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Coronavirus-Newsblog

Inzidenzwerte in OWL zwischen 37,3 und 135 - Immer mehr Corona-Fälle in Österreich - Diskussion über Impf-Verzicht von Bayern-Spieler Kimmich

Das Coronavirus hat die Gesellschaft und das Leben eines jeden Einzelnen verändert. Wie geht es weiter? Verfolgen Sie die wichtigsten Entwicklungen in unserem Newsblog für Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und die Welt.

Von dpa/WB

Ein Schild mit der Aufschrift "Covid-19" und einem Pfeil verweist auf die Corona-Intensivstation des Krankenhauses. Foto: Robert Michael/dpa

Corona-Schutzverordnung in NRW

In NRW gilt derzeit die Corona-Schutzverordnung in ihrer am 1. Oktober aktualisierten Fassung. Diese sieht verschiedene Lockerungen vor:

  • Keine Maskenpflicht mehr im Freien - beispielsweise beim Einkaufen auf dem Wochenmarkt oder bei Kultur-, Sport- oder anderen Veranstaltungen unter freiem Himmel. 
  • Mehr Zuschauer bei Großveranstaltungen: Unter freiem Himmel dürfen alle Sitzplätze besetzt werden. Stehplätze dürfen allerdings nur zur Hälfte belegt werden und nur dann, wenn auf Gängen eine medizinische Schutzmaske getragen wird.
  • PCR-Test kann durch kurzfristigen Schnelltest ersetzt werden: In Diskotheken, Clubs, bei Tanzveranstaltungen und privaten Feiern mit Tanz kann der teure PCR-Test ersetzt werden. Alternativ können Ungeimpfte einen höchstens sechs Stunden alten, professionell durchgeführten und dokumentierten Antigen-Schnelltest beim Einlass vorzeigen.
  • Es werden keine besonderen Abstände oder Trennwände in der Innengastronomie mehr vorgeschrieben. Es bleibt aber bei der Maskenpflicht außerhalb des festen Sitz- oder Stehplatzes.

Zur Bewertung des Infektionsgeschehens in NRW werden weiter die drei im Bundesgesetz vorgesehenen drei Leitindikatoren berücksichtigt:

  • die Sieben-Tage-Inzidenz (Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner,
  • die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Fälle der Coronapatienten im Krankenhaus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) und
  • die Auslastung der Intensivbetten.

Der in der Coronaschutzverordnung als Grenzwert für bestimmte Maßnahmen festgeschriebene Wert von 35 bei der Sieben-Tage-Inzidenz ist gestrichen. Konkrete Grenzwerte für die neuen Indikatoren legt die Schutzverordnung nicht fest.

Die 3G-Regelung (geimpft, genesen, getestet), die seit August landesweit für den Zugang zu bestimmten Veranstaltungen und Einrichtungen gilt, bleibt bis auf weiteres bestehen.

Die aktualisierte Coronaschutzverordnung gilt zunächst bis einschließlich 29. Oktober 2021

Über den Fortschritt beim Impfen in Deutschland informiert das Bundesgesundheitsministerium hier.

NEWSBLOG

  • 10/24/20216:12:00 PM

    Inzidenz erstmals seit Mai wieder über 100


    Die Corona-Inzidenz ist wieder über die Marke von 100 geklettert. Gesundheitsminister Spahn will trotzdem den nationalen Ausnahmezustand beenden - und stößt damit auf Kritik.

    Der Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für eine Beendigung der durch den Bundestag festgestellten Corona-Notlage sorgte auch angesichts der steigenden Zahlen weiter für Diskussionen. Kritiker befürchten einen «Flickenteppich» an Maßnahmen und Regelungen.


    Spahn sagte im «Interview der Woche» des Deutschlandfunks, es gehe darum, nach 19 Monaten einen Ausnahmezustand zu beenden. Die Befugnisse der Bundesregierung sollten in einen Normalzustand zurückgeführt werden. Er betonte, dies bedeute keinen «Freedom Day» (Freiheitstag) oder das Ende aller Maßnahmen. Diese könnten auch ohne Ausnahmezustand geregelt werden.

    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte der «Passauer Neuen Presse», Spahns Ankündigung in einer Phase, in der es steigende Infektionszahlen, Impfdurchbrüche, stagnierende Impfquoten und andere Probleme gebe, habe ihn überrascht. Sollte die Feststellung der epidemischen Notlage nach dem 25. November tatsächlich auslaufen, fordere er eine Ersatzregelung. Auch die Ministerpräsidenten der Länder hatten am Freitag erklärt, es müsse weiter eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage für die Schutzmaßnahmen geben.

    Die Grünen-Rechtspolitikerin Manuela Rottmann sagte der «Welt»: «Eine unveränderte Feststellung der epidemischen Lange von nationaler Tragweite ist die falsche Antwort. Um der neuen Situation und der Zahl der Geimpften Rechnung zu tragen, schlagen wir stattdessen eine rechtssichere Übergangsregelung vor, die die befristete Fortführung bestimmter Maßnahmen ermöglicht.» Die Grünen-Fraktion sei im Gespräch zu der Frage, wie eine Übergangsregelung aussehen könne.
  • 10/24/20215:37:00 PM

    Guterres fordert sinnvollere Verteilung von Impfstoff


    Anlässlich des Weltgesundheitsgipfels in Berlin hat UN-Generalsekretär António Guterres eine sinnvollere Verteilung von Corona-Impfstoffen gefordert: "Impfnationalismus und Horten von Impfstoff bringt uns alle in Gefahr", sagte er in einer vorab aufgezeichneten Rede. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, Regierungen und Hersteller müssten "viel mehr Impfdosen vor allem an die am stärksten gefährdeten Länder liefern". Nur so könne die Corona-Pandemie unter Kontrolle gebracht werden, so Tedros. "Der Schaden, den Covid-19 verursacht hat, macht deutlich, dass wir eine stabilere globale Gesundheitsarchitektur und politischen Willen auf höchster Ebene brauchen." Er forderte einen "globalen Pandemie-Pakt". 

    Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sprach sich ebenfalls für mehr internationale Zusammenarbeit aus: "Grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohungen müssen grenzüberschreitend bekämpft werden", sagte von der Leyen in der Videoübertragung. "Wir brauchen einen weltweit gültigen Standard für Gesundheitsvorsorge." Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mahnte, dass COVID-19 das Leben aller Menschen weltweit tiefgreifend verändert habe: "Lassen Sie uns die Lektionen, die wir auf schmerzvolle Weise lernen mussten, nun nutzen."
  • 10/24/20214:32:00 PM

    Sänger Ed Sheeran positiv auf Corona getestet


    Wenige Tage vor dem Erscheinen seines neuen Albums ist der britische Popstar Ed Sheeran nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er sei in Quarantäne und folge den Richtlinien der Regierung, teilte der 30 Jahre alte Sänger auf Instagram mit. Daher könne er vorerst keine Termine persönlich wahrnehmen, sondern werde einige geplante Interviews und Auftritte von zu Hause aus machen. "Passt alle auf euch auf", schrieb Sheeran. Ob der Sänger gegen Covid-19 geimpft ist, blieb zunächst unklar.
  • 10/24/20213:19:00 PM

    Corona-Sorgen in der DEL wachsen


    Inmitten des Corona-Wirbels in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat Titelkandidat Adler Mannheim seine Pflichtaufgabe erledigt. 

    Der Meister von 2019 gewann am Sonntag bei den Krefeld Pinguinen knapp mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) und sicherte sich seinen sechsten Sieg in der DEL nacheinander.

    Abseits des Sports sind die Corona-Fälle in der DEL das Thema und bereiten zunehmend Probleme. Am Sonntag gab es mit der Auswärtspartie der Iserlohn Roosters bei den Augsburger Panther die nächste Absage. Ein Iserlohner Spieler wurde positiv getestet und ist in Quarantäne, «alle weiteren Akteure» vorerst in Isolation, teilten die Roosters mit. In den vergangenen Tagen waren bereits zahlreiche Corona-Infektionen beim EHC München und bei der Düsseldorfer EG aufgetreten und hatten zu Spiel-Verlegungen geführt. 
  • 10/24/20212:53:00 PM

    Infektionen steigen rasch - Neue Debatte ums Impfen


    Die Infektionszahlen steigen rasch, Experten raten zum Impfen und die Äußerungen eines Fußballers darüber lösen eine große Debatte aus. Die Impfzahlen stiegen zuletzt nur noch langsam. Wie geht es weiter in der Pandemie?

