1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Bienen von Faulbrut befallen

  6. >

Sperrbezirk in Porta Westfalica – Honig von betroffenen Völkern kann weiter gegessen werden

Bienen von Faulbrut befallen

Minden

Im Kreis Minden-Lübbecke ist in Porta Westfalica in den Ortsteilen Veltheim und Möllbergen die Amerikanische Faulbrut bei Bienen ausgebrochen. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, hat das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt einen Sperrbezirk eingerichtet.

- -

Im Kreis Minden-Lübbecke ist in Porta Westfalica die Amerikanische Faulbrut bei Bienen ausgebrochen. Für Menschen gilt die Krankheit als ungefährlich. Foto: dpa

Bei der Faulbrut handelt es sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die die Brut der betroffenen Bienenvölker befällt. Die Brut stirbt größtenteils ab, so dass die Zahl der Bienen in dem betroffenen Volk immer geringer wird und schlussendlich nicht mehr die notwendige Stärke aufweist, um zu überwintern.

Für Menschen ist die Bienenkrankheit ungefährlich, der Honig kann ohne jede Einschränkung auch weiter gegessen werden.

Im Sperrbezirk müssen die Halter von Bienen jetzt verschiedene Regelungen beachten. So sind alle Bienenstände dem Veterinäramt zu melden, auch solche, die sich zur Blütezeit in diesem Sperrbezirk befunden haben. Bewegliche Bienenstände dürfen nicht von ihrem Standort entfernt werden und es dürfen keine Bienen in den Sperrbezirk gebracht werden.

Halter müssen Regelungen beachten

Alle Bienenvölker und -stände im Sperrbezirk müssen auf Amerikanische Faulbrut amtlich untersucht werden. Diese Untersuchung muss frühestens zwei, spätestens neun Monate nach der Tötung oder Behandlung der an der Seuche erkrankten Bienenvölker des befallenen Bienenstandes wiederholt werden.

Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden. Ausnahmen benennt die Bienenseuchenverordnung.

Startseite