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Coronavirus-Newsblog

Kinderimpfung ab 17. Dezember in kommunalen Impfstellen möglich - Laumann: Altenheime und Kliniken sollen auch Besucher testen

Das Coronavirus hat die Gesellschaft und das Leben eines jeden Einzelnen verändert. Wie geht es weiter? Verfolgen Sie die wichtigsten Entwicklungen in unserem Newsblog für Ostwestfalen-Lippe, Deutschland und die Welt.

Von dpa/WB

In den Impfstellen der Kommunen und Kreise soll es für Kinder zwischen fünf und elf Jahren ab Freitag, den 17. Dezember ein Impfangebot geben. Mindestens die Hälfte der Kinderimpfungen dort soll mit Termin vergeben werden, teilte das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium am Mittwoch mit. Foto: Keith Birmingham/The Orange County Register via AP/dpa

Das gilt aktuell in NRW

In Nordrhein-Westfalen gelten seit am 4. Dezember wieder strengere coronabedingte Einschränkungen. Die wichtigsten Regelungen der aktualisierten Coronaschutzverordnung finden Sie hier.

NEWSBLOG

  • 12/8/20219:30:00 PM

    Nach negativem Test: Quarantäne von Kimmich endet


    Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich steht dem FC Bayern München nach einem negativen Corona-Test ab diesem Donnerstag wieder zur Verfügung. Sportvorstand Hasan Salihamidzic sagte am Mittwochabend vor dem Champions-League-Spiel des deutschen Rekordmeisters gegen den FC Barcelona: «Frei getestet ist er, heute Nacht endet seine Quarantäne.»

    Nun werde es natürlich Untersuchungen geben. «Ich kenne unseren Jo, der wird natürlich alles geben, um schnell wieder zurückzukommen», sagte Salihamidzic bei DAZN, «aber wir müssen vernünftig sein.» Man werde sich mit Trainer Julian Nagelsmann und den Ärzten zusammensetzen und entscheiden, was das Beste sei.

    Nagelsmann hatte bereits darauf hingewiesen, Kimmich behutsam wieder in das Team zurückführen zu wollen. Er wies in diesem Zusammenhang auf die rund vierwöchige Pause des 26-Jährigen als Kontaktperson und Corona-Infizierter hin.
  • 12/8/20218:30:00 PM

    Fauci: Definition von «vollständig geimpft» könnte sich bald ändern


    Der US-Immunologe Anthony Fauci erwartet eine baldige Änderung der Definition, wer in den USA als vollständig gegen Corona geimpft gilt. «Es wird eine Frage des Wann und nicht des Ob sein», sagte der Immunologe am Mittwoch dem Sender CNN mit Blick auf die Frage, ob eine Auffrischungsimpfung notwendig sein werde, um als vollständig geimpft zu gelten. Es werde niemand bestreiten, dass es für einen optimalen Schutz eine dritte Spritze brauche - unabhängig von der Definition, sagte Fauci. «Holen Sie sich Ihre dritte Impfung. Denken sie nicht daran, was die Definition ist. Ich möchte nur, dass die Menschen optimal geschützt sind.»

    Nach Angaben der Impfstoffhersteller Biontech und Pfizer sind für einen ausreichenden Schutz vor der Omikron-Variante des Coronavirus drei Dosen ihres Produktes nötig. Ersten Labordaten zufolge schützten zwei Dosen nicht ausreichend vor einer Infektion mit der kürzlich entdeckten Variante, hieß es. Sie gehen allerdings davon aus, dass der Schutz vor einer schweren Erkrankung weiterhin gegeben ist. Diese Nachrichten der Herstellern ließen ihn ein wenig aufatmen, sagte Fauci, der auch den US-Präsidenten berät.