  • 10/24/20211:14:31 PM

    Impfdebatte um Kimmich


    Joshua Kimmich hat in der emotionalen Impfdebatte Kritik und Erstaunen hervorgerufen. Das vorläufige Nein des Fußball-Nationalspielers zu einer Corona-Impfung stößt wegen der erwarteten Vorbildrolle des Vorzeigeprofis auf Unverständnis.

    Der Mittelfeldstar des FC Bayern machte in einem TV-Interview am Wochenende seine Gedanken in der öffentlich aufgeladenen Impffrage publik. Angesichts der erstmals seit Mai wieder klar dreistelligen Inzidenz-Zahlen und der Quarantäne für seinen Club-Trainer Julian Nagelsmann sind die Aussagen noch brisanter als ohnehin.

    Er habe «persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht», sagte Kimmich nach dem 4:0-Sieg gegen Hoffenheim. Im TV-Sender Sky erklärte der 26-Jährige auch, dass es «sehr gut möglich» sei, dass er sich in Zukunft impfen lasse. Kimmich distanzierte sich im Interview von Gruppen der «Corona-Leugner oder Impfgegner». Aber es gebe eben auch Menschen, die aus verschiedenen Gründen Bedenken hätten, sagte Kimmich. «Auch das sollte man respektieren, vor allem, so lange man sich an die Maßnahmen hält.»

    Trotz aller wissenschaftlicher Erkenntnisse wird die Impfdebatte in Deutschland sehr emotional geführt, die Aussagen eines derart prominenten und wichtigen Nationalspielers befeuern diese weiter. Kimmich ist Vater zweier Kinder und der erste namhafte Bundesliga-Profi, der seinen Status als Ungeimpfter öffentlich macht und dies begründet. Er ist aber auch der Fußball-Star, der im Rahmen seiner Corona-Hilfsaktion «Solidarität im Kleinen wie im Großen» wünscht - wenngleich das Projekt «We Kick Corona» von ihm und Kollege Leon Goretzka weit vor den ersten Impfungen gegründet wurde und unstrittig schon vielen Menschen geholfen hat.

    «Als Vorbild, aber auch als Fakt wäre es besser, er wäre geimpft», sagte der langjährige Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge dem TV-Sender Bild. Ein «Ja» oder «Nein» von Kimmich zum Pieks hat eine große Symbolwirkung. Bisher haben sich laut offiziellen Meldedaten knapp 70 Prozent der Deutschen mindestens eine Dosis gegen Covid-19 spritzen lassen. Gut 66 Prozent gelten als vollständig geimpft.
  • 10/24/202112:44:00 PM

    Fahrgastzahlen im Bahn-Fernverkehr erholen sich 


    In den Fernzügen der Deutschen Bahn ist es wieder merklich voller. "Wir fahren derzeit täglich 300.000 Reisende durch Deutschland und angrenzende Nachbarländer", sagte der Fernverkehrschef des Konzerns, Michael Peterson, der "Wirtschaftswoche". Damit liege man im Fernverkehr bei Fahrgästen und Umsatz bereits bei drei Viertel im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit 2019, so Peterson. 

    In der Pandemie war die Zahl der Fahrgäste stark eingebrochen. 1,4 Milliarden Euro Verlust fuhr der Gesamtkonzern deswegen auch in den ersten sechs Monaten 2021 ein. Mit Blick auf die allmähliche Rückkehr der Reisenden will die Bahn im kommenden Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben.
  • 10/24/202111:58:00 AM

    Inzidenz in NRW steigt weiter: Wert nun 68,9


    In der Corona-Pandemie steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Sonntag mit 68,9 an. Am Samstag hatte der Wert 64,2 und am Freitag noch 61,0 betragen. 

    Innerhalb eines Tages wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland 2146 neue Corona-Fälle registriert. Es gab vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Im Bund lag die Corona-Inzidenz am Sonntag mit 106,3 deutlich höher. Erstmals seit Mai war der Wert am Samstag mit 100,0 wieder dreistellig geworden.

    In NRW hatte der Kreis Minden-Lübbecke weiterhin die höchste Inzidenz mit 135,0 gefolgt vom Kreis Lippe (115,9) und der Stadt Hagen (105,5). Die Landeshauptstadt Düsseldorf hatte den vierthöchsten Inzidenzwert (101,2). Am niedrigsten war die Kennziffer im Bottrop (28,1), in Landkreis Paderborn (37,3) und im Landkreis Wesel (39,6).
  • 10/24/202111:05:00 AM

    Immer mehr Corona-Fälle in Österreich - Lage in Kliniken stabil


    In Österreich hat sich der Trend zu deutlich steigenden Corona-Zahlen fortgesetzt. Binnen 24 Stunden wurden 3624 Neuinfektionen gezählt, wie das Innen- und Gesundheitsministerium berichteten. Das bedeutet ein Plus von 60 Prozent gegenüber dem Sonntag vor einer Woche. 

    Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner kletterte auf 255. Zugleich blieb die Lage in den Krankenhäusern stabil. Auf den Intensivstationen liegen rund 220 Menschen, das entspricht dem Niveau vor einer Woche. Ab einer Belegung von 600 Betten durch Covid-Patienten dürfen nach den Plänen der Regierung Ungeimpfte ihr Zuhause nur noch aus triftigem Grund verlassen.
  • 10/24/202110:32:00 AM

    Schlag gegen Betrüger - immer mehr gefälschte Impfausweise 


    Die Ermittler sprechen von einem Verfahren von «überdurchschnittlicher Bedeutung»: In München machen Polizisten eine Betrügerbande dingfest, die Hunderte gefälschte QR-Codes für den digitalen Corona-Impfausweis hergestellt und im Internet verkauft haben soll.

    Sie finden bei der Aktion am Freitag Geld und Kryptowährungen von fast 100.000 Euro, es gibt zwei Verhaftungen: Ein wichtiger Schlag gegen Fälscher. Doch das Problem dürfte damit kaum gelöst sein. 

  • 10/24/20219:53:04 AM

    Die Coronalage im Kreis Gütersloh


    Im Kreis Gütersloh waren nach Auskunft der Kreisverwaltung zum Stand 24. Oktober, 0 Uhr, 24.122 laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – das sind 45 Fälle mehr als am Vortag. 23.094 (23. Oktober: 23.076) Personen gelten als genesen und 688 (23. Oktober: 661) als noch infiziert. 

    Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI aktuell bei 87,4 (23. Oktober: 82,8). Von den derzeit 688 noch infizierten Personen befinden sich 684 in häuslicher Isolation. 

    In den vier Krankenhäusern werden derzeit 4 Patienten (23. Oktober: 6) stationär behandelt. Davon muss keiner intensivmedizinisch behandelt werden.
  • 10/24/20219:43:00 AM

    Experten: Kein Konjunkturschub durch «Freedom Day» in England


    Der «Freedom Day» in England vor 100 Tagen mit dem Ende fast aller Corona-Regeln hat nach Ansicht von Experten der Wirtschaft nicht den erhofften Schub gegeben. Zwar sei die Nachfrage enorm, und Restaurantbuchungen lägen deutlich über dem Niveau vor der Pandemie, sagte die Ökonomin Liz Martins von der Großbank HSBC der Deutschen Presse-Agentur in London. «Aber die Erholung ist nach wie vor nicht vollständig.» Verbraucherorientierte Dienstleistungen seien noch immer deutlich unter dem Vorkrisenstand.
  • 10/24/20218:34:00 AM

    Bei Einreise nach England nur noch Schnelltest notwendig


    Bei der Einreise nach England ist für vollständig Geimpfte eine weitere Hürde gefallen. Statt eines teuren PCR-Tests ist seit Sonntag nur noch ein Schnelltest notwendig, der bis zum zweiten Tag nach der Einreise erfolgen muss, wie den offiziellen Reiseregeln zu entnehmen ist. Weiterhin muss dieser jedoch bei einem von der Regierung zertifizierten Anbieter gebucht werden. Die Tests sind ab etwa 20 Pfund (umgerechnet rund 23,60 Euro) zu haben, allerdings für beliebte Reisedaten auch schnell ausgebucht.

