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Coronavirus-Newsblog

Krankenhausgesellschaft: Laufen in Katastrophen-Medizin hinein - Verdachtsfälle auf Omikron-Variante in Essen und Düsseldorf - WHO stuft Omikron vorsorglich als «sehr hohes» globales Risiko ein

Das Coronavirus hat die Gesellschaft und das Leben eines jeden Einzelnen verändert. Wie geht es weiter? Verfolgen Sie die wichtigsten Entwicklungen in unserem Newsblog für Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und die Welt.

Von dpa/WB

Müssen Mediziner irgendwann entscheiden, welche Patienten versorgt werden und welche nicht? Der Weg dahin ist ein schleichender Prozess, warnt ein Mediziner. Foto: Bodo Schackow/dpa-zentralbild/dpa

Das gilt aktuell in NRW

In Nordrhein-Westfalen gelten seit dem 24. November wieder strengere coronabedingte Einschränkungen. Die wichtigsten Regelungen, die die aktualisierte Coronaschutzverordnung vorsieht, finden Sie hier.

Unterschieden wird zwischen 3G (geimpft, genesen oder getestet), 2G (nur geimpft oder genesen) und 2G plus (geimpft, genesen und zudem getestet): 

  • 3 G gilt am Arbeitsplatz, in der Bahn, im Nahverkehr, im Flugzeug, beim Friseur, Fußpflege, Übernachtung von Geschäftsreisenden, Messen, Kongressen, Trauungen, Beerdigungen.
  • 2G gilt bei Sportveranstaltungen, Konzerten, Theater, Kino, Ausstellungen, in Tierparks, Freizeitparks, Schwimmbädern und auf Weihnachtsmärkten, in Gastronomie und Hotels.
  • 2G plus gilt in Diskotheken, Clubs, bei Karnevalsveranstaltungen und in Bordellen.

NEWSBLOG

  • 11/29/202111:02:25 AM

    WHO: Pandemie-Abkommen ist im Interesse jedes Landes 


    Ohne eine künftig gerechte Verteilung von Impfstoffen wird die Bekämpfung von Pandemien nach Ansicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) extrem erschwert. «Impfstoff-Gerechtigkeit ist kein Akt der Güte, sie ist im besten Interesse jedes einzelnen Landes», sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Montag in Genf zum Auftakt einer Ministerkonferenz über einen künftigen Pandemievertrag.

    Eine rechtlich bindende Vereinbarung wäre - trotz aller wohl nötigen Kompromisse - die beste Grundlage gemeinsamen Handelns, sagte Tedros. In der Corona-Pandemie seien bisher 80 Prozent der Impfstoffe an die wohlhabenden Länder gegangen, kritisierte Tedros. «Jetzt haben die Länder die Wahl, in eine gesündere, sicherere und fairere Zukunft zu investieren.»

    Nach Ansicht der geschäftsführenden Bundeskanzlerin Angela Merkel Angela Merkel benötigt die WHO mehr Geld für diese großen Aufgaben. Sie warb in einer kurzen Video-Grußbotschaft für eine deutliche Aufstockung der Beiträge. Deutschland unterstützt das Bestreben der WHO, einen rechtlich bindenden Pandemievertrag anzustreben. 

    Die WHO-Ministerkonferenz tagt bis Mittwoch im Hybridformat, um diesen Prozess mittels einer Resolution auf den Weg zu bringen. Im Resolutionsentwurf ist die Rede von Verhandlungen über «einen Vertrag, ein Abkommen oder eine andere internationale Übereinkunft der WHO» über die Verhinderung und Bewältigung von Pandemien. 

    Die EU und andere Staaten haben einen verbindlichen globalen Pandemievertrag vorgeschlagen. Die USA und China sind skeptisch. Sie wollen eigentlich keine neuen multilateralen Verpflichtungen eingehen.
  • 11/29/202110:50:24 AM

    Lauterbach stellt Schließung von Bars und Clubs in Aussicht 


    Die Ampel-Koalition will nach den Worten des SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach die Corona-Maßnahmen kurzfristig verschärfen. Es werde «noch in dieser Woche» entsprechende Vorschläge geben, kündigte Lauterbach am Montag im Fernsehsender Phoenix an. Angesichts hoher Infektionszahlen ist nach Lauterbachs Einschätzung eine Schließung von Bars, Clubs und Diskotheken unumgänglich. Darüber hinaus werde es wahrscheinlich eine verbindliche Maskenpflicht an Schulen geben sowie weitere Einschränkungen für Ungeimpfte.