    Angesichts der Omikron-Variante hatte die US-Regierung die Regeln für Corona-Tests für Einreisen in die USA verschärft. Ein Negativ-Test darf höchstens 24 Stunden vor der Abreise in die USA erfolgt sein. Bislang gilt eine Frist von drei Tagen. Zusätzlich mussten Ausländer in der Regel auch schon zuvor eine vollständige Covid-19-Impfung nachweisen, bevor sie eine Flugreise in die USA antreten können. 
  • 12/8/20216:41:29 PM

    Laumann zu Booster-Impfungen: «Wir haben die Bugwelle weg»


    Nach Angaben von Nordrhein-Westfalens Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann entspannt sich die zuletzt starke Impfnachfrage wieder leicht. «Wir haben die Bugwelle weg», sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im Gesundheitsausschuss insbesondere mit Blick auf die hohe Nachfrage nach Booster-Impfungen. 

    In den meisten Regionen Deutschlands finden die Menschen, deren Zweitimpfung fünf bis sieben zurückliege, demnach wieder «sehr gut einen Impftermin» für ihre Auffrischung. Die Zahl von 1,4 Millionen verabreichter Impfungen in der vergangenen Woche sei eine «außergewöhnlich großartige Leistung» sowohl von den niedergelassenen Ärzten als auch von den Impfstellen in den Kommunen und Kreisen, hob Laumann hervor. «Das System funktioniert».
  • 12/8/20216:39:57 PM

    Laumann: Altenheime und Kliniken sollen auch Besucher testen


    Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann will Altenheime und Krankenhäuser in die Testung von Besuchern einbinden, um ihnen den Zugang zu den Einrichtungen zu erleichtern. 

    «Wir müssen zur Zeit sehr genau wieder hingucken, dass uns nicht zu viele Einrichtungen zu gemacht werden», dass der Zugang für Besucher überall gewährleistet sei, kritisierte der CDU-Politiker am Mittwoch im Gesundheitsausschuss mit Blick auf die Altenheime und Krankenhäuser, wo aus verständlichen Infektionsschutzgründen etwa Testpflichten für Besucher gelten. 

    Er bekomme zur Zeit viele Beschwerden von Bürgern über Krankenhäuser, die in den ersten Behandlungstagen Besucher gänzlich ausschlössen.
  • 12/8/20215:52:17 PM

    65 neue Corona-Fälle im Kreis Höxter


    Die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Höxter ist am Mittwoch auf 244,76 gestiegen – am Dienstag lag sie noch bei 230,45. Die Zahl der aktiven Infektionen im Kulturland belief sich um 0 Uhr auf 606 (-12). Es wurden 65 neue Fälle gemeldet, als genesen gelten derweil weitere 77 Personen.

    Seit Ausbruch der Pandemie sind im Kreis Höxter 161 Menschen gestorben, die mit dem Corona-Virus infiziert waren. Verzeichnet wurden bislang 7574 Infektionen, 6807 Menschen gelten mittlerweile als genesen.
  • 12/8/20215:47:22 PM

    Espelkamp: Corona-Impfung spaltet Team


    Dem Kindergarten Isenstedt gehen die Erzieher aus. Daher muss die Einrichtung nun schließen für den Rest der Woche. Ein Grund dafür könnte die Zahl der Corona-Impfungen im Erzieherteam sein.

    Die Eltern zahlreicher Isenstedter Kindergartenkinder stehen vor einem großen Problem. Denn der Isenstedter Kindergarten (Kiga) hat seit gestern bis zunächst Ende der Woche seine Türen geschlossen. Seit vergangener Woche häufen sich Krankmeldungen der Mitarbeiter. Der Grund dafür ist offensichtlich die Problematik um die Corona-Impfung.

    Auf Anfrage dieser Zeitung erklärte Ortsvorsteher Reinhard Bösch: „Es ist ein diffuses Bild.“ Es gebe innerhalb des Erzieherteams wohl offensichtlich einen Bruch zwischen Impfbefürwortern und Impfgegnern, so Bösch am Mittwochvormittag.

