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Ein weiterer Corona-Todesfall in Bielefeld – Impfkampagne läuft nicht rund

Zahl der Mutationen steigt

Bielefeld (WB/wie)

Die Zahl der Corona-Mutationen in Bielefeld steigt weiter an. Es gibt mittlerweile 82 (+10) laborbestätigte Nachweise. Außerdem meldet die Stadt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19.

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Die Zahl der Corona-Mutationen in Bielefeld steigt weiter an. Foto: dpa

Von den insgesamt 82 laborbestätigten Nachweisen an Corona-Mutationen sind 65 Fälle die britische Variante und neun die südafrikanische. Sieben Fälle sind noch in der sogenannten Sequenzierung, bei der festgestellt wird, um welche Variante es sich genau handelt. In allen Fällen läuft eine erweiterte Kontaktnachverfolgung.

Der Anteil der Mutanten an allen Neufällen der letzten sieben Tage liegt nun bei 18,1 Prozent. 17,2 Prozent davon hatten die britische Variante, null Prozent die südafrikanische und 0,9 Prozent sind noch in der Sequenzierung.

Aktuell werden 41 Bielefelderinnen und Bielefelder in den Krankenhäusern behandelt, davon liegen 15 auf der Intensivstation und 13 werden auch beatmet.

In Bielefeld gibt es einen weiteren Sterbefall: eine 89 Jahre alte Frau. Die Stadt verzeichnet damit bisher 276 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.

Erfreulich: Das Robert-Koch-Institut hat am Montag nur zwei Corona-Neuinfektionen für Bielefeld gemeldet. Damit sinkt die Melde-Inzidenz der vergangenen sieben Tage auf 34,4 (-2,1 zum Vortag). Das entspricht 115 Neuinfektionen.

Die Zahl der positiv auf das Corona-Virus getesteten Bielefelderinnen und Bielefelder liegt nun bei 10.066. Aktuell infektiös sind nach Angaben der Stadt etwa 490 Einwohnerinnen und Einwohner. Die Zahl der Genesenen liegt geschätzt bei etwa 9.300.

Zahlen aus dem Impfzentrum

Im Bielefelder Impfzentrum wurden am Sonntag 269 Personen geimpft; 178 über 80-Jährige und 91 beruflich Berechtigte. Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger zeigt sich mit dem aktuellen Stand unzufrieden: „In den letzten Tagen lief die Impfkampagne nicht so gut. Zwar können wir alle Biontech-Impfdosen an die über 80-Jährigen verimpfen, aber wir könnten bei den Berufsgruppen weiter sein. In dieser Woche können wir etwa 1800 Impftermine für die berechtigten Berufsgruppen anbieten, aber erst knapp 600 Impftermine sind gebucht. Damit kann man nicht zufrieden sein. Zu den bislang berechtigten Berufsgruppen gehören insbesondere die meisten Berufsgruppen, die in Krankenhäusern oder im Pflegeheim tätig sind. Wir werden die Aufklärung und Werbung nochmal verstärken.“

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