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Bielefelder Kosmetikerin kann Ungleichbehandlung nicht verstehen und beklagt unnötige Subventionierung

Zum Nichtstun verdammt

Bielefeld

Es ist für Astrid Zimmermann gar keine Frage: Das Coronavirus ist alles andere als harmlos, und um die Pandemie einzudämmen sind Maßnahmen erforderlich. Allerdings: Die Logik dieser Maßnahmen erschließt sich der 54-Jährigen nicht in jedem Fall.

Sabine Schulze

Astrid Zimmermann muss häufig die Hände in den Schoß legen: Ausschließlich Fußpflege darf sie anbieten. Nicht ganz nachvollziehbar, findet sie – zumal die Hygienestandards bei ihr und in ihrer Branche hoch seien. Foto: Bernhard Pierel

Astrid Zimmermann betreibt seit fast 20 Jahren in der Obernstraße den Kosmetiksalon „Beauty & Feets“. Und ihr liegt daran, für die Schönheitsbranche, die heftig Corona-gebeutelt ist, eine Lanze zu brechen. „Ich gönne den Friseuren ihr Geschäft. Aber warum sie zum Beispiel rasieren dürfen – wobei der Kunde ja nun keine Maske trägt –, wir aber nicht einmal Unterschenkel enthaaren dürfen – mit mehr Abstand und Masken –, ist mir unbegreiflich.“

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