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Kundin kritisiert "Gossensprache"

Werbung des Bielefelder Theaters TAM in Bussen und Bahnen stößt auf Kritik

Bielefeld

„Krieg Deinen Arsch hoch und fühle.“ – mit diesem Satz bewirbt das Theater Bielefeld die Uraufführung von „Cry Baby Janis Joplin – Leben am äußeren Rand der Wahrscheinlichkeit“. Ab 14. Oktober ist das Schauspiel im TAM zu sehen.

Auf Digital-Displays in Bussen und den Stadtbahnen bewirbt das TAM die Uraufführung von Foto: Thomas F. Starke

Barbara Gärtner aus Babenhausen ist 80 Jahre alt. Im Bus und auch in der Stadtbahn sah sie die Werbung auf den dortigen Digital-Displays und war über die Ausdrucksweise überrascht. „Ein Theater sollte Kultur und Bildung vermitteln und nicht in so einer Gossensprache kommunizieren“, sagt Barbara Gärtner. Eine öffentliche Einrichtung sollte sich so eine Sprache nicht zu eigen machen, findet sie.

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