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Weniger Stellen durch Digitalisierung – IT-Abteilung beklagt gleichzeitig „Ressourcenmangel“ – mit Kommentar

CDU und Grüne halten die Paderborner Verwaltung für zu groß 

Paderborn

CDU und Grüne wollen durch die Digitalisierung Stellen in der Stadtverwaltung einsparen. Aber die „digitale Leitkommune“ Paderborn ist auf diesem Weg noch gar nicht weit gekommen. Nur ein Viertel der Organisationseinheiten wie zum Beispiel das Steueramt arbeite bereits weitgehend digital, sagte der IT-Leiter Thomas Kloppenburg am Mittwoch im Ausschuss für Digitalisierung und E-Government.

Von Dietmar Kemper

Die Stadt Paderborn ist digitale Leitkommune und will die Bürger sowie die Mitarbeiter auf dem Weg in die moderne Dienstleistungswelt begleiten. Foto: Hannemann, Mazhiqi, Stadt Paderborn, Illustration: Scholz

„Eine große Kraftanstrengung ist schon für die Basisarbeit erforderlich“, betonte er. Abgesehen vom Bauamt gebe es die digitale Akte großteils noch nicht, allerdings auch keine reinen Papiervorgänge mehr. Die Frage, warum die Verwaltung nicht schon weiter ist, beantwortete Kloppenburg mit „Ressourcenmängeln an allen Ecken und Enden“. Demnach hapert es an Know-how im eigenen Haus, an qualifizierten Bewerbern und an Schnittstellen, die von Fachverfahrensherstellern nicht zur Verfügung gestellt würden. Zudem gebe es Abteilungen wie das Jugendamt, in denen kaum rationalisiert werden könne.

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