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FDP will regionale Wirtschaft beim Flughafen Paderborn einbinden

„Bund muss Kosten fürLuftsicherung tragen“

Paderborn/Ahden

Die regionale Wirtschaft muss „eng in den Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft eingebunden“ werden. Davon ist die ostwestfälische FDP überzeugt.

Sprachen mit Flughafen-Geschäftsführer Roland Hüser (Mitte) über die Zukunft des Airports (von links): MdB Frank Schäffler, FDP-Fraktionschef Dr. Michael Hadaschik, Bundestagskandidatin Roze Oezmen und MdL Marc Lürbke. Foto:

Nach der erfolgreichen Sanierung des Flughafens Paderborn sei eine Vertretung der Wirtschaft im wichtigen Aufsichtsorgan der Gesellschaft unverzichtbar, sagten der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler (Bünde) und der heimische Landtagsabgeordnete Marc Lürbke im Gespräch mit dem neuen Geschäftsführer des Airports, Roland Hüser.

Zufrieden zeigte sich Schäffler mit einem Verordnungsentwurf des Bundesverkehrsministeriums „zur Übernahme der Flugsicherungskosten durch die Deutsche Flugsicherung“. Für den Flughafen Paderborn mache dies rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr aus, rechnete der OWL-Bezirkschef vor. Nach seinen Angaben ist der Beschluss auf Drängen der Freien Demokraten im Bundestag zur Übernahme der Luftsicherungskosten bereits 2019 zustande gekommen. „Das hat alles viel zu lange gedauert“, kritisierte der FDP-Poltiker. Er hoffe, dass dies nach der Bundestagswahl „nicht wieder zurückgedreht“ werde.

An dem Gespräch mit der Flughafen-Geschäftsführung in Paderborn nahmen auch der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Dr. Michael Hadaschik und die Bundestagskandidatin der Liberalen, Roze Oezmen, teil.

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