    Die hohen Kosten für PCR-Tests (rund 50 Pfund, also knapp 60 Euro pro Test), die bislang nach der Einreise notwendig waren, stellten für viele Britinnen und Briten hohe finanzielle Hürden beim Reisen dar. Geimpfte Reisende, die nicht aus Ländern auf der sogenannten Roten Liste kommen, können mit den Tests immerhin eine Quarantäne umgehen.

    In Wales sollen die gleichen Änderungen eine Woche später in Kraft treten. Schottland und Nordirland sollen voraussichtlich auch nachziehen, ein Datum für die Änderung ist jedoch noch nicht bekannt.
  • 10/24/20217:44:00 AM

    Rummenigge über Bayern-Profi Kimmich: «Wäre besser, er wäre geimpft»


    Der langjährige Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge rechnet bei Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich mit einer baldigen Impfung gegen Covid-19. «Ich bin überzeugt, das hat er ja auch angekündigt, dass er möglicherweise zeitnah sich jetzt impfen lässt», sagte Rummenigge am Sonntag dem TV-Sender Bild. «Als Vorbild, aber auch als Fakt wäre es besser, er wäre geimpft.»

    Kimmich hatte nach dem 4:0 in der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen die TSG 1899 Hoffenheim im TV-Sender Sky eingeräumt, bislang keine Impfung gegen Corona zu haben.
  • 10/24/20217:30:04 AM

    Studie: Gedächtnisprobleme nach Covid vermehrt bei Klinikpatienten


    Kognitive Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Erkrankung scheinen einer neuen Studie zufolge vermehrt nach schwereren Verläufen der Krankheit aufzutreten. Eine im Fachblatt «Jama» veröffentlichte Untersuchung in den USA zeigt, dass ehemalige Patienten mit einem Corona-Klinikaufenthalt in einigen Bereichen um ein Vielfaches häufiger betroffen waren als Menschen, die ambulant behandelt wurden.

    Besonders starke Unterschiede gab es bei Wortfindungsstörungen: Diese traten bei 13 Prozent der ambulanten Patienten, aber bei 35 Prozent der im Krankenhaus Behandelten auf. Bei Aufmerksamkeitsproblemen waren es 5 und 15 Prozent. Das Erinnerungsvermögen war bei 12 Prozent der ambulanten und 39 Prozent der Patienten mit Klinikaufenthalt beeinträchtigt.


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  • 10/24/20216:12:00 PM

    Inzidenz erstmals seit Mai wieder über 100


    Die Corona-Inzidenz ist wieder über die Marke von 100 geklettert. Gesundheitsminister Spahn will trotzdem den nationalen Ausnahmezustand beenden - und stößt damit auf Kritik.

    Der Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für eine Beendigung der durch den Bundestag festgestellten Corona-Notlage sorgte auch angesichts der steigenden Zahlen weiter für Diskussionen. Kritiker befürchten einen «Flickenteppich» an Maßnahmen und Regelungen.


    Spahn sagte im «Interview der Woche» des Deutschlandfunks, es gehe darum, nach 19 Monaten einen Ausnahmezustand zu beenden. Die Befugnisse der Bundesregierung sollten in einen Normalzustand zurückgeführt werden. Er betonte, dies bedeute keinen «Freedom Day» (Freiheitstag) oder das Ende aller Maßnahmen. Diese könnten auch ohne Ausnahmezustand geregelt werden.

    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte der «Passauer Neuen Presse», Spahns Ankündigung in einer Phase, in der es steigende Infektionszahlen, Impfdurchbrüche, stagnierende Impfquoten und andere Probleme gebe, habe ihn überrascht. Sollte die Feststellung der epidemischen Notlage nach dem 25. November tatsächlich auslaufen, fordere er eine Ersatzregelung. Auch die Ministerpräsidenten der Länder hatten am Freitag erklärt, es müsse weiter eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage für die Schutzmaßnahmen geben.

    Die Grünen-Rechtspolitikerin Manuela Rottmann sagte der «Welt»: «Eine unveränderte Feststellung der epidemischen Lange von nationaler Tragweite ist die falsche Antwort. Um der neuen Situation und der Zahl der Geimpften Rechnung zu tragen, schlagen wir stattdessen eine rechtssichere Übergangsregelung vor, die die befristete Fortführung bestimmter Maßnahmen ermöglicht.» Die Grünen-Fraktion sei im Gespräch zu der Frage, wie eine Übergangsregelung aussehen könne.
  • 10/24/20215:37:00 PM

    Guterres fordert sinnvollere Verteilung von Impfstoff


    Anlässlich des Weltgesundheitsgipfels in Berlin hat UN-Generalsekretär António Guterres eine sinnvollere Verteilung von Corona-Impfstoffen gefordert: "Impfnationalismus und Horten von Impfstoff bringt uns alle in Gefahr", sagte er in einer vorab aufgezeichneten Rede. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, Regierungen und Hersteller müssten "viel mehr Impfdosen vor allem an die am stärksten gefährdeten Länder liefern". Nur so könne die Corona-Pandemie unter Kontrolle gebracht werden, so Tedros. "Der Schaden, den Covid-19 verursacht hat, macht deutlich, dass wir eine stabilere globale Gesundheitsarchitektur und politischen Willen auf höchster Ebene brauchen." Er forderte einen "globalen Pandemie-Pakt". 

    Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sprach sich ebenfalls für mehr internationale Zusammenarbeit aus: "Grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohungen müssen grenzüberschreitend bekämpft werden", sagte von der Leyen in der Videoübertragung. "Wir brauchen einen weltweit gültigen Standard für Gesundheitsvorsorge." Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mahnte, dass COVID-19 das Leben aller Menschen weltweit tiefgreifend verändert habe: "Lassen Sie uns die Lektionen, die wir auf schmerzvolle Weise lernen mussten, nun nutzen."
  • 10/24/20214:32:00 PM

    Sänger Ed Sheeran positiv auf Corona getestet


    Wenige Tage vor dem Erscheinen seines neuen Albums ist der britische Popstar Ed Sheeran nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er sei in Quarantäne und folge den Richtlinien der Regierung, teilte der 30 Jahre alte Sänger auf Instagram mit. Daher könne er vorerst keine Termine persönlich wahrnehmen, sondern werde einige geplante Interviews und Auftritte von zu Hause aus machen. "Passt alle auf euch auf", schrieb Sheeran. Ob der Sänger gegen Covid-19 geimpft ist, blieb zunächst unklar.
  • 10/24/20213:19:00 PM

    Corona-Sorgen in der DEL wachsen


    Inmitten des Corona-Wirbels in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat Titelkandidat Adler Mannheim seine Pflichtaufgabe erledigt. 

    Der Meister von 2019 gewann am Sonntag bei den Krefeld Pinguinen knapp mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) und sicherte sich seinen sechsten Sieg in der DEL nacheinander.

    Abseits des Sports sind die Corona-Fälle in der DEL das Thema und bereiten zunehmend Probleme. Am Sonntag gab es mit der Auswärtspartie der Iserlohn Roosters bei den Augsburger Panther die nächste Absage. Ein Iserlohner Spieler wurde positiv getestet und ist in Quarantäne, «alle weiteren Akteure» vorerst in Isolation, teilten die Roosters mit. In den vergangenen Tagen waren bereits zahlreiche Corona-Infektionen beim EHC München und bei der Düsseldorfer EG aufgetreten und hatten zu Spiel-Verlegungen geführt. 
  • 10/24/20212:53:00 PM

    Infektionen steigen rasch - Neue Debatte ums Impfen


    Die Infektionszahlen steigen rasch, Experten raten zum Impfen und die Äußerungen eines Fußballers darüber lösen eine große Debatte aus. Die Impfzahlen stiegen zuletzt nur noch langsam. Wie geht es weiter in der Pandemie?

  • 10/24/20211:14:31 PM

    Impfdebatte um Kimmich


    Joshua Kimmich hat in der emotionalen Impfdebatte Kritik und Erstaunen hervorgerufen. Das vorläufige Nein des Fußball-Nationalspielers zu einer Corona-Impfung stößt wegen der erwarteten Vorbildrolle des Vorzeigeprofis auf Unverständnis.

    Der Mittelfeldstar des FC Bayern machte in einem TV-Interview am Wochenende seine Gedanken in der öffentlich aufgeladenen Impffrage publik. Angesichts der erstmals seit Mai wieder klar dreistelligen Inzidenz-Zahlen und der Quarantäne für seinen Club-Trainer Julian Nagelsmann sind die Aussagen noch brisanter als ohnehin.

