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Noch 391 akute Corona-Infektionen im Kreis Herford – Bürgertelefon ist an Pfingsten nicht besetzt

Britische Virusmutation ist am häufigsten

Kreis Herford

Den dritten Tag in Folge meldet der Kreis Herford weitere Corona-Todesopfer. Am Freitag erhöhten eine 84-jährige Frau aus Löhne sowie eine 87-jährige Frau aus Spenge die Statistik auf nun 177 Todesfälle.

So verteilen sich die Infektionen gegenwärtig auf das Kreisgebiet. Foto: Kreis Herford

Die Sieben-Tage-Inzidenz geht derweil weiter zurück. Am Freitag liegt der Wert, wie schon das Landeszentrum für Gesundheit vermeldet hat, bei 66,6 (-7,2 zum Vortag) und nähert sich damit in großen Schritten der für weitere Lockerungen so wichtigen Marke von 50.

Zehn neue Corona-Fälle sind am Freitag hinzugekommen. Kreisweit gibt es aktuell 391 bestätigte Fälle. Die infizierten Personen verteilen sich auf Herford (127), Hiddenhausen (22), Bünde (78), Kirchlengern (9), Rödinghausen (6), Enger (32), Spenge (41), Vlotho (27) und Löhne (49).

Insgesamt haben sich seit Anfang Februar 2598 Menschen, die ihren Wohnsitz im Kreis Herford haben, mit einer Mutationsvariante des Coronavirus infiziert. Davon sind aktuell noch 301 Menschen infiziert. Bis auf drei Fälle der südafrikanischen Mutation und einen Fall der brasilianischen Mutation handelte es sich dabei ausschließlich um die britische Mutation.

In den Krankenhäusern werden 20 Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Infektion stationär behandelt. 7 Menschen müssen intensivmedizinisch betreut und auch beatmet werden. Die Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe melden Infektionen bei 24 Bewohnerinnen und Bewohnern sowie 4 Beschäftigten. Zwei weitere Beschäftigte sind (ohne Infektion) in Quarantäne. An Schulen und Kitas sind 48 Schülerinnen und Schüler, vier Lehrkräfte, 18 Kita-Kinder und ein Mitglied des Kita-Personals erkrankt.

Am Pfingstwochenende wird das Bürgertelefon für Fragen rund um die Corona-Pandemie (05221/131500) nicht besetzt sein. Das hat der Kreis Herford mitgeteilt. Erreichbar sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann wieder am Dienstag in der Zeit von 8 bis 17.30 Uhr. Beherrschende Themen in den Gesprächen sind derzeit vor allem Fragen rund um die Corona-Impfung, die Terminvergabe sowie die Impfpriorisierung. Auch das Thema Quarantäneregelungen tritt immer wieder auf.

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