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Spezialfirma arbeitet sich unter Haus in Bielefeld-Brake zum mutmaßlichen Weltkriegs-Blindgänger hinunter

Bomben-Grabung hat begonnen

Bielefeld

„Endlich wieder ruhig schlafen“ – diesem Ziel kommt Rainer Scholz endlich näher, nachdem er seit fast zwei Jahren weiß, dass er und seine Schwester Doris möglicherweise auf einer nicht detonierten Weltkriegsbombe leben. Nach zwei gescheiterten Anläufen wird seit Dienstag nach dem Blindgänger gegraben.

Von Peter Bollig

In dreieinhalb Metern Tiefe unter dem Keller in der Siedlung Grafenheide vermutet der Kampfmittelräumdienst die Fliegerbombe nach einer Auswertung alliierter Luftbilder und einer Sondierung im vergangenen Jahr, die unter dem 1956 gebauten Haus ein Objekt aus Metall festgestellt hat. Wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass es sich tatsächlich um einen Sprengsatz oder doch nur um eine alte Schubkarre oder ein anderes Metallteil handelt, darauf will sich Karl Heinz Clemens vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg nicht festlegen. „Das klärt sich erst, wenn wir‘s ausgegraben haben.“

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