    Er habe «persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht», sagte Kimmich nach dem 4:0-Sieg gegen Hoffenheim. Im TV-Sender Sky erklärte der 26-Jährige auch, dass es «sehr gut möglich» sei, dass er sich in Zukunft impfen lasse. Kimmich distanzierte sich im Interview von Gruppen der «Corona-Leugner oder Impfgegner». Aber es gebe eben auch Menschen, die aus verschiedenen Gründen Bedenken hätten, sagte Kimmich. «Auch das sollte man respektieren, vor allem, so lange man sich an die Maßnahmen hält.»

    Trotz aller wissenschaftlicher Erkenntnisse wird die Impfdebatte in Deutschland sehr emotional geführt, die Aussagen eines derart prominenten und wichtigen Nationalspielers befeuern diese weiter. Kimmich ist Vater zweier Kinder und der erste namhafte Bundesliga-Profi, der seinen Status als Ungeimpfter öffentlich macht und dies begründet. Er ist aber auch der Fußball-Star, der im Rahmen seiner Corona-Hilfsaktion «Solidarität im Kleinen wie im Großen» wünscht - wenngleich das Projekt «We Kick Corona» von ihm und Kollege Leon Goretzka weit vor den ersten Impfungen gegründet wurde und unstrittig schon vielen Menschen geholfen hat.

    «Als Vorbild, aber auch als Fakt wäre es besser, er wäre geimpft», sagte der langjährige Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge dem TV-Sender Bild. Ein «Ja» oder «Nein» von Kimmich zum Pieks hat eine große Symbolwirkung. Bisher haben sich laut offiziellen Meldedaten knapp 70 Prozent der Deutschen mindestens eine Dosis gegen Covid-19 spritzen lassen. Gut 66 Prozent gelten als vollständig geimpft.
  • 10/24/202112:44:00 PM

    Fahrgastzahlen im Bahn-Fernverkehr erholen sich 


    In den Fernzügen der Deutschen Bahn ist es wieder merklich voller. "Wir fahren derzeit täglich 300.000 Reisende durch Deutschland und angrenzende Nachbarländer", sagte der Fernverkehrschef des Konzerns, Michael Peterson, der "Wirtschaftswoche". Damit liege man im Fernverkehr bei Fahrgästen und Umsatz bereits bei drei Viertel im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit 2019, so Peterson. 

    In der Pandemie war die Zahl der Fahrgäste stark eingebrochen. 1,4 Milliarden Euro Verlust fuhr der Gesamtkonzern deswegen auch in den ersten sechs Monaten 2021 ein. Mit Blick auf die allmähliche Rückkehr der Reisenden will die Bahn im kommenden Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben.
  • 10/24/202111:58:00 AM

    Inzidenz in NRW steigt weiter: Wert nun 68,9


    In der Corona-Pandemie steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Sonntag mit 68,9 an. Am Samstag hatte der Wert 64,2 und am Freitag noch 61,0 betragen. 

    Innerhalb eines Tages wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland 2146 neue Corona-Fälle registriert. Es gab vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Im Bund lag die Corona-Inzidenz am Sonntag mit 106,3 deutlich höher. Erstmals seit Mai war der Wert am Samstag mit 100,0 wieder dreistellig geworden.

    In NRW hatte der Kreis Minden-Lübbecke weiterhin die höchste Inzidenz mit 135,0 gefolgt vom Kreis Lippe (115,9) und der Stadt Hagen (105,5). Die Landeshauptstadt Düsseldorf hatte den vierthöchsten Inzidenzwert (101,2). Am niedrigsten war die Kennziffer im Bottrop (28,1), in Landkreis Paderborn (37,3) und im Landkreis Wesel (39,6).
  • 10/24/202111:05:00 AM

    Immer mehr Corona-Fälle in Österreich - Lage in Kliniken stabil


    In Österreich hat sich der Trend zu deutlich steigenden Corona-Zahlen fortgesetzt. Binnen 24 Stunden wurden 3624 Neuinfektionen gezählt, wie das Innen- und Gesundheitsministerium berichteten. Das bedeutet ein Plus von 60 Prozent gegenüber dem Sonntag vor einer Woche. 

    Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner kletterte auf 255. Zugleich blieb die Lage in den Krankenhäusern stabil. Auf den Intensivstationen liegen rund 220 Menschen, das entspricht dem Niveau vor einer Woche. Ab einer Belegung von 600 Betten durch Covid-Patienten dürfen nach den Plänen der Regierung Ungeimpfte ihr Zuhause nur noch aus triftigem Grund verlassen.
  • 10/24/202110:32:00 AM

    Schlag gegen Betrüger - immer mehr gefälschte Impfausweise 


    Die Ermittler sprechen von einem Verfahren von «überdurchschnittlicher Bedeutung»: In München machen Polizisten eine Betrügerbande dingfest, die Hunderte gefälschte QR-Codes für den digitalen Corona-Impfausweis hergestellt und im Internet verkauft haben soll.

    Sie finden bei der Aktion am Freitag Geld und Kryptowährungen von fast 100.000 Euro, es gibt zwei Verhaftungen: Ein wichtiger Schlag gegen Fälscher. Doch das Problem dürfte damit kaum gelöst sein. 

  • 10/24/20219:53:04 AM

    Die Coronalage im Kreis Gütersloh


    Im Kreis Gütersloh waren nach Auskunft der Kreisverwaltung zum Stand 24. Oktober, 0 Uhr, 24.122 laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – das sind 45 Fälle mehr als am Vortag. 23.094 (23. Oktober: 23.076) Personen gelten als genesen und 688 (23. Oktober: 661) als noch infiziert. 

    Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI aktuell bei 87,4 (23. Oktober: 82,8). Von den derzeit 688 noch infizierten Personen befinden sich 684 in häuslicher Isolation. 

    In den vier Krankenhäusern werden derzeit 4 Patienten (23. Oktober: 6) stationär behandelt. Davon muss keiner intensivmedizinisch behandelt werden.
  • 10/24/20219:43:00 AM

    Experten: Kein Konjunkturschub durch «Freedom Day» in England


    Der «Freedom Day» in England vor 100 Tagen mit dem Ende fast aller Corona-Regeln hat nach Ansicht von Experten der Wirtschaft nicht den erhofften Schub gegeben. Zwar sei die Nachfrage enorm, und Restaurantbuchungen lägen deutlich über dem Niveau vor der Pandemie, sagte die Ökonomin Liz Martins von der Großbank HSBC der Deutschen Presse-Agentur in London. «Aber die Erholung ist nach wie vor nicht vollständig.» Verbraucherorientierte Dienstleistungen seien noch immer deutlich unter dem Vorkrisenstand.
  • 10/24/20218:34:00 AM

    Bei Einreise nach England nur noch Schnelltest notwendig


    Bei der Einreise nach England ist für vollständig Geimpfte eine weitere Hürde gefallen. Statt eines teuren PCR-Tests ist seit Sonntag nur noch ein Schnelltest notwendig, der bis zum zweiten Tag nach der Einreise erfolgen muss, wie den offiziellen Reiseregeln zu entnehmen ist. Weiterhin muss dieser jedoch bei einem von der Regierung zertifizierten Anbieter gebucht werden. Die Tests sind ab etwa 20 Pfund (umgerechnet rund 23,60 Euro) zu haben, allerdings für beliebte Reisedaten auch schnell ausgebucht.

    Die hohen Kosten für PCR-Tests (rund 50 Pfund, also knapp 60 Euro pro Test), die bislang nach der Einreise notwendig waren, stellten für viele Britinnen und Briten hohe finanzielle Hürden beim Reisen dar. Geimpfte Reisende, die nicht aus Ländern auf der sogenannten Roten Liste kommen, können mit den Tests immerhin eine Quarantäne umgehen.

    In Wales sollen die gleichen Änderungen eine Woche später in Kraft treten. Schottland und Nordirland sollen voraussichtlich auch nachziehen, ein Datum für die Änderung ist jedoch noch nicht bekannt.
  • 10/24/20217:44:00 AM

    Rummenigge über Bayern-Profi Kimmich: «Wäre besser, er wäre geimpft»


    Der langjährige Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge rechnet bei Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich mit einer baldigen Impfung gegen Covid-19. «Ich bin überzeugt, das hat er ja auch angekündigt, dass er möglicherweise zeitnah sich jetzt impfen lässt», sagte Rummenigge am Sonntag dem TV-Sender Bild. «Als Vorbild, aber auch als Fakt wäre es besser, er wäre geimpft.»

