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Zahlen in Bielefeld rückläufig

Weniger Proben, weniger Tests

Bielefeld (WB/abe)

Die Coronawerte - auch in Bielefeld - sind derzeit nur bedingt vergleichbar. Dazu hat das Robert-Koch-Institut nun auch selbst hingewiesen. Am Montag werden 52 neue Coronainfektionen im Bielefeld gemeldet.

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Die Coronazahlen sind derzeit nur bedingt vergleichbar. Foto: Moritz Frankenberg/dpa

Das RKI schreibt zu den niedrigen Zahlen folgendes: „Während der Feiertage und zum Jahreswechsel ist bei der Interpretation der Fallzahlen zu beachten, dass zum einen meist weniger Personen einen Arzt aufsuchen, dadurch werden weniger Proben genommen und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt. Dies führt dazu, dass weniger Erregernachweise an die zuständigen Gesundheitsämter gemeldet werden. Zum anderen kann es sein, dass nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln.“

Der Inzidenzwert liegt den Angaben des Robert-Koch-Instituts nach jetzt bei 143,6 (-4,5).

Seit Beginn der Pandemie sind 6.915 Coronafälle in Bielefeld festgestellt worden, 480 davon in den vergangenen sieben Tagen.

Nach der gerundeten Schätzung des Landeszentrum Gesundheit NRW gelten 4.500 Bielefelder als genesen.

78 Bielefelder sind bislang mit Corona verstorben.

Zahlen zur Quarantäne werden aktuell nicht erfasst.

In den Bielefelder Krankenhäusern werden 121 Coronapatienten behandelt, 36 davon auf einer Intensivstation und 29 auch unter Beatmung (Stand Sonntag).

Auch bundesweit meldet das Robert-Koch-Institut am Montag mit 10.976 Neuinfektionen erneut eine sehr geringe Zahl. Am Montag der Vorwoche waren es 5.667 mehr.

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