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Konzept des Heimatshoppens kommt in Delbrück gut an: „Was wäre das für ein Katharinenmarkt geworden“

Blaupause für andere Veranstaltungen

Delbrück

Strahlender Sonnenschein und laue Spätsommerabende lockten zahlreiche Besucher zum ersten Heimatshoppen nach Delbrück. „Was wäre das für eine Katharinenmarkt geworden“, fassten viele Besucher ihre Sehnsucht nach Delbrücks größtem Volksfest zusammen.

Von Axel Langer

Haben beim Heimatshoppen in der Delbrücker Innenstadt am eigentlichen Katharinemarktwochenende frische Waffeln und Donuts angeboten (von links): Carla, Alena, Vivien und Annika von der Showtanzgruppe „Die Joker“ vom Karnevalsverein Lippling. Foto: Axel Langer

Sie bummelten am Freitag oder Samstag durch die Stadt. „Der Zuspruch war sehr gut. Am Freitag Abend war die Gastronomie bis spät in den Abend gut besucht und auch die kreativen Angebote der Einzelhändler kamen gut an“, zog der Vorsitzende der Demag, Johannes Dunschen, ein positives Fazit.

„Die Stimmung war sehr fröhlich. Natürlich ist das kein Katharinenmarkt, aber seien wir doch froh, dass eine kleine Veranstaltung wieder möglich ist. Mein Dank gilt den Mitarbeiterinnen der Demag-Geschäftsstelle, die das Heimatshoppen mit vielen Ideen vorbereitet haben. Natürlich trägt das tolle Spätsommerwetter seinen Teil zum Gelingen bei“, sagte Dunschen.

Blaupause für weitere Veranstaltungen in Delbrück

Viele Delbrücker, aber auch zahlreiche auswärtige Gäste nutzten die Gelegenheit zum Bummeln, Shoppen und Schlemmen. Johannes Dunschen sieht in dem bereits 2020 ausgearbeiteten, aber dann nicht durchgeführten Konzept eine Blaupause für mögliche weitere Veranstaltungen in Delbrück. „Die Kunden kommen gerne und wir wissen nun, dass wir eine angemessene Lösung haben, die funktioniert“, sagt der Demag-Vorsitzende.

Wie schon im Großen, wirkten auch beim Heimat­shoppen Handel und Ehrenamt prima zusammen. Die Mitglieder des Delbrücker Heimatvereins verteilten weitere 1000 Püfferken an die Besucher. Die Showtanzformation Joker des Lipplinger Karnevalsvereins bot frisch gebackene Waffeln an. Die jungen Damen mussten gleich mehrfach für Teignachschub sorgen. „Wir hätten nicht mit so viel Nachfrage gerechnet“, waren sich die Tänzerinnen einig.

Für die musikalische Note sorgte die Musikjugend der Stadtkapelle unter der Leitung von Justin Hüllmann mit kleinen Platzkonzerten an vier Orten in der Innenstadt. Foto: Axel Langer

Die Musikjugend der Stadtkapelle machte an vier Orten in der Innenstadt Station und gab unter der Leitung von Justin Hüllmann eine Kostprobe ihres Könnens ab. In vielen Geschäften erhielten die Kunden Lebkuchenherzen als Gratiszugabe oder konnten bei einem Gewinnspiel der Demag Einkaufsgutscheine im Gesamtwert von 1000 Euro gewinnen.

Gut besucht waren auch die Cafés und gastronomischen Angebote in der Innenstadt. Viele Besucher verbanden ihre Bummel mit einer Pause bei Kaffee und Kuchen oder einer warmen Leckerei.

„Dicht umlagert war auch das Kinderkarussell, dass bei so manchem Kind leuchtende Augen hervorrief“, freut sich auch Birgit Lindemann bei einem Rundgang durch die Innenstadt über guten Zuspruch.

Nutzten das tolle Spätsommerwetter zu einem Bummel durch die Delbrücker Innenstadt und wurden mit Lebkuchenherzen belohnt: Die zehnjährige Pia (links) und Jule (7) mit ihrer Mutter Teresa Hennemeier. Foto: Axel Langer
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