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Kreisgesundheitsamt kann nicht mehr alle Kontaktpersonen binnen 24 Stunden ermitteln

Corona: Inzidenzwert steigt erneut deutlich

Minden/Lübbecke/Bad Oeynhausen

Der Inzidenzwert im Mühlenkreis ist am Freitag erneut zweistellig gestiegen. Zudem kann das Gesundheitsamt nicht mehr alle Kontaktpersonen binnen 24 Stunden ermitteln.

Der Inzidenzwert im Mühlenkreis ist am Freitag erneut zweistellig gestiegen. Foto: Matthias Balk/dpa

Am Freitag hat die Kreisverwaltung für den Mühlenkreis einen Inzidenzwert von 81,5 (+10,6) gemeldet. 489 Menschen gelten aktuell als infiziert. Das sind 45 mehr, als noch am Vortag.

Die Fallzahlen im Überblick: Bad Oeynhausen 78 (+1), Espelkamp 55 (+9), Hille 15 (+1), Hüllhorst 11 (+1), Lübbecke 33 (+4), Minden 158 (+18), Petershagen 24 (-3), Porta Westfalica 49 (+6), Preußisch Oldendorf 27 (+3), Rahden 21 (+5), Stemwede 18 (+2). Im Johannes-Wesling-Klinikum in Minden werden elf Corona-Patienten behandelt, davon zwei Personen auf der Intensivstation, zwei Personen werden beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, wird derzeit ein Patient auf der Intensivstation versorgt. Tendenz steigend.

Derzeit gibt es an sieben Grundschulen positive Pooltests, ebenso hat es weitere positive Schülertests an weiterführenden Schulen gegeben. In sechs Kita-Einrichtungen im Kreisgebiet sind zudem Einzelfälle unter den Kindern und Mitarbeitern aufgetreten.

Laut Kreis hat es in der vergangenen Woche 31.386 Testungen gegeben, davon sind 100 positiv ausgefallen. Aufgrund der massiv gestiegenen Fallzahlen weist der Kreis daraufhin, dass das Gesundheitsamt zurzeit nicht mehr gewährleisten kann, dass alle Infizierten und ihre Kontaktpersonen innerhalb von 24 Stunden kontaktiert werden. Aktuell können die Mitarbeiter nicht auf die Unterstützung der Bundeswehr zurückgreifen.

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