    Hintergrund der Verschärfungen ist auch die neue Omikron-Variante des Virus, die nach Lauterbachs Worten «zur Unzeit» kommt. Es gebe nichts Schlimmeres, als während einer schweren Infektionswelle noch eine gefährlichere Mutation zu bekommen. Deshalb warb er noch einmal eindringlich für Impfungen: «Die Booster-Impfung ist wahrscheinlich unsere mit Abstand schärfste Waffe.»
  • 11/29/202110:36:07 AM

    Erster Omikron-Fall in Österreich bestätigt 


    Die Omikron-Variante des Coronavirus ist erstmals in Österreich aufgetaucht. Das Gesundheitsministerium in Wien bestätigte einen Fall, der in Tirol nachgewiesen wurde. Laut Tiroler Behörden handelt es sich um eine Person, die nach einer Südafrika-Reise positiv auf Covid-19 getestet wurde. Die Person habe aber keine Krankheitssymptome.

    Die Virus-Variante, die im November im südlichen Afrika erstmals aufgetreten war, hat international Besorgnis hervorgerufen und zu eine Welle von Einreisebeschränkungen für Passagiere aus dieser Region geführt. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) birgt Omikron eine große potenzielle Gefahr, falls sich herausstellen sollte, dass es dadurch zu mehr Ansteckungen oder zu einer geringeren Wirksamkeit von Impfstoffen, Medikamenten oder Virustests kommt. Entsprechende Studien sind aber noch nicht abgeschlossen.
  • 11/29/202110:31:57 AM

    13 Omikron-Fälle bei portugiesischer Fußballmannschaft Belenenses


    Auch in Portugal ist erstmals die neue Corona-Variante Omikron festgestellt worden. Das Virus sei bei 13 Spielern und anderen Mitgliedern des Erstliga-Fußballclubs Belenenses SAD festgestellt worden, teilte die Generalsekretärin der Gesundheitsbehörde, Graça Freitas, am Montag mit, wie die Zeitung «Público» berichtete. Die Betroffenen seien isoliert worden und nicht schwer erkrankt, habe Freitas betont. Um eine Ausbreitung der neuen Virusvariante zu stoppen, habe die Gesundheitsbehörde in diesen Fällen strengere Quarantäneauflagen und weitere Tests angeordnet.

    Noch bevor bekannt wurde, dass es sich um Fälle von Omikron handelt, hatten besonders viele Corona-Fälle bei Belenenses am Samstag schon zu einem Eklat geführt. Weil das Schlusslicht der Liga gegen den Stadtrivalen Benfica Lissabon nur noch sechs Spieler aufbieten konnte, war die Partie in der 48. Minute beim Stand von 0:7 abgebrochen worden. Freitas wies eine Verantwortung der Gesundheitsbehörde bei der Genehmigung des Spiels zurück. Sie sprach sich dafür aus, alle Teilnehmer des Spiels beider Mannschaften testen zu lassen.

    Die Portugiesen rief sie auf, Maßnahmen wie das Tragen einer Maske, das Lüften geschlossener Räume und die Reduzierung von Kontakten außerhalb der eigenen Familie ernst zu nehmen. Die Pandemie sei trotz der hohen Impfquote in Portugal nicht vorbei.

    Aus Spanien wurden zunächst keine Infektionen mit Omikron bekannt.
  • 11/29/202110:24:47 AM

    Ferienwohnungs-Verband will Impfgegnern die Mitgliedschaft kündigen 


    Der Verband der Eigentümer von Ferienwohnungen und Ferienhäusern (Fewo) will Mitglieder, die öffentlich ihre Impfgegnerschaft propagieren, aus dem Verband ausschließen. «Wer Impfungen ablehnt und dies im Zusammenhang mit seiner Eigenschaft als Vermieter einer Ferienwohnung oder eines Ferienhauses über unsere öffentlichen Kanäle propagiert, schadet den satzungsmäßigen Verbandszielen und wird ausgeschlossen», teilte Fewo-Präsident Daniel Rousta am Montag mit. Zudem forderte er die nächste Bundesregierung dazu auf, eine allgemeine Impfpflicht einzuführen.
     
