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Eigeninitiative der Bürger vermeidet Kosten für Schutz- und Pflegemaßnahmen

Bühner kümmern sich um ihren Wald

Borgentreich

Die Stürme der vergangenen Jahre, der Klimaeinfluss und der damit verbundene Borkenkäferbefall haben auch den Interessentenwald in Borgentreich-Bühne erheblich geschädigt.

Das Foto zeigt die Aktiven nach getaner Arbeit im Interessentenwald in Bühne. Foto: privat

Um die Kosten für die Bewirtschaftung des Interessentenwaldes zu reduzieren, hat Bühnes Ortsvorsteher Wilhelm Waldeyer zur Eigeninitiative aufgerufen. An mehreren Wochenenden waren die Bürger zum Mithelfen aufgerufen.

„Jede Ausgabe belastet die Bilanz des Gliedervermögens, deshalb ist die eigene Bereitschaft der Bürger gefragt“, betont er. Bei den Arbeitseinsätzen ging es in erster Linie darum, die Kosten für Schutz- und Pflegemaßnahmen zu vermeiden.

Schutz gegen Verbiss durch Rehwild

„Natürlich können wir keine großflächigen Mäharbeiten in den Kulturen selbst ausführen. Dieses müssen schon Unternehmen machen, die mit technischem Gerät und Fachkräften die Neuanpflanzungen frei mähen“, erklärt der Ortsvorsteher. Dank der fleißigen Helfer konnte aber Einzelschutz gegen Verbiss durch Rehwild angebracht werden und Pflanzsetzlinge von Unkraut befreit werden. Außerdem haben die Mitwirkenden Kulturen wie Buchen auf frei gemähten Flächen mit einem Wildverbiss-Spray besprüht, damit sie geschützt werden.

Ortsvorsteher Wilhelm Waldeyer ist froh, dass „die Aktion zu einem guten Abschluss gebracht wurde“. Es wäre sehr bedauerlich, wenn der kostenträchtige Aufwand des Mähens durch den Verbiss unterlaufen würde und der Aufwand für die Zukunft nichts bringe.

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