    Kimmich hatte nach dem 4:0 in der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen die TSG 1899 Hoffenheim im TV-Sender Sky eingeräumt, bislang keine Impfung gegen Corona zu haben.
  • 10/24/20217:30:04 AM

    Studie: Gedächtnisprobleme nach Covid vermehrt bei Klinikpatienten


    Kognitive Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Erkrankung scheinen einer neuen Studie zufolge vermehrt nach schwereren Verläufen der Krankheit aufzutreten. Eine im Fachblatt «Jama» veröffentlichte Untersuchung in den USA zeigt, dass ehemalige Patienten mit einem Corona-Klinikaufenthalt in einigen Bereichen um ein Vielfaches häufiger betroffen waren als Menschen, die ambulant behandelt wurden.

    Besonders starke Unterschiede gab es bei Wortfindungsstörungen: Diese traten bei 13 Prozent der ambulanten Patienten, aber bei 35 Prozent der im Krankenhaus Behandelten auf. Bei Aufmerksamkeitsproblemen waren es 5 und 15 Prozent. Das Erinnerungsvermögen war bei 12 Prozent der ambulanten und 39 Prozent der Patienten mit Klinikaufenthalt beeinträchtigt.


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  • 10/24/20216:12:00 PM

    Inzidenz erstmals seit Mai wieder über 100


    Die Corona-Inzidenz ist wieder über die Marke von 100 geklettert. Gesundheitsminister Spahn will trotzdem den nationalen Ausnahmezustand beenden - und stößt damit auf Kritik.

    Der Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für eine Beendigung der durch den Bundestag festgestellten Corona-Notlage sorgte auch angesichts der steigenden Zahlen weiter für Diskussionen. Kritiker befürchten einen «Flickenteppich» an Maßnahmen und Regelungen.


    Spahn sagte im «Interview der Woche» des Deutschlandfunks, es gehe darum, nach 19 Monaten einen Ausnahmezustand zu beenden. Die Befugnisse der Bundesregierung sollten in einen Normalzustand zurückgeführt werden. Er betonte, dies bedeute keinen «Freedom Day» (Freiheitstag) oder das Ende aller Maßnahmen. Diese könnten auch ohne Ausnahmezustand geregelt werden.

    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte der «Passauer Neuen Presse», Spahns Ankündigung in einer Phase, in der es steigende Infektionszahlen, Impfdurchbrüche, stagnierende Impfquoten und andere Probleme gebe, habe ihn überrascht. Sollte die Feststellung der epidemischen Notlage nach dem 25. November tatsächlich auslaufen, fordere er eine Ersatzregelung. Auch die Ministerpräsidenten der Länder hatten am Freitag erklärt, es müsse weiter eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage für die Schutzmaßnahmen geben.

    Die Grünen-Rechtspolitikerin Manuela Rottmann sagte der «Welt»: «Eine unveränderte Feststellung der epidemischen Lange von nationaler Tragweite ist die falsche Antwort. Um der neuen Situation und der Zahl der Geimpften Rechnung zu tragen, schlagen wir stattdessen eine rechtssichere Übergangsregelung vor, die die befristete Fortführung bestimmter Maßnahmen ermöglicht.» Die Grünen-Fraktion sei im Gespräch zu der Frage, wie eine Übergangsregelung aussehen könne.
  • 10/24/20215:37:00 PM

    Guterres fordert sinnvollere Verteilung von Impfstoff


    Anlässlich des Weltgesundheitsgipfels in Berlin hat UN-Generalsekretär António Guterres eine sinnvollere Verteilung von Corona-Impfstoffen gefordert: "Impfnationalismus und Horten von Impfstoff bringt uns alle in Gefahr", sagte er in einer vorab aufgezeichneten Rede. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, Regierungen und Hersteller müssten "viel mehr Impfdosen vor allem an die am stärksten gefährdeten Länder liefern". Nur so könne die Corona-Pandemie unter Kontrolle gebracht werden, so Tedros. "Der Schaden, den Covid-19 verursacht hat, macht deutlich, dass wir eine stabilere globale Gesundheitsarchitektur und politischen Willen auf höchster Ebene brauchen." Er forderte einen "globalen Pandemie-Pakt". 

    Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sprach sich ebenfalls für mehr internationale Zusammenarbeit aus: "Grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohungen müssen grenzüberschreitend bekämpft werden", sagte von der Leyen in der Videoübertragung. "Wir brauchen einen weltweit gültigen Standard für Gesundheitsvorsorge." Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mahnte, dass COVID-19 das Leben aller Menschen weltweit tiefgreifend verändert habe: "Lassen Sie uns die Lektionen, die wir auf schmerzvolle Weise lernen mussten, nun nutzen."
  • 10/24/20214:32:00 PM

    Sänger Ed Sheeran positiv auf Corona getestet


    Wenige Tage vor dem Erscheinen seines neuen Albums ist der britische Popstar Ed Sheeran nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er sei in Quarantäne und folge den Richtlinien der Regierung, teilte der 30 Jahre alte Sänger auf Instagram mit. Daher könne er vorerst keine Termine persönlich wahrnehmen, sondern werde einige geplante Interviews und Auftritte von zu Hause aus machen. "Passt alle auf euch auf", schrieb Sheeran. Ob der Sänger gegen Covid-19 geimpft ist, blieb zunächst unklar.
  • 10/24/20213:19:00 PM

    Corona-Sorgen in der DEL wachsen


    Inmitten des Corona-Wirbels in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat Titelkandidat Adler Mannheim seine Pflichtaufgabe erledigt. 

    Der Meister von 2019 gewann am Sonntag bei den Krefeld Pinguinen knapp mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) und sicherte sich seinen sechsten Sieg in der DEL nacheinander.

    Abseits des Sports sind die Corona-Fälle in der DEL das Thema und bereiten zunehmend Probleme. Am Sonntag gab es mit der Auswärtspartie der Iserlohn Roosters bei den Augsburger Panther die nächste Absage. Ein Iserlohner Spieler wurde positiv getestet und ist in Quarantäne, «alle weiteren Akteure» vorerst in Isolation, teilten die Roosters mit. In den vergangenen Tagen waren bereits zahlreiche Corona-Infektionen beim EHC München und bei der Düsseldorfer EG aufgetreten und hatten zu Spiel-Verlegungen geführt. 
  • 10/24/20212:53:00 PM

    Infektionen steigen rasch - Neue Debatte ums Impfen


    Die Infektionszahlen steigen rasch, Experten raten zum Impfen und die Äußerungen eines Fußballers darüber lösen eine große Debatte aus. Die Impfzahlen stiegen zuletzt nur noch langsam. Wie geht es weiter in der Pandemie?

  • 10/24/20211:14:31 PM

    Impfdebatte um Kimmich


    Joshua Kimmich hat in der emotionalen Impfdebatte Kritik und Erstaunen hervorgerufen. Das vorläufige Nein des Fußball-Nationalspielers zu einer Corona-Impfung stößt wegen der erwarteten Vorbildrolle des Vorzeigeprofis auf Unverständnis.

    Der Mittelfeldstar des FC Bayern machte in einem TV-Interview am Wochenende seine Gedanken in der öffentlich aufgeladenen Impffrage publik. Angesichts der erstmals seit Mai wieder klar dreistelligen Inzidenz-Zahlen und der Quarantäne für seinen Club-Trainer Julian Nagelsmann sind die Aussagen noch brisanter als ohnehin.

    Er habe «persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht», sagte Kimmich nach dem 4:0-Sieg gegen Hoffenheim. Im TV-Sender Sky erklärte der 26-Jährige auch, dass es «sehr gut möglich» sei, dass er sich in Zukunft impfen lasse. Kimmich distanzierte sich im Interview von Gruppen der «Corona-Leugner oder Impfgegner». Aber es gebe eben auch Menschen, die aus verschiedenen Gründen Bedenken hätten, sagte Kimmich. «Auch das sollte man respektieren, vor allem, so lange man sich an die Maßnahmen hält.»

    Trotz aller wissenschaftlicher Erkenntnisse wird die Impfdebatte in Deutschland sehr emotional geführt, die Aussagen eines derart prominenten und wichtigen Nationalspielers befeuern diese weiter. Kimmich ist Vater zweier Kinder und der erste namhafte Bundesliga-Profi, der seinen Status als Ungeimpfter öffentlich macht und dies begründet. Er ist aber auch der Fußball-Star, der im Rahmen seiner Corona-Hilfsaktion «Solidarität im Kleinen wie im Großen» wünscht - wenngleich das Projekt «We Kick Corona» von ihm und Kollege Leon Goretzka weit vor den ersten Impfungen gegründet wurde und unstrittig schon vielen Menschen geholfen hat.

