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Besucherzahl auf Vorjahresniveau – erneutes Plädoyer für Eisbahn

Weihnachtsmarkt-Bilanz: erst Traumstart, dann Regenwetter

Bielefeld (WB). Der Start war prächtig, doch das durchwachsene Wetter im Dezember trübte schließlich die Bilanz des Weihnachtsmarktes.Die 34-tägige Veranstaltung endete am Dienstag.

Stefan Biestmann

Publikumsmagnet: Der Bielefelder Weihnachtsmarkt zieht Besucher aus der gesamten Region an. Gerade der Alte Markt ist ein Zugpferd. Auch in diesem Jahr reisten wieder viele niederländische Gäste an. Foto:

 »Insgesamt liegen Umsätze und Besucherzahlen auf dem Vorjahresniveau«, bilanziert Hans-Rudolf Holtkamp, Geschäftsführer der Bielefeld Marketing GmbH. Am Anfang sei für die Betreiber der insgesamt 112 Stände alles nach Plan gelaufen. »Die Umsätze in den ersten zweieinhalb Wochen waren sehr erfreulich.« Ab dem 12.Dezember habe das »bescheidende Wetter« für einen Rückgang der Besucher gesorgt.

 Doch trotz des Regenwetters sei der Weihnachtsmarkt auch in diesem Jahr wieder ein »Frequenzbringer« für den Bielefelder Einzelhandel gewesen. Und der verkaufsoffene Sonntag am dritten Adventswochenende führt traditionell auch zu einem Ansturm auf den Weihnachtsmarkt – auch wenn in diesem Jahr aufgrund des Wetters weniger Besucher gekommen seien.

 Der stärkste Tag sei wieder der 23.Dezember gewesen, der Tag an dem sich zum Beispiel auch die Ehemaligen vieler Schulen auf dem Weihnachtsmarkt treffen. Ebenfalls am vergangenen Wochenende seien die Umsätze gut gewesen, betont Holtkamp.

 Ein Trend habe sich erneut fortgesetzt: »Es kamen auch in diesem Jahr wieder viele Besucher aus den Niederlanden.« So sei auch der Wohnmobilhafen auf dem Johannisberg dank niederländischer Fahrzeuge gut ausgelastet gewesen.

 Ein großer Wunsch Holtkamps ging indes nicht in Erfüllung: eine Eisbahn auf dem Klosterplatz. Das Projekt scheiterte schließlich am Widerspruch der benachbarten Klosterschule. »Das ist sehr bedauerlich«, meint Holtkamp, der zum Jahresende als Geschäftsführer der Bielefeld Marketing GmbH in den Ruhestand geht. Er hofft, dass sein Nachfolger Martin Knabenreich in den kommenden Jahren einen neuen Anlauf beim Thema Eisbahn wagt. »Einen Neustart würde ich mir sehr wünschen.«

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