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Workshop zum städtebaulichen Entwicklungskonzept in der Gesamtschul-Aula

Brakeler Bürger können sich einbringen

Brakel

„Bei der Aufstellung eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK) für die Kernstadt Brakel werden selbstverständlich auch die Bürger beteiligt“, sagt Peter Frischemeier, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters. Deshalb lädt die Stadt Brakel zu einem Bürgerworkshop am Mittwoch, 24. Mai ,, von 19 Uhr an in die Aula der Gesamtschule Brakel, Am Bahndamm, ein.

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Peter Frischemeier (von links) , Thomas Fiebig, Johannes Groppe und Verena Potthast ermuntern die Bürgerinnen und Bürger dazu, sich zu beteiligen. Foto: Stadt Brakel

„Aus diesem Workshop können sich weitere Projekte ergeben“, erklärt Frischemeier weiter. „Vorschläge für weitere Projekte dürften im Bürgerworkshop, aber auch gerne im Vorfeld schriftlich, vorgebracht werden“, sagt auch Thomas Fiebig vom Büro Drees und Huesmann aus Bielefeld, welches die Stadtverwaltung mit der Aufstellung des neuen ISEKs beauftragt hat.

Die Stadt Brakel ist seit 1997 Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft der historischen Stadt- und Ortskerne in Nordrhein-Westfalen und bekommt seither Fördermittel aus der Städtebauförderung. Viele Bereiche im historischen Stadtkern sind erneuert beziehungsweise umgestaltet worden. Peter Frischemeier: „Hervorheben muss man hier beispielhaft die Oberflächengestaltung der Innenstadt, die Energetische Sanierung des Haus Gaentzsch sowie die Barrierefreie Gestaltung der Straßen Am Thy und Rosenstraße.“

Auch im privaten Bereich wurden mit Unterstützung durch das Fassadenprogramm viele Einzelmaßnahmen zur Verschönerung des Stadtkerns durchgeführt.

Die Förderrichtlinien der Stadterneuerung erfordern die Aufstellung eines Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes als Grundlage für zukünftige Maßnahmen, um auch weiterhin Fördergelder zu bekommen. Die Maßnahmen aus dem ISEK aus dem Jahr 2010 (Fortschreibung im Jahr 2016) sind inzwischen umgesetzt.

Mit der Aufstellung eines neuen ISEKs ist gleichzeitig auch eine Bewertung der bisher umgesetzten Maßnahmen erforderlich.

In der jüngsten Bauausschusssitzung hat Thomas Fiebig bereits erste Ergebnisse der Evaluation, eine Stärken-Schwächen-Analyse, Vorschläge für neue Projekte sowie die erweiterte Gebietskulisse vorgestellt.

Im Anschluss an den Bürgerworkshop wird das ISEK abschließend erarbeitet und mit der Bezirksregierung Detmold abgestimmt.

Eine Vorstellung und gegebenenfalls Beschlussfassung wird im Bauausschuss am Donnerstag, 1. September, beziehungsweise im Rat am Donnerstag, 8. September, erfolgen.

Somit können zum Freitag, 30. September, bereits erste Projekte bei der Bezirksregierung Detmold beantragt werden.

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