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Die Bielefelder Bäder- und Freizeit GmbH wird zum Jahreswechsel 25 Jahre alt

Weniger Bäder, doppelt so viele Badegäste

Bielefeld

Zum Jahreswechsel blickt die BBF, die Bielefelder Bäder und Freizeit GmbH, auf ihr 25-jähriges Bestehen zurück. Am 1. Januar 1997 übernahmen Stadtwerke und BGW die BBF, seit 1998 sind die Stadtwerke alleiniger Gesellschafter. Seitdem wurden 45 Millionen Euro in die Bielefelder Bäderlandschaft investiert, die Besucherzahlen haben sich auf 1,4 Millionen pro Jahr (2019) verdoppelt.

Von Burgit Hörttrich

Die BBF, die Bielefelder Bäder und Freizeit GmbH, begeht am 1. Januar 2022 ihr 25-jähriges Bestehen. Geschäftsführer Jürgen Athmer (links) und sein Stellvertreter Dr. Hans-Jürgen Stern – hier im Sportbad des „Ishara“ – planen über den Tag hinaus: zum Beispiel ein eher minimalistisches Design für das „Ishara“ und das Kombibad Jöllenbeck, das, so die Hoffnung beider, Anfang 2025 in Betrieb genommen werden könnte. Foto: Thomas F. Starke

„Die Bäder waren in einem bedauernswerten Zustand“, erinnert sich Dr. Hans-Jürgen Stern, stellvertretender Geschäftsführer der BBF und von Beginn an dabei, an die Anfänge. Die Bäder seien in einer „finanziellen Schieflage“, teils stark marode, gewesen: „Es gab einen gewaltigen Investitionsstau.“ Es hätten, so Stern, zwar Gutachten vorgelegen mit dem Ziel, die Hallenbadlandschaft zu erneuern, habe aber keine politischen Entscheidungen gegeben. Diese Entscheidungen habe dann die BBF gefällt: Standorte wurden aufgegeben, Bäder abgerissen. Hans-Jürgen Stern nennt das Ernst-Rein-Bad, damals bereits nicht mehr in Betrieb, das Hallen- und Freibad Brake (das Freibad war ebenfalls nicht mehr in Betrieb), das Hallenbad Gadderbaum und das Hallenbad am Kesselbrink. Um dessen Erhalt kämpfte eine Bürgerinitiative – bis es zur politischen Entscheidung kam, das stark sanierungsbedürftige Hallenbad aus den 1950er Jahren durch ein Spaß- und Sportbad am neuen Standort Neues Bahnhofsviertel zu ersetzen.

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