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Nach der Flut: Delegation der Stadt und der Malteser überreicht 35.000 Euro Spenden in Altena

Bürener zeigen große Anteilnahme

Büren

Eine Delegation des Malteser-Hilfsdienstes aus Büren und Bürgermeister Burkhard Schwuchow haben jetzt einen symbolischen Spendenscheck über mehr als 35.000 Euro persönlich an Altenas Bürgermeister Uwe Kober überreicht. Das Geld soll bei der Bewältigung der Folgen der Flutkatastrophe helfen.

Bürener Bürger haben mehr als 35.000 Euro für die von der Flut im Sommer schwer getroffene Stadt Altena gespendet. Bei der Spendenübergabe: (von links) Robert Groppe, Regina Franz, Gerhard Heinen, Altenas Bürgermeister Uwe Kober, Frank Janssen und Bürens Bürgermeister Burkhard Schwuchow.

„Mein Kollege in Altena schilderte mir in bewegenden Worten, dass eine finanzielle Unterstützung den größten Mehrwert für die Region habe“, erläutert Burkhard Schwuchow. Die Bürener hätten ihre Spende als Zeichen der Solidarität und Menschlichkeit verstanden und seien einem Aufruf der Stadt und der Malteser „in einzigartiger Art und Weise“ gefolgt, freut sich der Bürgermeister.

Die Verbindung der Städte Altena und Büren beruht auf dem Einsatz der Hilfs- und Katastrophenschutz-Einheiten aus dem Hochstift Paderborn und Höxter. Dabei wurde deutlich, dass Altena auch eine Förderung abseits des Katastrophenschutzes gut gebrauchen konnte. So startete der Malteser-Hilfsdienst Büren mit der Stadt den Spendenaufruf zugunsten von Altena.

Wiederaufbau eines verwüsteten Spielplatzes

Altenas Bürgermeister Uwe Kober möchte gerade den Kindern etwas zurückzugeben, denn Mädchen und Jungen hätten in den vergangenen Monaten nicht nur wegen Corona oft zurückstecken müssen. Das gespendete Geld aus Büren soll daher für den Wiederaufbau eines durch die Katastrophe verwüsteten Spielplatzes in der Innenstadt genutzt werden.

Dieser Einsatz ist zugleich im Interesse der Bürener Malteser: „Zusammenhalten, füreinander da sein, sich engagieren mit Herz und Verstand – all das wurde deutlich bei dieser großen Spendenaktion der Bürener Bürger für die Notleidenden der Hochwasser-Katastrophe“, sagt Regina Franz, Stadtbeauftragte des Malteser Hilfsdienstes. Frank Janssens (Referent für den Auslanddienst) sowie Gerhard Heinen (Ansprechpartner für den Katastrophenschutz) nahmen ebenfalls an der Spendenübergabe in Altena teil.

Situation mit einprägsamen Worten geschildert

Bürgermeister Uwe Kober sei freudig überrascht gewesen, als sein Bürener Amtskollege ihn angerufen habe, erzählt Burkhard Schwuchow. Kober schilderte den Besuchern aus Büren die Situation in der Burgstadt Altena mit einprägsamen Worten. Die Stadt sei nach wie vor eine Nothaushalt-Kommune und seit mehr als 20 Jahren in der Haushaltssicherung. Die Investition in den Spielplatz sei somit für die Zukunft Altenas mehr als sinnvoll.

„Dieses Hilfsangebot ist ein herausragendes Beispiel für gelebte Solidarität“, sind sich beide Bürgermeister einig. Bürgermeister Kober spricht den Spendern seinen Gruß und Dank aus. Für den Malteser-Hilfsdienst bedankte sich auch Regina Franz: Jeder habe mit seinem Beitrag viel mehr als Geld gegeben, nämlich Nähe, Anteilnahme und Zusammengehörigkeitsgefühl. „Das gibt Kraft, um etwas wiederherzustellen, was die Betroffenen an Normalität denken lässt, wenn auch noch lange nicht an Alltag“, betont Regina Franz.

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