    Ein Gespräch mit Pfarrer Adalbert Detering folgte in den Mittagsstunden. Denn die Kirchengemeinde Isen-stedt-Frotheim ist Träger der Einrichtung. Bis zum Dienstag war der Betrieb im Kindergarten immerhin noch eingeschränkt möglich. 
  • 12/8/20215:45:13 PM

    Impfzentrum Bielefeld startet in die zweite Runde


    Die Pause im Impfzentrum an der Stadthalle währte zweieinhalb Monate, jetzt gehen die Türen in der Ausstellungshalle für Impfwillige wieder auf.

    Weil angesichts sinkender Wirksamkeit die Auffrischungsimpfung notwendig wird, fährt die Stadt die Kapazitäten an diesem Donnerstag wieder hoch. Auch für Erst- und Zweitimpfungen können sich Menschen aus Bielefeld und dem Umland anmelden.

    Das notwendige Material hatten der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und die Stadthalle eingelagert, der Wiederaufbau sei daher nur ein kürzerer Kraftakt gewesen, sagt der organisatorische Leiter Ingo Schlotterbeck vom ASB. Dennoch sieht die Gestaltung diesmal anders aus. „Schlanker und effizienter“, sagt Krisenstabsleiter Ingo Nürnberger, sollen die Abläufe dadurch sein.

    Weil der Aufklärungsbedarf beim Boostern geringer ist, genügen maximal acht Ärzte. Damit es schneller geht, sind mehr Schalter fürs Ein- und Auschecken eingerichtet worden. Geimpft wird dann an bis zu zwölf Impfplätzen. Etwa 1800 Impfungen sollen so pro Tag verabreicht werden.

    Zwei Impfstraßen sind Kindern zwischen fünf und elf Jahren vorbehalten. Die Kinderimpfungen starten am 17. Dezember.
  • 12/8/20215:43:33 PM

    Mann (79) aus Salzkotten gestorben


    Ein 79-Jähriger aus Salzkotten ist in Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das teilte die Paderborner Kreisverwaltung am Mittwoch mit. Seit Pandemiebeginn sind nun 176 Todesfälle im Kreis zu beklagen. Die Zahl der Erkrankten in einer Klinik stieg an, die Zahl der Infizierten sank.  

    Für den Zeitraum von Dienstag bis Mittwoch (Stand: jeweils 11 Uhr) hat der Kreis Paderborn am Dienstagnachmittag 166 Corona-Neuinfektionen bekannt gegeben. In der vergangenen Woche waren es für den gleichen Zeitraum 193. Da den Angaben zufolge 435 weitere Erkrankte genesen sind, liegt die Zahl der Infizierten offiziell nun bei 2360. Am Dienstag waren es 2477.
  • 12/8/20215:42:21 PM

    Die Fallzahlen für Ostwestfalen-Lippe 

     
    Erstmals gelten in Teilen Ostwestfalen-Lippes verschärfte Kontaktbeschränkungen nach der neuen Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen. Im Kreis Herford gelten diese seit diesem Mittwoch. Im Kreis Herford und im Kreis Lippe liegt die Inzidenz über 400.

    Die Gesundheitsämter in OWL melden am Mittwoch neun neue Corona-Todesfälle, alleine fünf davon in Bielefeld.
     
    Kreis Lippe

    •     aktuell infiziert: 3584 (+195) 
    •     Fälle insgesamt: 27.160 (+310) 
    •     davon Todesfälle: 444 (eine 93-jährige Frau und ein 63-jähriger Mann sind verstorben.) 
    •     Sieben-Tage-Inzidenz: 435,2 (+33,7) 
    •     aktuell infiziert: 2349 (+165) 
    •     Fälle insgesamt: 17.952 (+191) 
    •     davon Todesfälle: 212 
    •     Sieben-Tage-Inzidenz: 402,3 (+2,4) 
    •     aktuell infiziert: 4176 (+35) 
    •     Fälle insgesamt: 25.659 (+181) 
    •     davon Todesfälle: 347 (+1; Eine 80-jährige Frau aus Lübbecke ist verstorben.) 
    •     Sieben-Tage-Inzidenz: 342,3 (-45,7) 


