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Zahlreiche Spendenaktionen und Solidaritätsbekundungen

Bielefelder wollen den Kriegsopfern helfen

Bielefeld

Solidarität mit den Menschen im Kriegsgebiet und eine Welle der Hilfsbereitschaft: Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland bewegt die Menschen in Bielefeld, viele möchten helfen.

Solidarität mit der Ukraine bekundeten die Mitarbeiter der Handwerkskammer bei einer Schweigeminute. Foto: Handwerkskammer

Im ICF Bielefeld & Fu­riously Stylish (Feilenstraße 5-7) findet an diesem Freitag, 4. März, ein Benefizkonzert zugunsten der ukrainischen Organisation „Pilgrim“ statt, die sich in Mariupol um obdachlose Kinder kümmert. Es sollen vier bis sechs Musiker und Bands auftreten. 100 Prozent der Erlöse und Sponsorengelder sollen der Organisation „Pilgrim“ zu Gute kommen.

Die „Arthouse Kinos“ (Lichtwerk, Kamera) spenden die Einnahmen der Vorstellung des Films „Belfast“ am Freitag und Samstag (jeweils 20 Uhr) an die „Nothilfe Ukraine“ von Unicef.

Die Inhaberinnen der beiden Geschäfte „Strada Presente“ und „Strada fashion“ in der Rathausstraße starten an diesem Samstag eine Spendenaktion für die Ukraine. Zehn Prozent des Tagesumsatzes gehen an in Not geratene Menschen in der Ukraine.

Die Porsche-Zentren der Glinicke-Gruppe (Bielefeld, Erfurt, Kassel) spenden 15.000 Euro dem Aktionsbündnis für Katastrophenhilfe (Caritas, Unicef, DRK, Diakonie) für Kleidung, Wasser, Nahrung und medizinische Betreuung im Kriegsgebiet. „Wir hoffen sehr, dass wir mit dieser Spende den Familien und Kindern in der Ukraine eine schnelle Hilfe leisten konnten“, sagt Frank Menzel, Leiter des Bielefelder Porsche-Zentrums.

In den Räumen der ukrainischen Gemeinde, Am Alten Dreisch 16, können täglich von 11 bis 18 Uhr Hilfsgüter abgegeben werden. Benötigt werden: Verbandsmaterial, Hygieneartikel, Isomatten oder Windeln. Die Sachen sollen nach Möglichkeit in Kartons verpackt und in englischer Sprache beschriftet sein.

Unter dem Eindruck des russischen Einmarschs in die Ukraine haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Handwerkskammer gemeinsam mit Lehrgangsteilnehmern des Berufsbildungszentrums eine Schweigeminute abgehalten. Auf diese Weise wurde der bisherigen Opfer gedacht und die uneingeschränkte Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung bekundet.

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