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Wie wird die Arbeitswelt nach der Pandemie sein? Ein Gespräch mit Pro-Wirtschaft-GT-Chef Albrecht Pförtner

„Corona hat das Homeoffice entzaubert“

Steinhagen

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt verändert und nicht nur viele Arbeitnehmer mit Kurzarbeit belastet, sondern auch ganz neue Möglichkeiten des flexiblen und vor allem ortsunabhängigen Arbeitens eröffnet. Homeoffice oder Mobile Office sind die Schlagworte dazu. Was bleibt davon in Zukunft? Wie wird die Arbeitswelt nach Corona sein? Diese Frage hat das WESTFALEN-BLATT dem obersten Wirtschaftsförderer im Kreis Gütersloh, Al­brecht Pförtner, Chef der Pro Wirtschaft GT, gestellt.

Von Annemarie Bluhm-Weinhold

Corona hat zur Entdeckung des Homeoffice geführt. Arbeiten unabhängig vom firmeneigenen Büro wird bleiben – zumindestAlbrecht Pförtner Foto: dpaPro Wirtschaft GT

Für Pförtner ist klar: „Corona hat das Homeoffice, das Mobile Arbeiten entzaubert. Im positiven wie im negativen Sinn.“ Viele, denen es vor Corona als Teufelszeug galt, gewannen dem Arbeiten von Zuhause aus oder von einem beliebigen anderen Platz, durchaus Vorteile ab. Viele stellten aber auch fest, dass ausschließlich Homeoffice auch nicht das Wahre ist. Klar: Das kollegiale Miteinander und die sozialen Kontakte, die Arbeit auch prägen, fehlen zum Beispiel.

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