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Mike Cacic hat bereits 85.000 Flaschen verkauft – Kritik an »dreister Art« der Werbung

Wettbewerbszentrale verklagt Bierbrauer

Bielefeld (WB). Der Streit zwischen dem Bielefelder Bierbrauer Mike Cacic und der Wettbewerbszentrale München spitzt sich zu. Die Behörde hat in der vergangenen Woche vor dem Landgericht Bielefeld Klage gegen Cacic eingereicht.

Stefan Biestmann

Mike Cacic Foto: Markus Poch

Wie berichtet, will der 29-Jährige nach einer Abmahnung durch die Wettbewerbszentrale 160.000 Flaschen seines Bieres »Bielefelder Flutlicht« innerhalb von nur drei Monaten verkaufen. 85.000 Flaschen ist er bereits losgeworden – auch aufgrund des bundesweiten Medieninteresses.

Die Wettbewerbszentrale moniert, dass der Brauort falsch angegeben wurde. Das sei eine Irreführung des Kunden. Zudem würde mit dem Werbespruch »Endlich kein Bier mehr aus Herford« ein Mitbewerber unzulässig herabgesetzt.

Um eine finanzielle Schieflage der Firma zu vermeiden, hatte die Wettbewerbszentrale dem Bierbrauer eine Schonfrist bis zum 1. Oktober eingeräumt, um die alten Etiketten aufzubrauchen und danach nur noch vollständige zu verwenden.

Mehr lesen Sie am Dienstag, 5. September, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.

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