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Die Bürgerinitiative „Sichere Detmolder Straße“ simuliert in Bielefeld eine geschützte Fahrradspur

„Wir wollten zeigen, dass das geht“

Bielefeld

Die Radfahrer im dichten Verkehr der Detmolder Straße leben gefährlich. Deshalb fährt die Mehrzahl von ihnen unzulässigerweise auf dem schmalen Bürgersteig. Das wiederum gefährdet die Fußgänger – besonders die, deren Haustüren direkt angrenzen. Die Bürgerinitiative „Sichere Detmolder Straße“ bemängelt diesen Zustand seit 29 Jahren und hat ihn jetzt mit einer ungewöhnlichen Aktion erneut öffentlich thematisiert.

Von Markus Poch

Ein roter Teppich markierte am Samstag den Beginn einer temporär geschützten Radspur zwischen Landgericht (hinten) und August-Bebel-Straße. Die Bürgerinitiative „Sichere Detmolder Straße“ (rechts Achim Hertzke vom BUND) Foto: Bernhard Pierel

Am Samstag zwischen 12 und 15 Uhr waren interessierte Bürger zum sicheren Radfahren auf die Detmolder Straße eingeladen. Dazu hatte die Initiative auf dem knapp 500 Meter langen Abschnitt zwischen Landgericht und August-Bebel-Straße in beiden Fahrtrichtungen jeweils die äußere Pkw-Spur für Pkw sperren und für Radfahrer öffnen lassen – als geschützte Radspur (protected bike lane).

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