    «Wer Impfgegner ist, provoziert den nächsten Lockdown. Und der Schaden trifft uns alle – auch diejenigen, die sich in jeder Situation der letzten knapp zwei Jahre solidarisch verhalten haben», teilte Rouster weiter mit.
  • 11/29/202110:00:30 AM

    WHO stuft Omikron vorsorglich als «sehr hohes» globales Risiko ein 


    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt das globale Risiko der neue Corona-Variante Omikron vorsorglich als «sehr hoch» ein. In einem Dokument, das am Montag veröffentlicht wurde, betont die UN-Behörde jedoch auch, dass die Wissenschaft noch sehr wenig darüber wisse, wie sich Omikron auf den Verlauf der Pandemie auswirken wird. Die Risiko-Bewertung sei deshalb mit einem sehr hohen Unsicherheitsfaktor behaftet und könne sich noch ändern.

    Es sei noch unklar, wie übertragbar Omikron sei und ob Impfstoffe, Medikamente und Virustests dagegen weniger wirksam seien. Außerdem gebe es Unsicherheiten, was die Möglichkeit von neuerlichen Infektionen von genesenen Covid-Patienten betrifft. Dazu laufe eine Reihe von Studien.

    Die Einschätzung der WHO beruht unter anderem darauf, dass das im südlichen Afrika entdeckte Omikron eine Reihe von Mutationen aufweist, die in bereits bekannten Varianten zu einem höheren Risiko von wiederholten Infektionen bei Genesenen geführt haben.

    Falls es wegen Omikron zu einem starken Anstieg der Infektionen komme, «könnte das schwere Konsequenzen haben», schrieb die WHO. Besonders Länder, in denen noch wenige Menschen geimpft seien, könnten schwer betroffen sein, hieß es mit indirektem Verweis auf das südliche Afrika.

  • 11/29/20219:17:03 AM

    Krankenhausgesellschaft: Laufen in Katastrophen-Medizin hinein 


    Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, warnt vor harten Triage-Entscheidungen in Krankenhäusern. Mit Blick auf die zahlreichen Covid-Patienten auf den Intensivstationen sagte er am Montag im Deutschlandfunk: «Das findet jetzt auch aktuell statt, um sich auf noch schwierigere Lagen vorzubereiten. Wir laufen langsam, aber sicher in eine Art Katastrophen-Medizin hinein.» Triage bedeutet, dass Mediziner aufgrund von knappen Ressourcen entscheiden müssen, welchen Patienten sie zuerst helfen.

  • 11/29/20218:54:24 AM

    Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter steuert auf 200 zu


    Die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Höxter bewegt sich weiter auf die 200er-Marke zu. Zum Montag hin ist der Wert von 190,4 auf 196,8 gestiegen. In Ostwestfalen-Lippe ist das der niedrigste Wert. Hier hat der Kreis Gütersloh mit 351,7 den höchsten Wert.
  • 11/29/20218:40:57 AM

    Zweiter Omikron-Fall in Israel - Reisebeschränkungen in Kraft 


    In Israel ist ein zweiter Fall einer Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus identifiziert worden. Der israelische Rundfunk berichtete am Montag, es handele sich um eine geimpfte Frau, die aus Südafrika nach Israel zurückgekehrt sei. Sie sei in gutem Zustand. Das Gesundheitsministerium bemühe sich nun, Kontaktpersonen ausfindig zu machen. Außerdem würden noch elf Verdachtsfälle einer Infektion mit der Omikron-Variante geprüft, berichtete die Zeitung «Haaretz».

    Die israelische Regierung hatte am Sonntag beschlossen, zur Eindämmung der neuen Variante die umstrittene Handy-Überwachung von Erkrankten wieder einzuführen.

    In der Nacht zum Montag traten in Israel außerdem neue Reisebeschränkungen in Kraft. Bis auf Weiteres müssen alle Personen, die aus einem beliebigen Land nach Israel zurückkehren - darunter auch geimpfte Israelis - bei der Einreise mindestens drei Tage lang isoliert werden. Für Ausländer gilt für zunächst zwei Wochen ein Einreiseverbot.

