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Dr. Uwe Werner sieht im Krankenhaus Lübbecke großen Raumbedarf und veraltete Strukturen

Chefarzt hält Klinik-Neubau für notwendig

Lübbecke/Rahden

In der Diskussion um ein neues Krankenhaus Lübbecker Land meldet sich nun der aktuelle Ärztliche Direktor zu Wort. „Es ist eine einmalige Chance für die Zukunft der medizinischen Versorgung in unserer Region, dass ein Neubau mit einer so hohen Summe gefördert wird“, sagt Dr. Uwe Werner im Gespräch mit dieser Zeitung. Er verstehe nicht, warum so viele Menschen für eine Sanierung plädierten.

Von Friederike Niemeyer

Mit dem Einzug von „Da Vinci“ ins Krankenhaus (hier demonstriert von Dr. Alexander Ottenhof) ist roboterassistierte Chirurgie möglich – eine zukunftsweisende Entwicklung, die viel Platz benötigt. Dr. Uwe Werner plädiert auch deshalb für einen Neubau. Foto: Friederike Niemeyer

Der Chirurg und Chefarzt arbeitet seit 20 Jahren am Lübbecker und Rahdener Krankenhaus, er ist seit 13 Jahren als Ärztlicher Direktor intensiv mit den medizinischen und den wirtschaftlichen Strukturen befasst. Auch bei Sanierungskosten sei er im Thema, sagt Werner – und hält einen Ansatz von 170 Millionen für das ganze Lübbecker Haus für realistisch. „Und ein notwendiger Anbau ist darin noch nicht enthalten.“ Der Vorstand der Mühlenkreiskliniken hatte zuletzt eine Summe von 179 Millionen (inklusive Preissteigerungspuffer) genannt, die ehemaligen Chefärzte Dr. Akdemir und Dr. Hillrichs hatten 100 Millionen angesetzt.

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