1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Deutschlandweit 29.364 Neuninfektionen und Inzidenz von 452,4 - Verdachtsfälle auf Omikron-Variante in Essen und Düsseldorf - Erste Intensiv-Patientin aus Sachsen im Klinikum Bielefeld

  6. >

Coronavirus-Newsblog

Deutschlandweit 29.364 Neuninfektionen und Inzidenz von 452,4 - Verdachtsfälle auf Omikron-Variante in Essen und Düsseldorf - Erste Intensiv-Patientin aus Sachsen im Klinikum Bielefeld

Das Coronavirus hat die Gesellschaft und das Leben eines jeden Einzelnen verändert. Wie geht es weiter? Verfolgen Sie die wichtigsten Entwicklungen in unserem Newsblog für Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und die Welt.

Von dpa/WB

Die Omikron-Variante(B.1.1.529) war zuerst im südlichen Afrika nachgewiesen worden. Foto: Pavlo Gonchar/SOPA Images via ZUMA Press Wire/dpa

Das gilt aktuell in NRW

In Nordrhein-Westfalen gelten seit dem 24. November wieder strengere coronabedingte Einschränkungen. Die wichtigsten Regelungen, die die aktualisierte Coronaschutzverordnung vorsieht, finden Sie hier.

Unterschieden wird zwischen 3G (geimpft, genesen oder getestet), 2G (nur geimpft oder genesen) und 2G plus (geimpft, genesen und zudem getestet): 

  • 3 G gilt am Arbeitsplatz, in der Bahn, im Nahverkehr, im Flugzeug, beim Friseur, Fußpflege, Übernachtung von Geschäftsreisenden, Messen, Kongressen, Trauungen, Beerdigungen.
  • 2G gilt bei Sportveranstaltungen, Konzerten, Theater, Kino, Ausstellungen, in Tierparks, Freizeitparks, Schwimmbädern und auf Weihnachtsmärkten, in Gastronomie und Hotels.
  • 2G plus gilt in Diskotheken, Clubs, bei Karnevalsveranstaltungen und in Bordellen.

NEWSBLOG

  • 11/29/20217:44:58 AM

    Corona-Inzidenz steigt in NRW leicht


    In Nordrhein-Westfalen ist die Corona-Inzidenz leicht gestiegen. Die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche lag laut Robert Koch-Institut (RKI) am Montag bei 276,8 - nach 276,4 am Sonntag. Innerhalb von 24 Stunden wurden 3374 neue Covid-19-Fälle und vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit der Krankheit registriert. Die Inzidenz in NRW lag nach wie vor deutlich unter dem bundesweiten Wert, den das RKI mit 452,4 angab.

    Mit Stand Montag wurden nach Angaben der Landesregierung 2687 Covid-Patienten in NRW-Krankenhäusern behandelt. Davon lagen 697 auf Intensivstationen, 364 mussten künstlich beatmet werden. Den Angaben zufolge standen im bevölkerungsreichsten Bundesland noch 320 freie Intensivbetten mit Beatmung zur Verfügung.

    Die höchsten Corona-Inzidenzraten in NRW verzeichnete das RKI im Oberbergischen Kreis (444,6), in Minden-Lübbecke (403,5) und in Leverkusen (372,8). Die niedrigsten Werte wiesen Münster (164,0) Coesfeld (177,6) und Soest (183,4) auf. 
  • 11/29/20215:41:48 AM

    Die aktuellen Inzidenzwerte aus OWL 


    Kreis Minden-Lübbecke: 403,5 (+/-0)*

    Kreis Herford: 358,0 (+/-0)*

    Kreis Gütersloh: 351,7 (+9,0)

    Kreis Paderborn: 277,9 (-0,3)*

    Nordrhein-Westfalen: 276,8 (+0,3)

    Bielefeld: 264,5 (+19,5)

    Kreis Lippe: 235,2 (+/-0)*

    Kreis Höxter: 196,8 (+6,4)

    *keine neuen Fälle gemeldet

    In den Klammern die Veränderungen zum Vortag.
    Quelle: LZG NRW, Datenstand 29.11.2021, 0 Uhr