    Kreis Gütersloh

    •     aktuell infiziert: 2796 (+4) 
    •     Fälle insgesamt: 30.837 (+231) 
    •     davon Todesfälle: 365  
    •     Sieben-Tage-Inzidenz: 337,2 (-18,2)      
    •     aktuell infiziert: 2360 (-272) 
    •     Fälle insgesamt: 18.134 (+164) 
    •     davon Todesfälle: 176 (+1; Gestorben ist ein 79-jähriger Mann aus Salzkotten.)  
    •     Sieben-Tage-Inzidenz: 321,1 (+13,0) 
         

    Bielefeld 

    •     aktuell infiziert: 3200 (geschätzt) 
    •     Fälle insgesamt: 25.722 (+273) 
    •     davon Todesfälle: 413 (+5; Ein 85-jähriger und ein 63-jähriger Mann, sowie eine 68-jährige, eine 69-jährige und eine 92-jährige Frau sind verstorben.
    •     Sieben-Tage-Inzidenz: 302,8 (-0,9) 
    •     aktuell infiziert: 606 (-12) 
    •     Fälle insgesamt: 7574 (+65) 
    •     davon Todesfälle: 160 
    •     Sieben-Tage-Inzidenz: 244,8 (+14,4) 

      
    (Quelle: Landeszentrum Gesundheit NRW, Gesundheitsämter in OWL) 
  • 12/8/20215:06:09 PM

    Überhang bei Meldungen - sieben Tage-Inzidenz dürfte deutlich steigen


    In den kommenden Tagen dürfte die Zahl der täglichen Neuinfektionen und damit auch die Sieben-Tage-Inzidenz in Wiesbaden nach Angaben des Gesundheitsamts deutlich steigen. Ursache hierfür sei der Abbau von Überhängen, berichtete die Behörde am Mittwoch. In den vergangenen Tagen sei es nicht möglich gewesen, Befunde tagesaktuell zu melden. Ursache dafür waren der rasante Anstieg von positiven Laboreingängen und zu wenig Personal im Gesundheitsamt.

    Die hessische Landeshauptstadt ist mit diesem Problem nicht allein, hieß es. Viele Gesundheitsämter in Deutschland befänden sich in einer ähnlichen Situation, da die Infektionszahlen sehr schnell angestiegen seien und zeitgleich stationäre Impfstellen wieder eingerichtet werden mussten.

    So habe das Wiesbadener Gesundheitsamt am Mittwochmittag 400 Labormeldungen gehabt, die noch nicht an das Robert-Koch-Institut (RKI) weitergemeldet wurden, hieß es. In den kommenden Tagen würden diese Überhänge abgebaut. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Wiesbaden werde daher in den kommenden Tagen überproportional ansteigen - solange bis der Überhang abgearbeitet ist. Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass es innerhalb einer Woche möglich sein wird, Daten wieder tagesaktuell zu melden. 
  • 12/8/20215:04:20 PM

    Angebliche Weihnachtsparty: Johnsons Ex-Sprecherin tritt zurück


    Wegen ihrer Verwicklung in den Skandal um eine mutmaßliche Weihnachtsfeier im britischen Regierungssitz ist die ehemalige Sprecherin von Premierminister Boris Johnson zurückgetreten. Allegra Stratton, die als Vertraute von Johnsons Ehefrau Carrie Johnson gilt, war zuletzt Sprecherin der britischen Regierung für die UN-Klimakonferenzen.

    «Meine Bemerkungen schienen die Corona-Regeln auf die leichte Schulter zu nehmen - Regeln, an die sich Leute unter allen Umständen zu halten versuchten», sagte Stratton am Mittwoch unter Tränen. «Das war nie meine Absicht. Ich werde diese Bemerkungen bis an mein Lebensende bedauern und entschuldige mich aufrichtig bei Ihnen allen zu Hause dafür.»

    Die ehemalige Journalistin war Hauptfigur in einem am Dienstagabend veröffentlichten Video, das landesweit für Empörung sorgt. Darin scheinen Stratton und andere Mitarbeiter zu überlegen, wie sie eine Weihnachtsfeier in der Downing Street während des Corona-Lockdowns vor einem Jahr rechtfertigen könnten. «Bei dieser fiktionalen Party hat es sich um ein Geschäftstreffen gehandelt, und es gab keine sozialen Abstandsregeln», sagt Stratton darin lachend.

