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Mindestens 1400 Unterschriften sollen zum Thema Alleestraße für einen Bürgerentscheid gesammelt werden

Bürgerbegehren ist jetzt angelaufen

Halle

Jetzt haben die Haller Bürger das Wort. Am Montag ist das Bürgerbegehren zum großen Streitthema Alleestraße angelaufen. Mit knapp 1400 Unterschriften könnte ein Bürgerentscheid erzwungen werden.

Von Stefan Küppers

Helmut Rose, der wie die anderen Vertretungsberechtigten für das Bürgerbegehren ist, zeigt eine Unterschriftenliste, in die sich Haller eintr Foto: Küppers

Am Montag ist die Sammlung von Unterschriften für das Bürgerbegehren Alleestraße angelaufen. Knapp 1400 Unterschriften müssen von Haller Bürgern für das Begehren unter den Überschrift „Erst planen, dann handeln“ eingeholt werden, damit zu dem politisch umstrittenen Projekt Alleestraße, deren Umbau mit 3,2 Millionen Euro veranschlagt wird, ein Bürgerentscheid durchgeführt werden kann. Die Initiatoren und Vertretungsberechtigten für das Bürgerbegehren zeigten sich am Montag sehr zuversichtlich, dass es in einem überschaubaren Zeitraum gelingen wird eine ausreichende Zahl an Unterschriften einzuwerben, sodass mindestens acht Prozent der Haller Wahlberechtigten diesen Bürgerentscheid erzwingen können. Zumal mit einer Unterschrift nur zum Ausdruck gebracht wird, dass die Bürger über die Angelegenheit Alleestraße überhaupt abstimmen sollten. Als vor etwa zwei Jahren für eine Kampagne des NRW Steuerzahlerbundes Unterschriften gegen die Regelungen bei den Straßenausbaubeiträgen gesammelt wurden, waren binnen weniger Wochen etwa 2800 Unterschriften zusammen gekommen.

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