  • 11/29/20215:26:07 AM

    G7-Gesundheitsminister beraten


    Die Ausbreitung der neu entdeckten Omikron-Variante des Coronavirus sorgt weltweit für Beunruhigung. Um die aktuellen Entwicklungen zu diskutieren, hat Großbritannien für heute ein außerplanmäßiges Treffen der G7-Gesundheitsminister einberufen, wie die britische Regierung mitteilte.
    Die Uhrzeit der Beratungen und in welcher Form sie stattfinden, war zunächst unklar. Großbritannien hat noch bis Ende des Jahres den Vorsitz der G7-Staaten inne. Neben Deutschland und Frankreich gehören auch Italien, die USA, Kanada und Japan zu dem Bündnis.
  • 11/29/20214:24:00 AM

    Rund zwei Drittel befürworten 3G in Bus und Bahn


    Die 3G-Regelung in öffentlichen Verkehrsmitteln findet großen Zuspruch in der Bevölkerung. 68 Prozent der Teilnehmer einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur befürworteten die Regelung, wonach Passagiere in Bussen und Bahnen entweder gegen das Coronavirus geimpft, darauf getestet oder von einer Covid-19-Erkrankung genesen sein müssen. 
    Knapp die Hälfte (49 Prozent) der 2167 Teilnehmer der Online-Umfrage erklärte, die Vorgabe «voll und ganz» zu befürworten, weitere 19 Prozent befürworteten sie «eher». Ablehnend äußerten sich 26 Prozent der Befragten, davon lehnten 17 Prozent die Regelung «voll und ganz» ab. Die Umfrage wurde noch vor der Einführung der 3G-Regel am vergangenen Mittwoch zwischen dem 19. und dem 23. November durchgeführt. 
    Seit vergangenem Mittwoch droht jedem Fahrgast in öffentlichen Verkehrsmitteln das Ende der Fahrt oder ein hohes Bußgeld, wenn er oder sie bei einer Kontrolle keinen 3G-Nachweis vorlegen kann. 
  • 11/29/20214:23:00 AM

    Omikron könnte bei HIV-Patienten entstanden sein


    Die überraschend viele Mutationen tragende Corona-Variante Omikron könnte Experten zufolge in einem Patienten mit HIV oder einer anderen Form der Immunschwäche entstanden sein. Das sei denkbar und wahrscheinlich, ähnliche Befunde seien in anderen Fällen bereits publiziert worden, sagte Carsten Watzl, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI), der Nachrichtenagentur dpa. 
    In Menschen mit geschwächtem Immunsystem könne sich das Virus über viele Wochen vermehren, so Watzl. «Dabei können immer wieder vereinzelt Mutationen auftreten, die dem Virus eventuell keinen Vorteil bringen, die sich aber aufgrund der fehlenden Kontrolle durch das Immunsystem dennoch weiter vermehren können.» Damit könnten zusätzliche Mutationen entstehen, die dann in der Kombination eventuell einen Vorteil brächten. 
  • 11/29/20212:18:00 AM

    Deutschlandweit 29.364 Neuninfektionen und Inzidenz von 452,4


    Die Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen und hat einen Höchststand erreicht. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Montagmorgen mit 452,4 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 446,7 gelegen, vor einer Woche bei 386,5 (Vormonat: 64,3). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 29.364 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 3.34 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 30.643 Ansteckungen gewesen.
    Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 73 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 62 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 5.791.060 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
    Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Freitag mit 5,97 an (Donnerstag: 5,79). Am Wochenende wird der Wert nicht gemeldet. Er spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Bei Überschreitung der Grenzwerte 3, 6 und 9 in den Bundesländern können dort jeweils schärfere Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie verhängt werden.
    Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Montag mit 4.852.800 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 100.956.
  • 11/29/20212:15:00 AM

    Omikron-Verdachtsfälle in der Schweiz


    Die neue Omikron-Variante des Coronavirus ist nun möglicherweise auch in der Schweiz aufgetaucht. Nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit handle es sich um eine Person, die vor einer Woche aus Südafrika zurückgekehrt sei, berichtete die Agentur SDA am Sonntagabend. Genaueres werde in den nächsten Tagen von einer genetischen Untersuchung erwartet.
  • 11/29/20212:15:00 AM

