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Jungvögel sind wieder bei Kräften: Auffangstation setzt Tiere in Marienmünsteraner Ortschaft aus

Borner Kauz kehrt zurück in die Heimat

Marienmünster-Born

Der kleine Waldkauz aus Born, der im Mai völlig ausgehungert bei Runa und Frank Lechtenberg in Born an das Fenster geklopft hat, ist wieder wohlauf und in seine Heimat zurückgekehrt. Er ist jetzt in der Marienmünsteraner Ortschaft von der Essenthoer Mühle, einer Ausgewöhnungsstation für Greifvögel und Eulen in Marsberg-Essentho, ausgesetzt worden. „Es war uns eine Herzensangelegenheit, dass er wieder zu uns zurückkommt“, sagt Runa Lechtenberg.

Von Dennis Pape

Der kleine Waldkauz aus Born ist in seiner Heimat wieder ausgesetzt worden. Foto: Frank Lechtenberg

Das Ehepaar Lechtenberg hatte die Familie Limpinsel, die die Essenthoer Mühle betreibt, im Mai kontaktiert, nachdem der kleine Waldkauz auf ihrem Hof offenbar nicht mehr gefüttert wurde. „Er war zwar nach unserer ersten Begegnung zunächst wieder verschwunden, saß aber wenige Tage später wieder vor unserer Tür und sah ziemlich zerzaust aus“, berichtete Runa Lechtenberg damals. Eine erste Untersuchung in Marsberg ergab, dass er schon viel Gewicht verloren und lange nichts gegessen hatte. „Die Aktion kam wohl gerade noch rechtzeitig für den Kauz – er war sehr dünn, hatte flüssigen Kot und hätte wohl maximal noch zwei Tage überlebt,“ so die Lechtenbergs. In seinem neuen Übergangs-Zuhause in Essentho habe er dann sofort gut und ausgiebig gefressen.

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