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Cortenstahl-Fassade für „Mobilitätsdrehscheibe“ kommt nächste Woche – KBB-Chef begründet Kostensteigerungen

Blick in Bündes neue Bahnhofshalle

Bünde

Noch liegen Kabel herum, Handwerker wuseln durch das Gebäude: Aber schon Pfingsten sollen Reisende Bündes neues Bahnhofsgebäude nutzen können. Ein weiterer Meilenstein steht in der kommenden Woche auf dem Programm: Dann wird die Cortenstahl-Fassade angebracht, die dem „Eingangstor zur Stadt“ ein einzigartiges Aussehen verleihen soll.

Von Daniel Salmon

Beigeordneter Günther Berg (von links), BKS-Architekt Mario Schurbohm, Ralf Brinkmann und Olaf Schürmeyer (beide KBB) und Bürgermeisterin Susanne Rutenkröger zeigen in der Bahnhofshalle einen Teil der Cortenstahl-Fassade, die bald angebracht wird. Foto: Daniel Salmon

Beim Ortstermin am Freitagmittag lässt Günther Berg – Bündes Erster Beigeordneter, Kämmerer und Chef der Kommunalbetriebe (KBB) in Personalunion – die Geschichte des XXL-Projekts noch einmal Revue passieren. 2014 hatte die Deutsche Bahn der Stadt demnach das erste Kaufangebot für das Empfangsgebäude des Bahnhofs unterbreitet. Um den Preis wurde lange gefeilscht. „Die Verhandlungen gestalteten sich schwierig“, sagt Berg. Der Stadtrat beschloss 2016 schließlich, dass die KBB das Gebäude kaufen soll – für rund 300.000 Euro. Nach einem Architektenwettbewerb, aus dem das Büro BKS aus Lübbecke als Sieger hervorging, weiteren Planungen und politischen Weichenstellungen sollte es dann im Mai 2020 mit einem Teilabriss des Bahnhofs losgehen, die stadtbildprägenden Turmbauten sollten erhalten bleiben.

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