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In Borgholzhausen ist jetzt die neue Ausstellung „Umbruch Ost“ zu sehen

Brief an Erich Honecker

Borgholzhausen

Laut Schriftsteller Stefan Heym ist die DDR nur eine „Fußnote der Geschichte“. Doch wer die Geschichte der deutschen Einheit mit all ihren Versäumnissen und Erfolgen verstehen will, der darf die Folgen von SED-Diktatur und deutscher Teilung nicht aus dem Blick verlieren. So lautet das Zwischenfazit der Ausstellung „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“, die bis September im Rathaus Borgholzhausen zu sehen ist.

Von Johannes Gerhards

Bürgermeister Dirk Speckmann (links) und der Historiker Dr. Rolf Westheider laden ein zur Ausstellung „Umbruch Ost – Lebenswelten im Wandel“ zur Geschichte der deutschen Einheit. Sie ist noch bis September im Piumer Rathaus zu sehen Foto: Johannes Gerhards

Ursprünglich sollte die aus 20 Plakattafeln und drei Statistiken bestehende Dokumentation anlässlich von 30 Jahren deutscher Einheit bereits im vergangenen Jahr gezeigt werden. Aus den bekannten Gründen war dies nicht möglich, deswegen wird die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer konzipierte Schau erst jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Als „Special Effect“ kommen in Borgholzhausen sechs Ergänzungstafeln über die Vorgeschichte der Partnerschaft mit Lößnitz im Erzgebirge dazu. Sie sind in Kooperation beider Städtepartner entstanden.

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