bielefeld (WB). Sturmschäden, Borkenkäfer, Buchensterben – der Bielefelder Wald hat zahlreiche Probleme und eine unsichere Zukunft. Gleichzeitig glänzt Wertholz aus der Region als Exportschlager. Wie man Wald erlebt und versteht und welche Perspektiven das Klima vorzeichnet, berichtet Revierförster Erhard Oehle exklusiv den WESTFALEN-BLATT-Lesern am Samstag, 7. September, ab 13 Uhr am Haus Neuland in Sennestadt.

Michael Diekmann

In der Senne unterwegs mit dem Fachmann: Erhard Oehle und seine Kollegen führen die Gäste in Wald und Flur. Foto: Thomas F. Starke

Es ist bereits der vierte WESTFALEN-BLATT-Waldspaziergang. Wald in Bielefeld ist höchst unterschiedlich. So wie sich auch das Klima und die Bodenverhältnisse zwischen der Region nördlich und südlich des Osning-Hauptkammes grundsätzlich unterscheiden. Nach drei erfolgreichen Informationsveranstaltungen dieser Zeitung mit dem Landesbetrieb Wald und Holz rund um den Wertholzplatz in Ubbedissen wendet sich der Blick für den in diesem Jahr zweiten Waldspaziergang mit Erhard Oehle und seinem Team in den Süden Bielefelds mit seiner Sennelandschaft.

Aus der WESTFALEN-BLATT-Aktion ist eine kleine Tradition geworden. Fachkundige Profis führen Leser durch den Wald, wollen dabei bei den Menschen Verständnis wecken und Zusammenhänge erläutern. Die sind insbesondere im zweiten »Rekordsommer« in Folge, der die Natur ganz besonders herausfordert, wichtig. Teilnehmer der bisherigen Rundgänge hatten sich gewünscht, einmal einen Blick in den Süden des Osnings mit ebensolcher Qualität der Information zu bekommen. Erhard Oehle, gegenwärtig zwar angesichts des Krisenmanagements im käfergeschädigten Wald im Dauerstress, hat dennoch sofort zugesagt. Oehle: »Die aktuelle Lage erfordert es um so mehr, die Menschen zu informieren.«

Von massiven Schadholzbeständen bis zur typischen Sennelandschaft

Ausgangspunkt der Veranstaltung ist am 7. September das Haus Neuland am Senner Hellweg. Zu sehen geben wird es viele verschiedene Facetten von massiven Schadholzbeständen über die typische Sennelandschaft, Heideflächen oder den Übergang auf den Kalkboden des Hauptkammes mit seiner geringen Humusauflage und den hier verbreiteten Baumarten.

Dieser Rundgang, verspricht Erhard Oehle, werde viele neue Eindrücke bringen und selbst erfahrenen Naturliebhabern viele Ansätze zu Gesprächen mit den Forstexperten bringen. Gute Gelegenheit, sich über die aktuellen Aufgaben und Risiken der Waldarbeiter im Dauerstress der Schadholzaufarbeitung zu informieren: über technische Details bis hin zum Export von heimischer Fichte nach Ostasien.

»Wir freuen uns sehr auf die Aktion«

Gutes Schuhwerk sollten die Teilnehmer mitbringen, unterstreicht Oehle. Immerhin gilt es, gut 4,5 Kilometer bis an den Rand des Schopketals mit seinem typischen Bild eines Kastentals zu absolvieren und auf einem Rundkurs wieder Haus Neuland zu erreichen. Hier bietet sich bei Kaffee und Kuchen die Gelegenheit, noch bei den Fachleuten nachzufragen. Die Teilnehmer sind natürlich eingeladen.

Das Haus Neuland am Senner Hellweg ist über die Sennestadt, Lämershagen oder die Tunnelstraße von Lipperreihe aus gut zu erreichen. Eine Linienbusverbindung reicht bis zum Waldfriedhof Sennestadt.

Neben Erhard Oehle hat auch Holger-Karsten Raguse seine Teilnahme zugesagt, der Leiter des Landesbetriebs und Chef der Forstleute in OWL. Oehle: »Wir freuen uns sehr auf die Aktion. Es gibt so viele Dinge zum Thema Wald, die man aktuell mit der Bevölkerung besprechen muss. Der Wald ist unser aller Zukunft. Und die Eingriffe sind derzeit so massiv wie kaum jemals zuvor.«

So machen Sie mit

Anmelden ist ganz einfach: mit Name, Adresse und Telefonnummer unter dem Stichwort »Waldspaziergang« per E-Mail an bielefeld@westfalen-blatt.de, per Postkarte an das WESTFALEN-BLATT, Oberntorwall 24, 33602 Bielefeld, per Fax an 0521/585-498 oder telefonisch unter der Nummer 0521/585-247 (werktags bis 17.30 Uhr, freitags bis 14.30 Uhr). Ihre Anmeldung sollte bis zum 4. September vorliegen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Rückmeldung erhalten Sie nur, wenn der Spaziergang ausgebucht sein sollte.

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