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Junge Union OWL verlangt personelle Konsequenzen – Linnemann will Debatte über längere Laufzeit für Kernkraftwerke

CDU-Nachwuchs fordert neue Spitze

Paderborn

Nach der Niederlage der Union bei der Bundestagswahl fordert die Junge Union (JU) Ostwestfalen-Lippe inhaltliche und personelle Konsequenzen. „Was passiert ist, geht an unsere Existenz. Da ist jetzt Demut angesagt. Wenn wir so weitermachen, holen wir 2025 nur noch 20 Prozent“, sagte der mit 98,5 Prozent wiedergewählte JU-Bezirksvorsitzende Kevin Gniosdorz aus Bad Wünnenberg am Samstag bei der Versammlung der CDU-Nachwuchsorganisation in Paderborn.

Von Andreas Schnadwinkel

Neuanfang: Paderborns CDU-Bundestagsabgeordneter Carsten Linnemann (links) mit dem wiedergewählten JU-Bezirksvorsitzenden Kevin Gniosdorz. Foto: Schnadwinkel

Gniosdorz warnte vor dem Aus als Volkspartei und erinnerte an das Schicksal der italienischen Schwesterpartei „Democrazia Cristiana“, die es heute gar nicht mehr gibt. Es sei die Aufgabe der Jungen Union, die „Zukunft zu gestalten. Deswegen sollten von uns so viele wie möglich in die CDU eintreten und Delegierte werden.“

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