    Medien berichten, dass Dutzende Mitarbeiter am 18. Dezember 2020 eine Weihnachtsfeier in der Downing Street gefeiert hätten. Der Premierminister betont, ihm sei versichert worden, dass es keine Party gegeben habe und zu jeder Zeit Corona-Regeln eingehalten worden seien. Für das Video entschuldigte er sich im Parlament.
  • 12/8/20215:02:56 PM

    «1Live Krone»: Preisvergabe wegen Corona-Pandemie im Radio


    Wieder nicht vor Publikum, wieder macht Corona den Fans des Musikpreises «1Live Krone» einen Strich durch die Rechnung. Die Auszeichnungen werden am Donnerstag ausschließlich im Radio vergeben. Eine TV-Übertragung wurde abgesagt.

    Der Musikpreis «1Live Krone» wird am Donnerstag (ab 7.00 Uhr) wegen der Corona-Pandemie im Rahmen einer großen Radio-Show vergeben. Der Sender gibt die Preisträger bis 15.00 Uhr bekannt. Am Morgen überreichen die Moderatoren Freddie Schürheck und Benni Bauerdick die ersten Krone-Trophäen. Ab Mittag übernehmen Larissa Rieß und Philipp Isterewicz. In den letzten Wochen konnten Musikfans in sieben Kategorien online für ihre Favoriten abstimmen.

    Bereits im vergangenen Jahr war die Preisverleihung wegen der Pandemie erstmals ohne Zuschauer in einem WDR-Studio produziert worden. Die erneute Absage des Live-Events aus der Jahrhunderthalle in Bochum in diesem Jahr sei «sehr traurig, weil wir mit der großen Liveshow eine Branche gebührend ehren wollten, die sehr unter Corona gelitten hat und immer noch leidet», erklärte der Sender. Angesichts der Lage sei die Entscheidung aber zum Schutz aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer unvermeidlich, so WDR-Programmchef Jochen Rausch.
  • 12/8/20215:01:02 PM

    Lauterbach: Beenden der Corona-Pandemie wichtigste Aufgabe


    Der neue Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat einen entschiedenen Kampf gegen die Corona-Krise angekündigt. «Die wichtigste Aufgabe für das Haus ist, die Pandemie für Deutschland zu beenden», sagte der SPD-Politiker am Mittwoch bei der Amtsübernahme in Berlin. Es solle alles daran gesetzt werden, mit der neuen Virusvariante Omikron fertig zu werden. Auffrischimpfungen sollten so schnell wie möglich in der Fläche fortgesetzt werden. «Wir werden so lange Boostern und Impfen, bis wir die Pandemie zu einem Ende gebracht haben», sagte Lauterbach. Dies sei gemeinsam zu schaffen.

    Lauterbach dankte seinem ausgeschiedenen Vorgänger Jens Spahn (CDU). Es sei auch dessen Arbeit zu verdanken, dass Deutschland besser durch die ersten drei Corona-Wellen gekommen sei als fast alle anderen europäischen Länder. «Diese Arbeit möchten wir fortsetzen.» Der neue Minister machte deutlich, dass er von seiner Herangehensweise her sehr stark wissenschaftlich geprägt sei. Gesundheitspolitik könne nur erfolgreich sein, wenn sie sich in der Wissenschaft verankert finde.

    Spahn wünschte seinem Nachfolger Kraft, Erfolg und Ausdauer. Er betonte erneut, dass mehr als genug Impfstoff verfügbar sei, das erklärte Ziel von bis zu 30 Millionen Impfungen bis Jahresende werde erreicht werden. Es sei im Verlauf der Pandemie immer nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt und entschieden worden, auch unter großer Unsicherheit und mit vielen Unwägbarkeiten. 

