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Ab 14. März stellt die Stadtverwaltung Werther neue Sitzgelegenheiten und anderes Mobiliar auf – zunächst zur Probe

Bitte Platz nehmen in der Innenstadt

Werther

„Der Frühling startet am 20. März um 16.33 Uhr. Um diese Zeit steht die Sonne genau über dem Äquator und läutet damit den Beginn des Frühlings in Europa ein“, hat Werthers Klimaschutzmanager Hendrik Rottländer schon nachgeschaut. Genau die passende Zeit, wieder mehr Zeit im Außenbereich zu verbringen. Pünktlich dazu wird Werthers Innenstadt bald mit neuem Stadtmobiliar in Form von Sitzgelegenheiten und Blumenkästen locken – Möbel, die im Rahmen eines Testprogramms bereitstehen.

Von Volker Hagemann

Auf dem Alten Markt soll demnächst auch ein Liegepodest aufgestellt werden. Foto: Fahrenwald

„Die Möbel sind ein kostenloses Leihangebot des Zukunftsnetzes Mobilität NRW, in dem die Stadt Werther seit 2018 Mitglied ist. Das Netzwerk mit Sitz in Köln, Münster, Paderborn und Gelsenkirchen hilft Kreisen, Städten und Gemeinden mit konkreten Unterstützungsangeboten dabei, nachhaltige Mobilitätskonzepte zu entwickeln und umzusetzen“, erklärt der Klimaschutzmanager. Es wird gefördert von der Unfallkasse NRW und dem NRW-Verkehrsministerium.

Die Stadt Werther möchte damit die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt im Bereich Ravensberger Straße, C.-F.-Venghauss-Platz und Alter Markt steigern und mehr Möglichkeiten anbieten, die Zeit im Außenbereich genießen zu können. Bei den anliegenden Gastronomen und Einzelhändlern stoße diese Idee auf eine breite Akzeptanz, hat die Stadt bereits festgestellt.

Mehrere Blumenkübel vor der Kreissparkasse

Zunächst kommen die Möbel aber erst einmal zur Probe – dafür immerhin kostenlos: Vom 14. März bis zum 9. Mai werden drei Sitzgarnituren aus Holz am Venghauss-Platz aufgestellt, ein Liegepodest aus Metall am Alten Markt sowie mehrere Blumenkübel vor der Kreissparkasse – dort, wo bisher immer wieder Falschparker den Gehweg blockiert haben.

„In dieser Zeit sollen Erkenntnisse gesammelt werden, ob es durch zusätzliche Sitzgelegenheiten zu einer Verbesserung der Aufenthaltsqualität kommen kann und die Bürger diese auch als Gewinn ansehen“, erklärt Hendrik Rottländer. „Fallen die Ergebnisse positiv aus, könnte in Zukunft hier festes Stadtmobiliar aufgestellt werden.“ Das müsste dann allerdings bezahlt werden, die Kosten stehen laut Stadtverwaltung noch nicht fest. Das Land würde dann möglicherweise eine Förderung beisteuern.

Rottländer hofft, dass viele Bürger Platz nehmen und Rückmeldung geben: „Die Einladung steht! Genießen Sie die ersten Frühlings-Sonnenstrahlen auf einer gemütlichen Bank mit einem Getränk, Eis oder Snack aus der umliegenden Gastronomie!“

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