    Zwei Omikronfälle in Kanada


    Infektionen mit der Omikron-Variante des Coronavirus sind nun auch in Kanada entdeckt worden. Die Gesundheitsbehörde der Provinz Ontario teilte am Sonntag (Ortszeit) mit, dass in Ottawa bei zwei Infizierten die Mutante festgestellt worden sei. Beide Personen, die aus Nigeria eingereist waren, seien inzwischen in Quarantäne.
    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Variante als «besorgniserregend» eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass Omikron die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Mutante hat, steht allerdings noch nicht fest. 
  • 11/29/20211:13:00 AM

    Drosten ziemlich besorgt angesichts Omikron-Variante


    Der Berliner Virologe Christian Drosten blickt sorgenvoll auf die neue Omikron-Variante des Coronavirus. «Ich bin schon ziemlich besorgt im Moment», sagte Drosten am Sonntagabend im ZDF-«heute journal». Man wisse nicht allzuviel über die neue Variante. Berichte über milde Verläufe hätten noch nicht sehr viel Substanz angesichts von nur gut 1000 Fällen. Hier müsse man die klinischen Verläufe abwarten. 
    Man sehe aber, dass sie häufig bei jungen Leuten in Südafrika auftauche und auch Menschen betreffe, die eine Erkrankung schon hinter sich haben. Er habe die Sorge, dass man die erste wirkliche «Immunfluchtmutante» vor sich habe. Auch könne man noch nicht sagen, wie sich die Variante hierzulande verhalte, wo viele Menschen geimpft seien. «Keiner kann im Moment sagen, was da auf uns zukommt. Das Einzige, was man wirklich mit Sicherheit sagen kann ist: Es ist besser, wenn man geimpft ist. Es ist noch besser, wenn man geboostert ist», sagte Drosten. Die verfügbaren Impfstoffe würden gegen einen schweren Krankheitsverlauf wohl schützen. 
    Drosten sprach ferner von einer «etwas unwägbaren Situation» mit Blick auf 2G- oder 3G-Regeln in Deutschland. Man habe damit keine Erfahrung in einer Winterwelle. Die Situation könne auch kaum noch jemand modellieren. Drosten riet der Politik, genau auf die verschärften Regeln etwa in den Hotspots Sachsen, Bayern und Österreich zu achten. Hier sehe man langsam erste Effekte. Drosten verwies etwa auf einen rückläufigen R-Wert in Bayern in Richtung 1. Der R-Wert gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt - und damit, wie schnell sich ein Virus ausbreitet. Man müsse aber auf 0,7 kommen, um absehbar die Fallzahlen so zu senken, dass es zur Entspannung auf Intensivstationen führe. 
    Als eine positive Nachricht wertete Drosten auch, dass der Anteil von Infizierten, die beatmet werden müssen, zurückgeht. Das zeige, dass Booster-Impfungen langsam greifen. Der Prozess sei aber schleppend. Es kämen aber weiter Leute auf die Intensivstation. «Und das ist schrecklich», sagte Drosten. 
  • 11/29/202112:14:00 AM

    Städtetag fordert Beteiligung an Krisenstab


    Der Deutsche Städtetag hat eine Beteiligung der Kommunen am geplanten ständigen Corona-Krisenstab im Kanzleramt verlangt. «Der neue Corona-Krisenstab muss sofort starten und die Städte gehören mit an den Tisch», sagte Städtetagspräsident Markus Lewe (CDU) den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag). Mit der neuen Virusvariante Omikron spitze sich die Situation zu. Zügige Entscheidungen seien notwendig. «Die Expertise der Städte ist dafür unentbehrlich, denn dort wird die Arbeit gemacht und die Corona-Maßnahmen vor Ort umgesetzt.» Lewe betonte: «Die Zeit von Bund-Länder-Gipfeln zu Corona sollte jetzt vorbei sein.»
    Auf die Einrichtung eines ständigen Bund-Länder-Krisenstabs hatten sich die künftigen Regierungspartner verständigt. Dieser könnte bereits bald seine Arbeit aufnehmen, noch bevor die neue Regierung aus SPD, Grünen und FDP im Amt ist. FDP-Chef Christian Lindner sagte am Sonntagabend im ZDF, dass ein Bundeswehr-General den Stab leiten solle. Nach einem Bericht der «Süddeutschen Zeitung» (Montag) ist dafür Generalmajor Carsten Breuer im Gespräch. Der 56-Jährige ist Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, das für Einsätze der Streitkräfte im Inland zuständig ist. 
  • 11/29/202112:11:00 AM