    «Es war die bisher größte Aufgabe meines Lebens mit allen Höhen und mit allen Tiefen. Und dennoch würde ich keinen Tag tauschen wollen», sagte Spahn. Mit dem Wissen von heute würde er aber manches anders entscheiden und kommunizieren. «Ja, bei der nächsten Pandemie wüsste ich manches besser zu machen.»
  • 12/8/20214:59:58 PM

    Wiener Opernball wegen Corona erneut abgesagt


    Der Wiener Opernball 2022 wird nicht stattfinden. Der Opernball mit seinen Tausenden Gästen wäre in der jetzigen Corona-Situation das falsche Signal, sagte Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) am Mittwoch der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Statt weiter für das als gesellschaftlicher Höhepunkt geltende Ereignis zu planen, habe die Staatsoper nun die Möglichkeit in den durch die Absage freiwerdenden Tagen «ein schönes Programm für Jung und Alt zusammenzustellen». Der Ball sollte am 24. Februar stattfinden.

    «Wir haben alles dazu getan, um die Möglichkeit aufrecht zu erhalten, dass der Opernball doch noch stattfinden kann. Aber die ganze Situation derzeit bietet einfach nicht die nötigen Bedingungen», sagte Staatsoperndirektor Bogdan Roscic. Der Ball brauche nun einmal monatelange Vorbereitungen, auch bei allen Partnern und Lieferanten. «Diese Fristen waren nicht mehr zu halten.»

    Zum stets ausverkauften Opernball kommen rund 5300 Gäste. Außerdem arbeiten etwa 2000 Menschen vor und hinter den Kulissen. Bereits 2021 war der Opernball wegen der Pandemie abgesagt worden. 
  • 12/8/20214:59:19 PM

    Kaufhauskette Woolworth klagt gegen 2G-Regel


    Die Kaufhauskette Woolworth hat beim Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen Klage gegen die 2G-Regelung im Einzelhandel eingereicht. Ein Gerichtssprecher sagte am Mittwoch in Münster, das Unternehmen wolle im Eilverfahren die vorläufige Außervollzugsetzung der Regelung im bevölkerungsreichsten Bundesland erreichen. Nach der 2G-Regelung haben nur Geimpfte und Genesene Zutritt zu vielen Läden. Ausgenommen von der Verschärfung der Corona-Regeln sind Läden des täglichen Bedarfs, also etwa Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte und Drogerien.

    Das Unternehmen sehe in der 2G-Regel einen unangemessenen Eingriff in die grundgesetzlich garantierte Berufsfreiheit und die Eigentumsgarantie, sowie einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz, sagte der Gerichtssprecher. Woolworth argumentiere, dass die Einführung der 2G-Regel unverhältnismäßig und unangemessen sei. Denn es sei zweifelhaft sei, ob vom Einzelhandel angesichts der vorhandenen Schutzmaßnahmen wie der Maskenpflicht überhaupt signifikante Infektionsgefahren ausgingen.

    Mit einer Entscheidung über den Eilantrag sei in dieser Woche nicht mehr zu rechnen sagte der Sprecher. Hätte die Kaufhauskette mit ihrer Normenkontrollklage Erfolg, würden davon nicht nur die Woolworth-Filialen profitieren, sondern auch alle anderen Einzelhändler in NRW. Von Woolworth war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. 
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Wie wird das Infektionsgeschehen in NRW bewertet?

Dafür werden in NRW die drei im Bundesgesetz vorgesehenen drei Leitindikatoren berücksichtigt:

  • die Sieben-Tage-Inzidenz (Summe der neuen Coronavirus-Infektionen in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner),
  • die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (Fälle der Coronapatienten im Krankenhaus pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen) und
  • die Auslastung der Intensivbetten.

Die folgende Grafik zeigt die Entwicklung des Corona-Inzidenzwerts (Neuinfektionen der vergangenen 7 Tage je 100 000 Einwohner) in Deutschland.

Wie ist die Lage in den Krankenhäusern in Deutschland?

Über den Fortschritt beim Impfen in Deutschland informiert das Bundesgesundheitsministerium hier.

Die Entwicklung der Corona-Fallzahlen in den Landkreisen

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