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Sarah Kramme aus Schloß Holte-Stukenbrock erreicht bei der Internationalen Deutschen Meisterschaft der „Newcomer“ den fünften Platz

Bodybuilding der „Bikini Divas“

Schloß Holte-Stukenbrock

Sarah Kramme aus Schloß Holte Stukenbrock hat bei den „International German Newcomer Championship“ der GNBF (German Natural Bodybuilding & Fitness Federation) in Walsrode den fünften Platz belegt. Insgesamt gingen in Niedersachsen mehr als 115 Athleten in verschiedenen Bodybuildingklassen an den Start.

Von Katja Kramme

Sarah Kramme (Mitte) belegte in Walsrode den fünften Platz. Siegerin Vivien Weiß (links), Inhaberin des Bewegungszentrums „Super Mama Fitness“ für Mütter und Babys in Ettenheim, darf nun als Profi nach Las Vegas fliegen. Rechts Olga Rembe Foto: Katja Kramme

Die 29-Jährige startete bei den sogenannten „Bikini Divas“, der teilnehmerstärksten Klasse in diesem Wettkampf. Bewertet werden hier jedoch nicht nur die vorhandenen Muskeln, denn neben Muskelsymmetrie und -tonus, fließen auch die Bühnenpräsentation (das sogenannte „Posing“), das Hautbild, sowie Make-up und Haare der Teilnehmer maßgeblich mit in die Bewertung ein. Hier konnte Sarah unter anderem auf die Arbeit ihrer Mutter zählen. Katja Kramme ist Inhaberin des Friseursalons Holter Haarmoden – und da versteht sich von selbst, dass die Frisur nicht dem Zufall überlassen wurde.

Nachdem Sarah die Eliminationsrunde souverän meisterte, konnte Sie sich auch einen Platz im Finale sichern. Hier erreichte sie letztendlich den fünften Platz und war mit ihrer Leistung mehr als zufrieden. „Für mich war es ein absolut gelungener Saisonauftakt“, sagt die 29-jährige, die bereits weitere Starts in der Frühjahrssaison geplant hat.

Immer an ihrer Seite ist Coach Martin Hahn, der zusammen mit seiner Verlobten Celina Schulz seit Jahren selbst aktiv Bodybuilding betreibt und bereits zahlreiche Athleten erfolgreich auf die Bühne begleitet hat. „Ich bin sehr stolz auf ihre Leistung, hätte sie auch definitiv in den Top 3 gesehen. Aber in diesem Sport ist die Bewertung der Jury nun mal sehr subjektiv“, so Hahn.

Besonders gerührt zeigte sich Sarah Kramme über das Interesse ihrer Familie und von Freunden, die teilweise extra über 350 Kilometer nach Walsrode angereist waren,, um die 29-Jährige vor Ort zu unterstützen. „Die letzten Monate der Wettkampfvorbereitung waren für mich wirklich zeitintensiv und nervenaufreibend“, sagt die Athletin, die als berufstätige Mutter eines achtjährigen Sohnes bis zu fünf Mal pro Woche im ortsansässigen Fitnessstudio trainieren geht. Zudem gehören neben Disziplin und einem strengen Ernährungsplan auch häufig Verzicht zum Alltag eines Wettkampfsportlers.

„Letztendlich hat alles im Leben seinen Preis, jeder muss für sich selbst abwägen, ob es das Wert ist. Bodybuilding ist kein Hobby, es ist ein Lebensstil. Ich freue mich auf weitere ereignisreiche Wettkampfwochenenden, aber primär bin ich mit Herz und Seele Mutter. Unser Sohn steht immer an erster Stelle und nach der Frühjahrssaison wird es erstmal in den verdienten Sommerurlaub mit der Familie gehen“, so Sarah Kramme.

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