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Landesverband Erneuerbare Energien kritisiert Angebot der Stadtwerke Bielefeld

Wo Ökostrom draufsteht...

Bielefeld

„Etikettenschwindel“ wirft der Regionalverband OWL des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW den Stadtwerken Bielefeld vor. Der kommunale Versorger hatte angekündigt, alle seine Kunden ab 1. Juli mit Ökostrom zu versorgen. „Die Stadtwerke erwerben lediglich so genannte Herkunftsnachweise, mit denen sie dann den Graustrom, den sie an der Börse beziehen, komplett in Ökostrom umtaufen können“, kritisiert die Geschäftsstellenleiterin des Regionalverbands OWL, Sonya Harrison.

Von Michael Schläger

Die Stadtwerke Bielefeld liefern allen Kunden Ökostrom. Der Regionalverband OWL des Landesverbandes Erneuerbare Energien NRW hält das für Etikettenschwindel. Foto: Bernhard Pierel

Die Stadtwerke bestätigen die Praxis, dass Herkunftsnachweise verwandt werden. „Diese belegen, dass der Strom aus Erneuerbaren Energien erzeugt wurde. Damit dieser Ökostrom nicht doppelt vermarktet wird, gibt es in Europa ein Herkunftsnachweisregister“, betont jedoch Unternehmenssprecher Sebastian Bauer. „Dass die Stadtwerke die erforderliche Anzahl an Zertifikaten und damit die korrekte Menge an Ökostrom für ihre Kunden einkaufen, wird vom TÜV Nord zertifiziert.“

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