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Eine zweite Flüchtlingsunterkunft soll neben den ehemaligen Buschkrug in Schloß Holte-Stukenbrock – Kosten werden auf 2,5 Millionen Euro geschätzt

Container-Wohnheime werden immer teurer

Schloß Holte-Stukenbrock

Spätestens 2024/25 muss eine neue Flüchtlingsunterkunft zur Verfügung stehen. Dann werden die beiden Containeranlagen am Emsweg voraussichtlich der erweiterten Gedenkstätte Stalag 326 weichen. Den Neubau einer zweigeschossigen Containeranlage am ehemaligen Buschkrug möchte Bürgermeister Hubert Erichlandwehr noch ein bisschen aufschieben. „Ich setze weiter auf die Hilfsbereitschaft der Bürger und hoffe, dass wir noch mehr private Wohnungen für Flüchtlinge finden.“

Von Monika Schönfeld

Zwischen das bestehende Flüchtlingswohnheim an der Kaunitzer Straße und dem ehemaligen Buschkrug soll ein weiteres Flüchtlingswohnheim gebaut werden. Foto: Monika Schönfeld

Die Absicht aufzuschieben, kommt nicht von Ungefähr. Werner Thorwesten, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft und Stadtentwicklung in der Stadtverwaltung, berichtete im Stadtentwicklungsausschuss, dass die Investitionssumme von 1,9 Millionen Euro schon 20 Prozent über der baugleichen Anlage liege, die vor drei Jahren am Bachweg entstanden ist. Jetzt geht die Verwaltung schon von Kosten in Höhe von 2,5 Millionen aus. „Containeranlagen werden stark nachgefragt“, sagt Thorwesten. Und der Architekt meine, für diese Summe, die sich noch weiter erhöhen könne, könne man fast massiv bauen.

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