    FDP fordert Ausweitung der Impfkampagne


    Die Parteichefs von FDP und Grünen haben eine deutliche Ausweitung der Impfkampagne gefordert. Bis Weihnachten müssten viele Millionen Menschen Auffrischungsimpfungen bekommen und Erstimpfungen verabreicht werden, sagte FDP-Chef Christian Lindner am Sonntagabend in der ARD-Sendung «Anne Will». «Jeder, der medizinisch verantwortbar eine Spritze halten kann, um eine Impfung zu geben, soll das in den nächsten Wochen tun», sagte Lindner. Aus seiner Sicht sollte sich auch Apotheken beteiligen, wenn das medizinisch möglich und jemand ausgebildet sei. Er wisse, dass das unter Ärzten kritisch gesehen werde, das müsse aber zurückstehen. 
    Grünen-Chefin Annalena Baerbock sagte in der ARD-Sendung, das Boostern sei jetzt entscheidend. Es müssten zudem Vorbereitungen für Kinder-Impfungen getroffen werden. Sobald dieser Impfstoff da sei, sollten vor jeder Schule mobile Impfbusse stehen, um Kinder zu impfen, forderte Baerbock. 
  • 11/28/20218:45:00 PM

    Schweizer wollen 3G-Zertifikat beibehalten


    In der Schweiz redet das Volk regelmäßig mit - auch wenn es um die Bewältigung der Pandemie geht. Ein «Nein» gegen den bisherigen Kurs hätte einschneidende Folgen gehabt.

    Bei einer Volksabstimmung über das Schweizer Covid-Zertifikat haben Corona-Maßnahmengegner eine deutliche Niederlage erlitten.

    Nach Auszählung aller Kantone unterstützten 62 Prozent der Wählerinnen und Wähler den 3G-Nachweis, der in der Gastronomie, bei Veranstaltungen und in Freizeiteinrichtungen vorgezeigt werden muss.

  • 11/28/20218:35:00 PM

    Falscher Alarm bei Skirennfahrern: Neun von zehn Corona-Tests negativ


    Der vermeintliche Coronaausbruch bei den alpinen Skirennfahrern am Rande des Weltcups in Lake Louise hat sich nach Angaben des Ski-Weltverbands als falscher Alarm entpuppt. Wie die Fis am Sonntag mitteilte, seien neun der zehn zunächst positiv getesteten Sportler bei einem zweiten PCR-Test negativ getestet worden. Da die einzige tatsächlich infizierte Person kaum Kontakt mit anderen gehabt habe, werde der Weltcup-Tross wie geplant weiterziehen zu den Speedrennen in den USA. In Beaver Creek im US-Bundesstaat Colorado soll schon am Donnerstag auch die in Kanada abgesagte erste Abfahrt nachgeholt werden. Insgesamt stehen auf dem WM-Berg von 2015 vier Rennen an.

    Fis-Rennchef Markus Waldner hatte vor der Mitteilung in einem ORF-Interview angegeben, dass am Samstagabend rund zehn Personen positiv auf das Coronavirus getestet wurden. «Die sind sofort in der Nacht isoliert worden, Kontaktpersonen gecheckt und so weiter», sagte der Südtiroler. Hauptsächlich betroffen sei das US-Team, aber auch andere Nationen. In Lake Louise fand am Wochenende der Speed-Auftakt statt.
  • 11/28/20218:24:00 PM

    Südafrika kündigt Impfpflicht für bestimmte Bereiche an


    Nach der Entdeckung der Omikron-Virusvariante sowie einem ungewöhnlich starken Anstieg der Neuinfektionszahlen verschärft Südafrika seine Corona-Maßnahmen. Präsident Cyril Ramaphosa stellte am Sonntagabend in einer TV-Rede unter anderem eine Impfpflicht für bestimmte Bereiche vor, die aber noch bestimmt würden. Trotz weiterer Versammlungsrestriktionen zum Jahresende ließ er die bisherige niedrige Alarmstufe zunächst bestehen. Er kritisierte die zahlreichen Reiserestriktionen gegen Südafrika als wissenschaftlich unbegründet und rief zur Aufhebung auf.