    «Als Vorbild, aber auch als Fakt wäre es besser, er wäre geimpft», sagte der langjährige Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge dem TV-Sender Bild. Ein «Ja» oder «Nein» von Kimmich zum Pieks hat eine große Symbolwirkung. Bisher haben sich laut offiziellen Meldedaten knapp 70 Prozent der Deutschen mindestens eine Dosis gegen Covid-19 spritzen lassen. Gut 66 Prozent gelten als vollständig geimpft.
  • 10/24/202112:44:00 PM

    Fahrgastzahlen im Bahn-Fernverkehr erholen sich 


    In den Fernzügen der Deutschen Bahn ist es wieder merklich voller. "Wir fahren derzeit täglich 300.000 Reisende durch Deutschland und angrenzende Nachbarländer", sagte der Fernverkehrschef des Konzerns, Michael Peterson, der "Wirtschaftswoche". Damit liege man im Fernverkehr bei Fahrgästen und Umsatz bereits bei drei Viertel im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit 2019, so Peterson. 

    In der Pandemie war die Zahl der Fahrgäste stark eingebrochen. 1,4 Milliarden Euro Verlust fuhr der Gesamtkonzern deswegen auch in den ersten sechs Monaten 2021 ein. Mit Blick auf die allmähliche Rückkehr der Reisenden will die Bahn im kommenden Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben.
  • 10/24/202111:58:00 AM

    Inzidenz in NRW steigt weiter: Wert nun 68,9


    In der Corona-Pandemie steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Sonntag mit 68,9 an. Am Samstag hatte der Wert 64,2 und am Freitag noch 61,0 betragen. 

    Innerhalb eines Tages wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland 2146 neue Corona-Fälle registriert. Es gab vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Im Bund lag die Corona-Inzidenz am Sonntag mit 106,3 deutlich höher. Erstmals seit Mai war der Wert am Samstag mit 100,0 wieder dreistellig geworden.

    In NRW hatte der Kreis Minden-Lübbecke weiterhin die höchste Inzidenz mit 135,0 gefolgt vom Kreis Lippe (115,9) und der Stadt Hagen (105,5). Die Landeshauptstadt Düsseldorf hatte den vierthöchsten Inzidenzwert (101,2). Am niedrigsten war die Kennziffer im Bottrop (28,1), in Landkreis Paderborn (37,3) und im Landkreis Wesel (39,6).
  • 10/24/202111:05:00 AM

    Immer mehr Corona-Fälle in Österreich - Lage in Kliniken stabil


    In Österreich hat sich der Trend zu deutlich steigenden Corona-Zahlen fortgesetzt. Binnen 24 Stunden wurden 3624 Neuinfektionen gezählt, wie das Innen- und Gesundheitsministerium berichteten. Das bedeutet ein Plus von 60 Prozent gegenüber dem Sonntag vor einer Woche. 

    Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner kletterte auf 255. Zugleich blieb die Lage in den Krankenhäusern stabil. Auf den Intensivstationen liegen rund 220 Menschen, das entspricht dem Niveau vor einer Woche. Ab einer Belegung von 600 Betten durch Covid-Patienten dürfen nach den Plänen der Regierung Ungeimpfte ihr Zuhause nur noch aus triftigem Grund verlassen.
  • 10/24/202110:32:00 AM

    Schlag gegen Betrüger - immer mehr gefälschte Impfausweise 


    Die Ermittler sprechen von einem Verfahren von «überdurchschnittlicher Bedeutung»: In München machen Polizisten eine Betrügerbande dingfest, die Hunderte gefälschte QR-Codes für den digitalen Corona-Impfausweis hergestellt und im Internet verkauft haben soll.

    Sie finden bei der Aktion am Freitag Geld und Kryptowährungen von fast 100.000 Euro, es gibt zwei Verhaftungen: Ein wichtiger Schlag gegen Fälscher. Doch das Problem dürfte damit kaum gelöst sein. 

  • 10/24/20219:53:04 AM

    Die Coronalage im Kreis Gütersloh


    Im Kreis Gütersloh waren nach Auskunft der Kreisverwaltung zum Stand 24. Oktober, 0 Uhr, 24.122 laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – das sind 45 Fälle mehr als am Vortag. 23.094 (23. Oktober: 23.076) Personen gelten als genesen und 688 (23. Oktober: 661) als noch infiziert. 

    Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI aktuell bei 87,4 (23. Oktober: 82,8). Von den derzeit 688 noch infizierten Personen befinden sich 684 in häuslicher Isolation. 

    In den vier Krankenhäusern werden derzeit 4 Patienten (23. Oktober: 6) stationär behandelt. Davon muss keiner intensivmedizinisch behandelt werden.
  • 10/24/20219:43:00 AM

    Experten: Kein Konjunkturschub durch «Freedom Day» in England


    Der «Freedom Day» in England vor 100 Tagen mit dem Ende fast aller Corona-Regeln hat nach Ansicht von Experten der Wirtschaft nicht den erhofften Schub gegeben. Zwar sei die Nachfrage enorm, und Restaurantbuchungen lägen deutlich über dem Niveau vor der Pandemie, sagte die Ökonomin Liz Martins von der Großbank HSBC der Deutschen Presse-Agentur in London. «Aber die Erholung ist nach wie vor nicht vollständig.» Verbraucherorientierte Dienstleistungen seien noch immer deutlich unter dem Vorkrisenstand.
  • 10/24/20218:34:00 AM

    Bei Einreise nach England nur noch Schnelltest notwendig


    Bei der Einreise nach England ist für vollständig Geimpfte eine weitere Hürde gefallen. Statt eines teuren PCR-Tests ist seit Sonntag nur noch ein Schnelltest notwendig, der bis zum zweiten Tag nach der Einreise erfolgen muss, wie den offiziellen Reiseregeln zu entnehmen ist. Weiterhin muss dieser jedoch bei einem von der Regierung zertifizierten Anbieter gebucht werden. Die Tests sind ab etwa 20 Pfund (umgerechnet rund 23,60 Euro) zu haben, allerdings für beliebte Reisedaten auch schnell ausgebucht.

    Die hohen Kosten für PCR-Tests (rund 50 Pfund, also knapp 60 Euro pro Test), die bislang nach der Einreise notwendig waren, stellten für viele Britinnen und Briten hohe finanzielle Hürden beim Reisen dar. Geimpfte Reisende, die nicht aus Ländern auf der sogenannten Roten Liste kommen, können mit den Tests immerhin eine Quarantäne umgehen.

    In Wales sollen die gleichen Änderungen eine Woche später in Kraft treten. Schottland und Nordirland sollen voraussichtlich auch nachziehen, ein Datum für die Änderung ist jedoch noch nicht bekannt.
  • 10/24/20217:44:00 AM

    Rummenigge über Bayern-Profi Kimmich: «Wäre besser, er wäre geimpft»


    Der langjährige Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge rechnet bei Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich mit einer baldigen Impfung gegen Covid-19. «Ich bin überzeugt, das hat er ja auch angekündigt, dass er möglicherweise zeitnah sich jetzt impfen lässt», sagte Rummenigge am Sonntag dem TV-Sender Bild. «Als Vorbild, aber auch als Fakt wäre es besser, er wäre geimpft.»

    Kimmich hatte nach dem 4:0 in der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen die TSG 1899 Hoffenheim im TV-Sender Sky eingeräumt, bislang keine Impfung gegen Corona zu haben.
  • 10/24/20217:30:04 AM

    Studie: Gedächtnisprobleme nach Covid vermehrt bei Klinikpatienten


    Kognitive Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Erkrankung scheinen einer neuen Studie zufolge vermehrt nach schwereren Verläufen der Krankheit aufzutreten. Eine im Fachblatt «Jama» veröffentlichte Untersuchung in den USA zeigt, dass ehemalige Patienten mit einem Corona-Klinikaufenthalt in einigen Bereichen um ein Vielfaches häufiger betroffen waren als Menschen, die ambulant behandelt wurden.

