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Baukosten steigen um 1,82 Millionen Euro – Stadt erwartet weitere Mehrkosten

Bielefelder Wissenswerkstadt wird teurer

Bielefeld

Noch haben die Bauarbeiten an der Wissenswerkstadt in den Räumen der früheren Stadtbibliothek nicht begonnen, gleichwohl steigen schon die Kosten. Fast zwei Millionen Euro mehr als geplant soll das Projekt kosten, und schon jetzt geht die Verwaltung von einer weiteren Kostensteigerung aus.

Peter Bollig

In der früheren Stadtbibliothek an der Wilhelmstraße soll Anfang 2023 die Wissenswerkstadt öffnen. Foto:

Die Wissenswerkstadt an der Wilhelmstraße soll ein Ort werden für den Austausch zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit, zum „Mitmachen und Experimentieren, Tüfteln und Ausprobieren, Debattieren und Verstehen, Lernen und Lachen“, so die Bielefeld-Marketing, die das Konzept erarbeitet und dazu mit Uni und FH Bielefeld sowie Partnern aus Stadt, Bildung, Kultur und Wirtschaft zusammenarbeitet. OB Pit Clausen hat in der jüngsten Ratssitzung den Planungsstand vorgelegt, musste sich zugleich aber die Kostenerhöhung genehmigen lassen. Mit gut acht Millionen Euro waren die Baukosten im Jahr 2018 geschätzt worden, 6,74 Millionen schießt das Land als Fördermittel zu. Noch vor dem Beginn des Umbaus, der für dieses Jahr erwartet wird, treiben die Preissteigerungen in der Baubranche die Kosten hoch: 1,82 Millionen Euro zusätzlich schlagen demnach zu Buche, die zu 90 Prozent aber vom Land getragen werden. 18.000 Euro könnten bei anderen Projekten eingespart werden, somit entfallen auf den städtischen Haushalt 164.000 Euro an Mehrkosten für den Umbau.

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