    Die Omikron-Variante (B.1.1.529) war zuerst im südlichen Afrika nachgewiesen worden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft sie als «besorgniserregend» ein. Die vierte Corona-Welle gilt in Israel zwar als überwunden. Zuletzt gab es jedoch einen Neuanstieg der Infektionsfälle, Experten sehen den möglichen Beginn einer fünften Welle.
  • 11/29/20218:11:52 AM

    Keine Entspannung bei Corona-Infektionszahlen in Bayern


    Etwa ein Viertel der bundesweit registrierten Corona-Neuinfektionen ist in Bayern gemeldet worden. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab am Montagmorgen 7179 Neuinfektionen für den Freistaat an (Stand: 3.12 Uhr). In ganz Deutschland meldeten die Gesundheitsämter dem RKI zufolge binnen eines Tages 29.364 Ansteckungen. Die bayernweite Sieben-Tage-Inzidenz sank auf 627,6 - vor einer Woche hatte sie bei 640 gelegen.

    Bundesweit lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen bei 452,4 - ein Höchstwert seit Pandemie-Beginn. Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 73 Todesfälle verzeichnet, 29 davon in Bayern.

    Die höchste Inzidenz unter den Regionen im Freistaat wies demnach weiterhin der Landkreis Freyung-Grafenau mit 1373,2 aus. Dahinter folgen die Landkreise Rosenheim (1357,6), Rottal-Inn (1209,4) und Traunstein (1122,3). Insgesamt lagen am Montagmorgen in Bayern sieben Landkreise und Städte über der 1000er-Marke. Am Sonntag waren es noch acht gewesen, am Freitag zwölf Regionen.

    Die Hospitalisierungsinzidenz lag nach Angaben des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Bayern zuletzt bei 9,0 (Stand: 28. November, 8.00 Uhr). Pro 100.000 Einwohner gab es also statistisch innerhalb von sieben Tagen 9 Patienten, die wegen Corona in ein Krankenhaus aufgenommen wurden. Ungeimpfte (17,6) waren demnach deutlich häufiger darunter als Geimpfte (2,8).
  • 11/29/20218:10:50 AM

    Riesen-Ansturm auf die mobile Impfstelle im Rathaus Steinhagen


    620 Impfungen sind es am Ende des Tages – geleistet in zehn Stunden von vormittags 11 bis abends um 21 Uhr. Die mobile Impfaktion des Kreises Gütersloh am Samstag im Steinhagener Rathaus ist in jeder Hinsicht rekordverdächtig. Zwischenzeitlich mussten weiterer Impfstoff, neue Impfausweise und Formulare herbeigeschafft werden.
  • 11/29/20218:10:23 AM

    Teilnahme von Djokovic an Australian Open laut Vater unwahrscheinlich


    Die Teilnahme des serbischen Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic an den Australian Open bleibt wegen der Impfskepsis des Tennisstars weiterhin fraglich. «Unter diesen Erpressungen und Umständen ist es wahrscheinlich, dass er nicht teilnehmen wird», sagte sein Vater Srdjan Djokovic am Sonntag im serbischen Fernsehsender Prva TV.

    Der Hintergrund: Nur gegen Corona geimpfte Tennisprofis dürfen beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres vom 17. bis 30. Januar in Australien mitspielen. Der Titelverteidiger ließ bislang seinen Impfstatus und Start in Melbourne offen. Der 34-Jährige hatte in der Vergangenheit mehrfach erklärt, dass sein Impfstatus Privatsache sei.

    Ähnlich äußerte sich der ältere Djokovoc in dem Fernsehgespräch. «Jeder hat das Recht, über seine eigene Gesundheit zu entscheiden. Geimpft zu sein oder nicht, ist jedermanns ureigenste Entscheidung», meinte er. Er glaube nicht, dass der Sohn seinen Impfstatus offenlegen werde. Er wisse aber auch nicht, wie sich sein Sohn entscheidet. Selbst wenn er es wüsste, würde er nicht im Fernsehen darüber sprechen. «Er hat das Recht zu entscheiden, wie er will», so Srdjan Djokovic.

    Würde der Serbe in Melbourne antreten, könnte er mit seinem 21. Grand-Slam-Titel am Schweizer Roger Federer und dem Spanier Rafael Nadal vorbeiziehen. Turnierdirektor Craig Tiley hatte jedoch Ende des Vormonats direkt zum neunmaligen Australian-Open-Champion Stellung genommen. «Wir würden Novak liebend gern hier sehen, aber er weiß, dass er geimpft sein muss, um zu spielen», sagte Tiley. 
  • 11/29/20218:05:32 AM

    Japan will Einreise von Ausländern vorerst unterbinden


    Japan will wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus erneut die Einreise von Ausländern verbieten. Er habe beschlossen, «als Notfallmaßnahme» von Dienstag an die Einreisebeschränkungen für Ausländer aus aller Welt wieder in Kraft zu setzen, sagte Ministerpräsident Fumio Kishida laut dem Sender NHK World am Montag. Ziel sei es, die schlimmste Situation für das Land zu verhindern. Die Maßnahme soll zunächst solange gelten, bis genauere Informationen über die neue Corona-Mutante vorliegen.

    Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, hatte Japan seine Grenzbeschränkungen Anfang November gelockert, sodass seitdem wieder Studenten, Geschäftsreisende und technische Praktikanten wieder ins Land reisen konnten. Bedingung war, dass die jeweils für die Einladungen verantwortlichen Organisationen die Bewegungen der Besucher aus dem Ausland verfolgen.

    Japan hatte bereits am vergangenen Wochenende wegen der neuen Virusvariante Einreisebeschränkungen für Reisende aus Südafrika und acht weiteren Ländern der Region beschlossen. Demnach mussten sie sich nach der Ankunft in eine zehntägige Quarantäne in einer Einrichtung begeben, die ihnen von der Regierung zugeteilt wird.
  • 11/29/20217:44:58 AM

    Corona-Inzidenz steigt in NRW leicht


    In Nordrhein-Westfalen ist die Corona-Inzidenz leicht gestiegen. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag laut Robert Koch-Institut (RKI) am Montag bei 276,8 - nach 276,4 am Sonntag. Innerhalb von 24 Stunden wurden 3374 neue Covid-19-Fälle und vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Krankheit registriert. Die Inzidenz in NRW lag nach wie vor deutlich unter dem bundesweiten Wert, den das RKI mit 452,4 angab.

    Mit Stand Montag wurden nach Angaben der Landesregierung 2687 Covid-Patienten in NRW-Krankenhäusern behandelt. Davon lagen 697 auf Intensivstationen, 364 mussten künstlich beatmet werden. Den Angaben zufolge standen im bevölkerungsreichsten Bundesland noch 320 freie Intensivbetten mit Beatmung zur Verfügung.

    Die höchsten Corona-Inzidenzraten in NRW verzeichnete das RKI im Oberbergischen Kreis (444,6), in Minden-Lübbecke (403,5) und in Leverkusen (372,8). Die niedrigsten Werte wiesen Münster (164,0) Coesfeld (177,6) und Soest (183,4) auf. 
  • 11/29/20215:41:48 AM

    Die aktuellen Inzidenzwerte aus OWL 


    Kreis Minden-Lübbecke: 403,5 (+/-0)*

    Kreis Herford: 358,0 (+/-0)*

    Kreis Gütersloh: 351,7 (+9,0)

    Kreis Paderborn: 277,9 (-0,3)*

    Nordrhein-Westfalen: 276,8 (+0,3)

    Bielefeld: 264,5 (+19,5)

    Kreis Lippe: 235,2 (+/-0)*

    Kreis Höxter: 196,8 (+6,4)

    *keine neuen Fälle gemeldet

    In den Klammern die Veränderungen zum Vortag.
    Quelle: LZG NRW, Datenstand 29.11.2021, 0 Uhr

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Wie wird das Infektionsgeschehen in NRW bewertet?

Dafür werden in NRW die drei im Bundesgesetz vorgesehenen drei Leitindikatoren berücksichtigt:

  • die Sieben-Tage-Inzidenz (Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner),
  • die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Fälle der Coronapatienten im Krankenhaus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) und
  • die Auslastung der Intensivbetten.

Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung des Corona-Inzidenzwerts (Neuinfektionen der vergangenen 7 Tage je 100 000 Einwohner) in Deutschland.

Wie ist die Lage in den Krankenhäusern in Deutschland?

Die folgende Grafik zeigt die Belegung der Intensivstationen mit Covid-19-Patienten nach Bundesländern. Sortiert werden kann die Anzeige nach absoluter Anzahl, dem Anteil der Corona-Fälle an der Gesamtheit der Patienten oder nach Auslastung der Intensivstationen insgesamt (in Prozent).

 

Über den Fortschritt beim Impfen in Deutschland informiert das Bundesgesundheitsministerium hier.

Die Entwicklung der Corona-Fallzahlen in den Landkreisen

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