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Der Bielefelder Wilhelm Rosenbaum (72) pflegt seit mehr als 30 Jahren verschiedene Fuchsiensorten

„Weil sie mir so gut gefallen!“

Bielefeld

Sein kleiner, terrassenartig angelegter Garten mitten in Brackwede ist ein buntes Blütenmeer im Halbschatten einer stattlichen Kastanie. Neben vereinzelten Lilien und Geranien blühen dort 45 Hochstämmchen der anmutigen, ursprünglich in Süd- und Mittelamerika heimischen Fuchsien dicht an dicht – in vielen Farben, Formen und Blütengrößen. „Bis auf drei oder vier Doppelte sind alles verschiedenen Arten“, sagt Wilhelm Rosenbaum.

Von Markus Poch

Fuchsiengärtner Wilhelm Rosenbaum mit einigen seiner Pflanzen, deren Namensgeber der „Botanikvater“ Leonhart Fuchs (1501 bis 1566) ist. Foto: Markus PochMarkus Poch

Seit mehr als 30 Jahren schon pflegt der gelernte Gartenbauingenieur diese Blumen aus der Familie der Nachtkerzengewächse, zu der auch das heimische Weidenröschen gehört. „Weil sie mir so gut gefallen!“, argumentiert er. „Sie sind sehr vielfältig in der Blüte, und jede ist auf ihre Art gut sichtbar anders.“ Rosenbaum, der mit Rosen oder auch Orchideen noch nie besonders geliebäugelt hat, findet Fuchsien nach seinem Geschmack auf Ausstellungen oder in Gartenbaubetrieben, oder er tauscht Exemplare mit anderen Sammlern.

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