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Hilfe aus dem Kreis Herford: Beteiligte sprechen über dramatische Stunden und die Wucht des Wassers

„Bilder, die man nie vergisst“

Kreis Herford

Unvergessen ist das Elbhochwasser 2013: Kreisbrandmeister Bernd Kröger war damals als Bereitschaftsführer dabei, wie jetzt im sauerländischen Altena. „Das Elbhochwasser war schlimm. Aber es ist mit dem, was wir jetzt erleben, nicht zu vergleichen.“ Auch Kai Möller (Leiter Einsatz beim DLRG Herford) äußert sich betroffen: „Das sind Zustände wie im Krieg.“

Von Hartmut Horstmann und Lars Krückemeyer

Zerstörter Bürgersteig: Die Wucht des Wassers hat Straßen und Autos fortgespült, sagt Kreisbrandmeister Bernd Kröger. Das Ganze sei mit dem Elbehochwasser 2013, bei dem er auch im Einsatz war, nicht zu vergleichen. Foto: Feuerwehr Herford

Bisher hat Kröger Hochwasser gekannt, bei denen Gebäude oder Stadtteile unter Wasser standen. Diese will der 55-Jährige nicht bagatellisieren, formuliert aber unter dem Eindruck der aktuellen Katastrophe: „Das Ganze macht dann eher einen ruhigen Eindruck.“ Anders als jetzt im Märkischen Kreis: „Hier war es eine Flutwelle, die sich mit einer Kraft und Geschwindigkeit ergossen hat, wie ich es noch nicht erlebt habe.“ Die Wucht des Wassers habe Straßen und Autos regelrecht fortgespült.

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