Krisenstabsleiter des Kreises Herford bedankt sich bei Soldatinnen und Soldaten für die Hilfe während der Corona-Pandemie

Bundeswehr verlässt das Impfzentrum

Kreis Herford

Die Bundeswehr hat den Kreis Herford bei der Bewältigung der Corona-Pandemie unterstützt. Nachdem bereits in der vergangenen Woche diejenigen verabschiedet worden waren, die dem Gesundheitsamt unter die Arme gegriffen hatten, ist nun auch der Einsatz der Soldatinnen und Soldaten im Impfzentrum Enger zu Ende gegangen.

Krisenstabsleiter Markus Altenhöner bedankt sich bei jedem Soldat persönlich für den Einsatz. Foto: Kreis Herford

Insgesamt waren seit Ende Oktober 2020 rund 80 Soldatinnen und Soldaten im Kreis Herford im Einsatz.

Krisenstabsleiter Markus Altenhöner verabschiedete am Donnerstag gemeinsam mit Fregattenkapitän Willi Morschhäuser und dem ärztlichen Leiter des Impfzentrums Dr. Patrick Diekmann die letzten elf Soldaten, die nun das Impfzentrum und den Kreis Herford verlassen werden.

„Die Unterstützung der Bundeswehr war unglaublich wichtig für uns und die Menschen im Kreis Herford – gerade hier im Impfzentrum. Wir haben Hand in Hand gearbeitet und so manche schwierige Situation gemeinsam gemeistert. Vor allem der Start des Impfzentrums mit dem plötzlichen und heftigen Wintereinbruch bleibt mir ganz besonders in Erinnerung“, so Altenhöner, der sich bei den Soldaten für ihre Arbeit bedankt: „Für uns alle war der Aufbau und der Betrieb eines Impfzentrums Neuland. Dass wir unser gemeinsames Ziel, den Impfstart so gut und so schnell wie möglich zu meistern, gut erreichen konnten, ist dabei auch auf den engagierten Einsatz der Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr zurückzuführen. Die erfolgreiche zivil-militärische Zusammenarbeit wurde auch von den vielen Besucherinnen und Besuchern des Impfzentrums sehr positiv wahrgengenommen. Dafür möchte ich mich im Namen der Kreisverwaltung und der Bürgerinnen und Bürger unseres Kreises herzlich bedanken“.

Die Soldatinnen und Soldaten unterstützten das Kontaktpersonen-Management des Gesundheitsamtes, das Impfzentrum Kreis Herford in Enger und halfen im Februar 2021 auch bei den Schnelltestungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen. Im Gesundheitsamt waren es Kräfte des Aufklärungsbataillons 7 aus dem westfälischen Ahlen. Im Impfzentrum und bei den Schnelltestungen halfen Einsatzkräfte des Panzerpionierbataillons 130 aus Minden.

Fregattenkapitän Willi Morschhäuser, Leiter des Kreisverbindungskommandos Herford und Beauftragter der Bundeswehr für zivil-militärische Zusammenarbeit, bedankte sich für den Einsatz der Soldatinnen und Soldaten. Er lobte auch den Kreis Herford für die gute Teamarbeit: „Es war die erste zivil-militärische Zusammenarbeit in einem Einsatz zwischen Bundeswehr und der Kreisverwaltung Herford und sie hat hervorragend funktioniert. Alle Akteure verdienen dafür Respekt und Anerkennung. Die Soldatinnen und Soldaten haben Seite an Seite mit den vielen zivilen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen die Pandemie geleistet. Die Kreisverwaltung hat die richtigen Entscheidungen getroffen, um die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Bundeswehr Ihren Einsatz im Kreis Herford mit ruhigem Gewissen beenden kann.“

Der ärztlicher Leiter des Impfzentrums Dr. Patrick Diekmann verabschiedete zusammen mit Krisenstabsleiter Markus Altenhöner, Fregattenkapitän Willi Morschhäuser und Ulrich Stender (hinten von links) vom Amt für Sicherheit und Ordnung des Kreises Herford die Soldaten der Bundeswehr. Foto: Kreis Herford
Startseite