    Vergangenen Donnerstag hatten südafrikanische Virologen die Entdeckung der neuen Variante bekanntgegeben. Sie waren stutzig geworden, weil die landesweite Inzidenz von knapp zwei plötzlich auf neun Prozent in die Höhe geschnellt war. Besonders betroffen ist das Ballungszentrum um die Städte Pretoria und Johannesburg (Gauteng-Provinz), wo rund 80 Prozent aller Neuinfektionen registriert wurden.

    Omikron sei dafür verantwortlich, sagte Ramaphosa. Für Anfang Dezember sei eine vierte Infektionswelle zu befürchten. Bisher seien 41 Prozent der 60-Millionen-Nation geimpft - stärkere Anstrengungen beim Impfen seien nun aber dringend notwendig.

    Die neue Variante wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als «besorgniserregend» eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass sie die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte.

    Südafrika ist zahlenmäßig das am schwersten von der Pandemie betroffene Land in Afrika. Bislang wurden dort knapp 3 Millionen Fälle dokumentiert. Rund 90 000 Menschen starben an den Folgen einer Infektion. Die bisherigen Einschränkungen hatten bereits verheerende Auswirkungen auf die Wirtschaft. Die verhängten Reisebeschränkungen vieler Länder treffen Südafrika kurz vor der wichtigen Sommer-Saison besonders hart.
  • 11/28/20218:09:00 PM

    Omikron: Großbritannien beruft G7-Treffen der Gesundheitsminister ein


    Angesichts der sich ausbreitenden Omikron-Variante des Coronavirus hat Großbritannien ein außerplanmäßiges Treffen der G7-Gesundheitsminister einberufen. Die Fachminister der führenden westlichen Wirtschaftsnationen werden am Montag die aktuellen Entwicklungen diskutieren, wie die britische Regierung am Sonntagabend mitteilte. Großbritannien hat noch bis Ende des Jahres den Vorsitz der G7-Staaten inne. Neben Deutschland und Frankreich gehören auch Italien, die USA, Kanada und Japan zu dem Bündnis.

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die zunächst im Süden Afrikas entdeckte Variante als «besorgniserregend» eingestuft. Die EU-Gesundheitsbehörde ECDC spricht von ernsthaften Sorgen, dass Omikron die Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe erheblich verringern und das Risiko von Reinfektionen erhöhen könnte. Welche genauen Auswirkungen die Mutante hat, steht allerdings noch nicht fest.

    Mittlerweile sind in etlichen Ländern - darunter auch Deutschland und Großbritannien - Fälle der Variante aufgetaucht. Mehrere Länder haben bereits wieder schärfere Reisebeschränkungen eingeführt.
Tickaroo Live Blog Software

Wie wird das Infektionsgeschehen in NRW bewertet?

Dafür werden in NRW die drei im Bundesgesetz vorgesehenen drei Leitindikatoren berücksichtigt:

  • die Sieben-Tage-Inzidenz (Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner),
  • die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Fälle der Coronapatienten im Krankenhaus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) und
  • die Auslastung der Intensivbetten.

Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung des Corona-Inzidenzwerts (Neuinfektionen der vergangenen 7 Tage je 100 000 Einwohner) in Deutschland.

Wie ist die Lage in den Krankenhäusern in Deutschland?

Die folgende Grafik zeigt die Belegung der Intensivstationen mit Covid-19-Patienten nach Bundesländern. Sortiert werden kann die Anzeige nach absoluter Anzahl, dem Anteil der Corona-Fälle an der Gesamtheit der Patienten oder nach Auslastung der Intensivstationen insgesamt (in Prozent).

 

Über den Fortschritt beim Impfen in Deutschland informiert das Bundesgesundheitsministerium hier.

Die Entwicklung der Corona-Fallzahlen in den Landkreisen

Startseite
ANZEIGE