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Bielefelder Impulstag „Inklusive Wohnprojekte“ – Fördermöglichkeiten „so gut wie nie“

Zu wenig Raum für selbstbestimmtes Leben

Bielefeld

„So will ich wohnen, weil ich mich hier selbstständig und frei fühle“, sagt Rashan Eroglu im Namen des Bielefelder Aktionsbündnisses Inklusion. Rashan Eroglu lebt in einem inklusiven Wohnungsprojekt und ist damit die Ausnahme. Silke Aron vom städtischen Büro für integrierte Sozialplanung sagt, dass der Wunsch von Menschen mit Unterstützungsbedarf, die zum Beispiel auch noch mit 25, 30 Jahren bei den Eltern lebten, in einem inklusiven Wohnprojekt selbstbestimmt leben zu können, groß sei, das Angebot aber sei zu gering.

Von Burgit Hörttrich

„Noch nie waren die Fördermöglichkeiten zum inklusiven Umbau im Bestand so gut wie jetzt“, sagt Jens Hagedorn (Wohnraumförderung Stadt Bielefeld, 4. von links). Gemeinsam mit (von links) Stefan Helling-Voß (Geschäftsführung Bethel.regional), Sozialdezernent Ingo Nürnberger, Silke Aron (Büro für integrierte Sozialplanung), Norbert Killewald (Stiftung Wohlfahrtspflege) und Fabian Möller (Inklusionsplanung) freute er sich über mehr als 60 Teilnehmer am Impulstag „Inklusive Wohnprojekte“. Foto: Burgit Hörttrich

Der Impulstag „Inklusive Wohnprojekte“ brachte deshalb Investoren, Architekten, Wohnungsbauunternehmen, Grundstücksbesitzer, Experten und Praktiker zusammen, um zum Beispiel die Fördermöglichkeiten zu erläutern. „Menschen mit Unterstützungsbedarf haben einen Rechtsanspruch darauf zu entscheiden, wie und wo sie wohnen möchten“, erklärt Stefan Helling-Voß (Bethel.regional), aber: „Der Rechtsanspruch kann nicht umgesetzt werden, weil es zu wenige inklusive Wohnkonzepte gibt.“

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