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„Seit Sommer 2021 ist das Aufkommen von Anzeigen sehr stark rückläufig“

Corona-Verstöße: Stadt Paderborn hat 320.000 Euro kassiert

Paderborn

Seit Beginn der Pandemie hat die Stadt Paderborn 2188 Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnung eingeleitet, rund 1000 davon im Jahr 2020.

Von Dietmar Kemper

Ende November: Die Regeln für den Weihnachtsmarkt Paderborn stehen auf einem Plakat. Foto: Jörn Hannemann

Dadurch seien 130.000 Euro in den städtischen Haushalt geflossen, erläuterte Stadtsprecher Jens Reinhardt auf Anfrage deser Zeitung. Im Jahr 2021 sind demnach bislang rund 190.000 Euro an Erträgen zusammengekommen.

Reinhardt hat folgende Entwicklung beobachtet: „Seit Sommer 2021 ist das Aufkommen von Anzeigen sehr stark rückläufig, was wohl auch damit zusammenhängt, dass vorübergehend kaum ahndungsfähige Restriktionen bestanden haben. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang ist, dass trotz der wieder angeordneten Maskenpflicht in den Fußgängerbereichen der Innenstadt und trotz laufendem Weihnachtsmarkt nur in wenigen Einzelfällen Ordnungswidrigkeitenanzeigen vorgelegt wurden.“

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