Angebot wird in Rödinghausen nicht mehr benötigt

Corona-Lieferdienst eingestellt

Rödinghausen

Mit einer selbstlosen Aktion unter dem Motto „Rödinghauser helfen Rödinghausern“ haben die Edeka Adam-Supermärkte, die Rödinghauser Gemeindeverwaltung und vor allem viele freiwillige Helfer aus den Reihen des TuS Bruchmühlen seit Beginn der Pandemie dafür gesorgt, dass Menschen in Quarantäne und Älteren mit erhöhtem Risiko das Lebensnotwendige direkt vor die Haustür geliefert bekamen. Nun wird der Lieferdienst eingestellt.

In vielen Städten haben sich während der Corona-Pandemie Nachbarschaftshilfen oder andere Lieferdienst-Formen gebildet, die alten oder erkrankten Menschen oder Quarantäne-Betroffenen Lebensmittel und anderes Notwendiges brachten. Foto:

Betroffene konnten zuvor über Monate im Rathaus anrufen und gaben eine Einkaufsliste durch, das Team von Sven Eric Adam stellte alles zusammen und die jungen Sportler des TuS Bruchmühlen lieferten die Einkäufe aus und nahmen kontaktlos das Geld entgegen.

„Die Menschen, die die Lieferungen genutzt und sich so vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus geschützt haben, gehören zu den Gruppen, die mittlerweile alle geimpft sind“, sagt Geschäftsbereichsleiter Daniel Müller. „Der Lieferservice wird in der Form also nicht mehr gebraucht.“ Die gegenseitige Unterstützung sei aber ein besonderes Beispiel von Hilfeleistung, Gemeinschaft und ehrenamtlichem Engagement gewesen. „Ich freue mich über diesen freiwilligen Einsatz und möchte mich bei allen Beteiligten herzlich für ihre Hilfe bedanken“, so Daniel Müller.

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