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Im Alltag in der Bürener Abschiebehaftanstalt macht die Pandemie vieles schwieriger

Coronaschutz hinter Gefängnismauern

Büren

Die Corona-Zahlen kennen zurzeit nur eine Richtung: nach oben. Klar, dass das Virus auch vor Haftanstalten nicht Halt macht. Auch im Abschiebegefängnis am Bürener Stöckerbusch (korrekt: Unterbringungseinrichtung des Landes NRW für ausreisepflichtige Personen) nimmt der Corona-Schutz im Alltag einen hohen Stellenwert ein – nicht immer sind alle damit einverstanden.

Von Hanne Hagelgans

Corona macht auch vor den Mauern der Bürener Unterbringungseinrichtung des Landes NRW für ausreisepflichtige Personen nicht Halt. Für die Menschen, die dort auf ihre Abschiebung warten müssen, die Mitarbeiter der Einrichtung und auch die Ehrenamtlichen des Vereins „Hilfe für Menschen in Abschiebehaft Büren“ wird der Alltag durch die Pandemie noch schwieriger als ohnehin schon. Foto: Oliver Schwabe

So hat die Redaktion dieser Zeitung kürzlich ein Schreiben eines Angehörigen eines Häftlings erreicht. Er kritisiert darin unter anderem, dass Proben­abstriche dort gegen den Willen der Häftlinge und mit körperlichem Zwang genommen würden.

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