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Falsche Verdächtigung: Bünder (21) kassiert Geldstrafe

Blitzerbild-Schwindel landet vor Gericht

Bünde

Ein junger Mann (21) ist mit dem Auto seiner Mutter zu schnell auf der Autobahn unterwegs und wird geblitzt. Weil der Fahranfänger noch in der Probezeit ist und womöglich ein Fahrverbot fürchtet, springt der Vater in die Bresche und gibt an, den Wagen gesteuert zu haben.

Von Daniel Salmon

Gestochen scharf: Ein auf der Autobahn geblitzter Bünder (21) muss das Bußgeld zahlen, weil das Foto ihn als Fahrer des Wagens ausweist. Eigentlich wollte sein Vater als Temposünder einspringen. Foto: dpa/David Ebener

Doch der gut gemeinte, einvernehmliche Schwindel fliegt auf – und hat nun strafrechtliche Konsequenzen. Vor dem Bünder Amtsgericht hat sich der 21-Jährige jetzt in einem knapp halbstündigen Prozess wegen „falscher Verdächtigung“ verantworten müssen. Am Ende kommt er mit einem blauen Auge davon, kassiert „nur“ eine Geldstrafe.

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