    Besonders starke Unterschiede gab es bei Wortfindungsstörungen: Diese traten bei 13 Prozent der ambulanten Patienten, aber bei 35 Prozent der im Krankenhaus Behandelten auf. Bei Aufmerksamkeitsproblemen waren es 5 und 15 Prozent. Das Erinnerungsvermögen war bei 12 Prozent der ambulanten und 39 Prozent der Patienten mit Klinikaufenthalt beeinträchtigt.


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  • 10/24/20216:12:00 PM

    Inzidenz erstmals seit Mai wieder über 100


    Die Corona-Inzidenz ist wieder über die Marke von 100 geklettert. Gesundheitsminister Spahn will trotzdem den nationalen Ausnahmezustand beenden - und stößt damit auf Kritik.

    Der Vorstoß von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) für eine Beendigung der durch den Bundestag festgestellten Corona-Notlage sorgte auch angesichts der steigenden Zahlen weiter für Diskussionen. Kritiker befürchten einen «Flickenteppich» an Maßnahmen und Regelungen.


    Spahn sagte im «Interview der Woche» des Deutschlandfunks, es gehe darum, nach 19 Monaten einen Ausnahmezustand zu beenden. Die Befugnisse der Bundesregierung sollten in einen Normalzustand zurückgeführt werden. Er betonte, dies bedeute keinen «Freedom Day» (Freiheitstag) oder das Ende aller Maßnahmen. Diese könnten auch ohne Ausnahmezustand geregelt werden.

    SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sagte der «Passauer Neuen Presse», Spahns Ankündigung in einer Phase, in der es steigende Infektionszahlen, Impfdurchbrüche, stagnierende Impfquoten und andere Probleme gebe, habe ihn überrascht. Sollte die Feststellung der epidemischen Notlage nach dem 25. November tatsächlich auslaufen, fordere er eine Ersatzregelung. Auch die Ministerpräsidenten der Länder hatten am Freitag erklärt, es müsse weiter eine bundeseinheitliche Rechtsgrundlage für die Schutzmaßnahmen geben.

    Die Grünen-Rechtspolitikerin Manuela Rottmann sagte der «Welt»: «Eine unveränderte Feststellung der epidemischen Lange von nationaler Tragweite ist die falsche Antwort. Um der neuen Situation und der Zahl der Geimpften Rechnung zu tragen, schlagen wir stattdessen eine rechtssichere Übergangsregelung vor, die die befristete Fortführung bestimmter Maßnahmen ermöglicht.» Die Grünen-Fraktion sei im Gespräch zu der Frage, wie eine Übergangsregelung aussehen könne.
  • 10/24/20215:37:00 PM

    Guterres fordert sinnvollere Verteilung von Impfstoff


    Anlässlich des Weltgesundheitsgipfels in Berlin hat UN-Generalsekretär António Guterres eine sinnvollere Verteilung von Corona-Impfstoffen gefordert: "Impfnationalismus und Horten von Impfstoff bringt uns alle in Gefahr", sagte er in einer vorab aufgezeichneten Rede. Der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus, sagte, Regierungen und Hersteller müssten "viel mehr Impfdosen vor allem an die am stärksten gefährdeten Länder liefern". Nur so könne die Corona-Pandemie unter Kontrolle gebracht werden, so Tedros. "Der Schaden, den Covid-19 verursacht hat, macht deutlich, dass wir eine stabilere globale Gesundheitsarchitektur und politischen Willen auf höchster Ebene brauchen." Er forderte einen "globalen Pandemie-Pakt". 

    Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, sprach sich ebenfalls für mehr internationale Zusammenarbeit aus: "Grenzüberschreitende Gesundheitsbedrohungen müssen grenzüberschreitend bekämpft werden", sagte von der Leyen in der Videoübertragung. "Wir brauchen einen weltweit gültigen Standard für Gesundheitsvorsorge." Bundesgesundheitsminister Jens Spahn mahnte, dass COVID-19 das Leben aller Menschen weltweit tiefgreifend verändert habe: "Lassen Sie uns die Lektionen, die wir auf schmerzvolle Weise lernen mussten, nun nutzen."
  • 10/24/20214:32:00 PM

    Sänger Ed Sheeran positiv auf Corona getestet


    Wenige Tage vor dem Erscheinen seines neuen Albums ist der britische Popstar Ed Sheeran nach eigenen Angaben positiv auf das Coronavirus getestet worden. Er sei in Quarantäne und folge den Richtlinien der Regierung, teilte der 30 Jahre alte Sänger auf Instagram mit. Daher könne er vorerst keine Termine persönlich wahrnehmen, sondern werde einige geplante Interviews und Auftritte von zu Hause aus machen. "Passt alle auf euch auf", schrieb Sheeran. Ob der Sänger gegen Covid-19 geimpft ist, blieb zunächst unklar.
  • 10/24/20213:19:00 PM

    Corona-Sorgen in der DEL wachsen


    Inmitten des Corona-Wirbels in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) hat Titelkandidat Adler Mannheim seine Pflichtaufgabe erledigt. 

    Der Meister von 2019 gewann am Sonntag bei den Krefeld Pinguinen knapp mit 3:2 (1:0, 1:1, 1:1) und sicherte sich seinen sechsten Sieg in der DEL nacheinander.

    Abseits des Sports sind die Corona-Fälle in der DEL das Thema und bereiten zunehmend Probleme. Am Sonntag gab es mit der Auswärtspartie der Iserlohn Roosters bei den Augsburger Panther die nächste Absage. Ein Iserlohner Spieler wurde positiv getestet und ist in Quarantäne, «alle weiteren Akteure» vorerst in Isolation, teilten die Roosters mit. In den vergangenen Tagen waren bereits zahlreiche Corona-Infektionen beim EHC München und bei der Düsseldorfer EG aufgetreten und hatten zu Spiel-Verlegungen geführt. 
  • 10/24/20212:53:00 PM

    Infektionen steigen rasch - Neue Debatte ums Impfen


    Die Infektionszahlen steigen rasch, Experten raten zum Impfen und die Äußerungen eines Fußballers darüber lösen eine große Debatte aus. Die Impfzahlen stiegen zuletzt nur noch langsam. Wie geht es weiter in der Pandemie?

  • 10/24/20211:14:31 PM

    Impfdebatte um Kimmich


    Joshua Kimmich hat in der emotionalen Impfdebatte Kritik und Erstaunen hervorgerufen. Das vorläufige Nein des Fußball-Nationalspielers zu einer Corona-Impfung stößt wegen der erwarteten Vorbildrolle des Vorzeigeprofis auf Unverständnis.

    Der Mittelfeldstar des FC Bayern machte in einem TV-Interview am Wochenende seine Gedanken in der öffentlich aufgeladenen Impffrage publik. Angesichts der erstmals seit Mai wieder klar dreistelligen Inzidenz-Zahlen und der Quarantäne für seinen Club-Trainer Julian Nagelsmann sind die Aussagen noch brisanter als ohnehin.

    Er habe «persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht», sagte Kimmich nach dem 4:0-Sieg gegen Hoffenheim. Im TV-Sender Sky erklärte der 26-Jährige auch, dass es «sehr gut möglich» sei, dass er sich in Zukunft impfen lasse. Kimmich distanzierte sich im Interview von Gruppen der «Corona-Leugner oder Impfgegner». Aber es gebe eben auch Menschen, die aus verschiedenen Gründen Bedenken hätten, sagte Kimmich. «Auch das sollte man respektieren, vor allem, so lange man sich an die Maßnahmen hält.»

    Trotz aller wissenschaftlicher Erkenntnisse wird die Impfdebatte in Deutschland sehr emotional geführt, die Aussagen eines derart prominenten und wichtigen Nationalspielers befeuern diese weiter. Kimmich ist Vater zweier Kinder und der erste namhafte Bundesliga-Profi, der seinen Status als Ungeimpfter öffentlich macht und dies begründet. Er ist aber auch der Fußball-Star, der im Rahmen seiner Corona-Hilfsaktion «Solidarität im Kleinen wie im Großen» wünscht - wenngleich das Projekt «We Kick Corona» von ihm und Kollege Leon Goretzka weit vor den ersten Impfungen gegründet wurde und unstrittig schon vielen Menschen geholfen hat.

    «Als Vorbild, aber auch als Fakt wäre es besser, er wäre geimpft», sagte der langjährige Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge dem TV-Sender Bild. Ein «Ja» oder «Nein» von Kimmich zum Pieks hat eine große Symbolwirkung. Bisher haben sich laut offiziellen Meldedaten knapp 70 Prozent der Deutschen mindestens eine Dosis gegen Covid-19 spritzen lassen. Gut 66 Prozent gelten als vollständig geimpft.
  • 10/24/202112:44:00 PM

    Fahrgastzahlen im Bahn-Fernverkehr erholen sich 


    In den Fernzügen der Deutschen Bahn ist es wieder merklich voller. "Wir fahren derzeit täglich 300.000 Reisende durch Deutschland und angrenzende Nachbarländer", sagte der Fernverkehrschef des Konzerns, Michael Peterson, der "Wirtschaftswoche". Damit liege man im Fernverkehr bei Fahrgästen und Umsatz bereits bei drei Viertel im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit 2019, so Peterson. 

    In der Pandemie war die Zahl der Fahrgäste stark eingebrochen. 1,4 Milliarden Euro Verlust fuhr der Gesamtkonzern deswegen auch in den ersten sechs Monaten 2021 ein. Mit Blick auf die allmähliche Rückkehr der Reisenden will die Bahn im kommenden Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben.
  • 10/24/202111:58:00 AM

    Inzidenz in NRW steigt weiter: Wert nun 68,9


    In der Corona-Pandemie steigt die Sieben-Tage-Inzidenz in Nordrhein-Westfalen weiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche am Sonntag mit 68,9 an. Am Samstag hatte der Wert 64,2 und am Freitag noch 61,0 betragen. 

    Innerhalb eines Tages wurden im bevölkerungsreichsten Bundesland 2146 neue Corona-Fälle registriert. Es gab vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Im Bund lag die Corona-Inzidenz am Sonntag mit 106,3 deutlich höher. Erstmals seit Mai war der Wert am Samstag mit 100,0 wieder dreistellig geworden.

    In NRW hatte der Kreis Minden-Lübbecke weiterhin die höchste Inzidenz mit 135,0 gefolgt vom Kreis Lippe (115,9) und der Stadt Hagen (105,5). Die Landeshauptstadt Düsseldorf hatte den vierthöchsten Inzidenzwert (101,2). Am niedrigsten war die Kennziffer im Bottrop (28,1), in Landkreis Paderborn (37,3) und im Landkreis Wesel (39,6).
  • 10/24/202111:05:00 AM

    Immer mehr Corona-Fälle in Österreich - Lage in Kliniken stabil


    In Österreich hat sich der Trend zu deutlich steigenden Corona-Zahlen fortgesetzt. Binnen 24 Stunden wurden 3624 Neuinfektionen gezählt, wie das Innen- und Gesundheitsministerium berichteten. Das bedeutet ein Plus von 60 Prozent gegenüber dem Sonntag vor einer Woche. 

    Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner kletterte auf 255. Zugleich blieb die Lage in den Krankenhäusern stabil. Auf den Intensivstationen liegen rund 220 Menschen, das entspricht dem Niveau vor einer Woche. Ab einer Belegung von 600 Betten durch Covid-Patienten dürfen nach den Plänen der Regierung Ungeimpfte ihr Zuhause nur noch aus triftigem Grund verlassen.
  • 10/24/202110:32:00 AM

    Schlag gegen Betrüger - immer mehr gefälschte Impfausweise 


    Die Ermittler sprechen von einem Verfahren von «überdurchschnittlicher Bedeutung»: In München machen Polizisten eine Betrügerbande dingfest, die Hunderte gefälschte QR-Codes für den digitalen Corona-Impfausweis hergestellt und im Internet verkauft haben soll.

    Sie finden bei der Aktion am Freitag Geld und Kryptowährungen von fast 100.000 Euro, es gibt zwei Verhaftungen: Ein wichtiger Schlag gegen Fälscher. Doch das Problem dürfte damit kaum gelöst sein. 

  • 10/24/20219:53:04 AM

    Die Coronalage im Kreis Gütersloh


    Im Kreis Gütersloh waren nach Auskunft der Kreisverwaltung zum Stand 24. Oktober, 0 Uhr, 24.122 laborbestätigte Coronainfektionen erfasst – das sind 45 Fälle mehr als am Vortag. 23.094 (23. Oktober: 23.076) Personen gelten als genesen und 688 (23. Oktober: 661) als noch infiziert. 

    Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt laut RKI aktuell bei 87,4 (23. Oktober: 82,8). Von den derzeit 688 noch infizierten Personen befinden sich 684 in häuslicher Isolation. 

    In den vier Krankenhäusern werden derzeit 4 Patienten (23. Oktober: 6) stationär behandelt. Davon muss keiner intensivmedizinisch behandelt werden.
  • 10/24/20219:43:00 AM

    Experten: Kein Konjunkturschub durch «Freedom Day» in England


    Der «Freedom Day» in England vor 100 Tagen mit dem Ende fast aller Corona-Regeln hat nach Ansicht von Experten der Wirtschaft nicht den erhofften Schub gegeben. Zwar sei die Nachfrage enorm, und Restaurantbuchungen lägen deutlich über dem Niveau vor der Pandemie, sagte die Ökonomin Liz Martins von der Großbank HSBC der Deutschen Presse-Agentur in London. «Aber die Erholung ist nach wie vor nicht vollständig.» Verbraucherorientierte Dienstleistungen seien noch immer deutlich unter dem Vorkrisenstand.
  • 10/24/20218:34:00 AM

    Bei Einreise nach England nur noch Schnelltest notwendig


    Bei der Einreise nach England ist für vollständig Geimpfte eine weitere Hürde gefallen. Statt eines teuren PCR-Tests ist seit Sonntag nur noch ein Schnelltest notwendig, der bis zum zweiten Tag nach der Einreise erfolgen muss, wie den offiziellen Reiseregeln zu entnehmen ist. Weiterhin muss dieser jedoch bei einem von der Regierung zertifizierten Anbieter gebucht werden. Die Tests sind ab etwa 20 Pfund (umgerechnet rund 23,60 Euro) zu haben, allerdings für beliebte Reisedaten auch schnell ausgebucht.

    Die hohen Kosten für PCR-Tests (rund 50 Pfund, also knapp 60 Euro pro Test), die bislang nach der Einreise notwendig waren, stellten für viele Britinnen und Briten hohe finanzielle Hürden beim Reisen dar. Geimpfte Reisende, die nicht aus Ländern auf der sogenannten Roten Liste kommen, können mit den Tests immerhin eine Quarantäne umgehen.

    In Wales sollen die gleichen Änderungen eine Woche später in Kraft treten. Schottland und Nordirland sollen voraussichtlich auch nachziehen, ein Datum für die Änderung ist jedoch noch nicht bekannt.
  • 10/24/20217:44:00 AM

    Rummenigge über Bayern-Profi Kimmich: «Wäre besser, er wäre geimpft»


    Der langjährige Münchner Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge rechnet bei Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich mit einer baldigen Impfung gegen Covid-19. «Ich bin überzeugt, das hat er ja auch angekündigt, dass er möglicherweise zeitnah sich jetzt impfen lässt», sagte Rummenigge am Sonntag dem TV-Sender Bild. «Als Vorbild, aber auch als Fakt wäre es besser, er wäre geimpft.»

    Kimmich hatte nach dem 4:0 in der Fußball-Bundesliga am Samstag gegen die TSG 1899 Hoffenheim im TV-Sender Sky eingeräumt, bislang keine Impfung gegen Corona zu haben.
  • 10/24/20217:30:04 AM

    Studie: Gedächtnisprobleme nach Covid vermehrt bei Klinikpatienten


    Kognitive Langzeitfolgen nach einer Covid-19-Erkrankung scheinen einer neuen Studie zufolge vermehrt nach schwereren Verläufen der Krankheit aufzutreten. Eine im Fachblatt «Jama» veröffentlichte Untersuchung in den USA zeigt, dass ehemalige Patienten mit einem Corona-Klinikaufenthalt in einigen Bereichen um ein Vielfaches häufiger betroffen waren als Menschen, die ambulant behandelt wurden.

    Besonders starke Unterschiede gab es bei Wortfindungsstörungen: Diese traten bei 13 Prozent der ambulanten Patienten, aber bei 35 Prozent der im Krankenhaus Behandelten auf. Bei Aufmerksamkeitsproblemen waren es 5 und 15 Prozent. Das Erinnerungsvermögen war bei 12 Prozent der ambulanten und 39 Prozent der Patienten mit Klinikaufenthalt beeinträchtigt.


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